SC Hassel 1919 e.V.: Unterschied zwischen den Versionen

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Bis ins Jahr 1970 war der SC Hassel ein reiner [[Fußballverein]]. Von 1987 bis 1991 spielte man in der drittklassigen und von 2000 bis 2005 in der viertklassigen [[Fußball-Oberliga Westfalen|Oberliga Westfalen]]. Größter Erfolg war ein achter Platz in der [[Fußball-Oberliga Westfalen 2001/02|Saison 2001/02]]. Seit der Saison 2007/08 spielte der SC Hassel in der Verbandsliga Westfalen, der heutigen [[Fußball-Westfalenliga|Westfalenliga]]. 2011 stieg man in die Landesliga ab und direkt wieder auf. 2016 erfolgte der Wiederaufstieg in die Oberliga. Am 8. November 2017 verkündete der Verein aus finanziellen Gründen den Rückzug aus der laufenden Saison.<ref>{{Internetquelle |autor=Christoph Winkel/Krystian Wozniak |url=http://www.reviersport.de/362103---oberliga-hammer-marl-huels-zieht-naechste-klub-zurueck.html |titel=Nach Marl-Hüls zieht der nächste Klub zurück |hrsg=[[RevierSport]] |zugriff=2017-11-08}}</ref> Am 31. Januar wurde mit Tim Kochanetzki der neue Trainer für die Saison 2018/19 in der Bezirksliga vorgestellt.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.reviersport.de/365757---sc-hassel-neustart-bezirksliga-trainer-da.html |titel= Neustart in der Bezirksliga - Trainer ist da |werk=reviersport.de |zugriff=2018-02-05}}</ref>
Bis ins Jahr 1970 war der SC Hassel ein reiner [[Fußballverein]]. Von 1987 bis 1991 spielte man in der drittklassigen und von 2000 bis 2005 in der viertklassigen [[Fußball-Oberliga Westfalen|Oberliga Westfalen]]. Größter Erfolg war ein achter Platz in der [[Fußball-Oberliga Westfalen 2001/02|Saison 2001/02]]. Seit der Saison 2007/08 spielte der SC Hassel in der Verbandsliga Westfalen, der heutigen [[Fußball-Westfalenliga|Westfalenliga]]. 2011 stieg man in die Landesliga ab und direkt wieder auf. 2016 erfolgte der Wiederaufstieg in die Oberliga. Am 8. November 2017 verkündete der Verein aus finanziellen Gründen den Rückzug aus der laufenden Saison.<ref>{{Internetquelle |autor=Christoph Winkel/Krystian Wozniak |url=http://www.reviersport.de/362103---oberliga-hammer-marl-huels-zieht-naechste-klub-zurueck.html |titel=Nach Marl-Hüls zieht der nächste Klub zurück |hrsg=[[RevierSport]] |zugriff=2017-11-08}}</ref> Am 31. Januar wurde mit Tim Kochanetzki der neue Trainer für die Saison 2018/19 in der Bezirksliga vorgestellt.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.reviersport.de/365757---sc-hassel-neustart-bezirksliga-trainer-da.html |titel= Neustart in der Bezirksliga - Trainer ist da |werk=reviersport.de |zugriff=2018-02-05}}</ref>
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! Jahr !! Ereignis
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|1874 || In diesem Jahr werden die ersten Schürfrechte für das Steinkohlenbergwerk Bergmannsglück vergeben. Sie liegen in der Nähe des alten Adelssitzes Haus Uhlenbrock, der in dieser Zeit der Familie Vittinghoff-Schell gehört.
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|1902 || Der Preußische Staat erwirbt das Steinkohlebergwerk Bergmannsglück.
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|1903 || Abteufung von Schacht I des Bergwerks Bergmannsglück. Gleichzeitig werden für die Bergarbeiter die ersten 267 Wohnungen an der Mühlen- und Dorstener Straße gebaut. Diese werden auch als „Alte Kolonie“ bzw. „Löchterkolonie“ bezeichnet.
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|1904 || Die Abteufung von Schacht II auf Bergmannsglück beginnt. Auf der Uhlenbrockstraße entstehen Beamtenwohnungen.
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|1905 || Auf der Zeche Bergmannsglück wird mit der Förderung begonnen. Die „Königliche Berginspektion III Buer“ wird an der Uhlenbrockstraße errichtet.
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|1908 || Abteufung von Schacht II auf dem Bergwerk Westerholt. Die Arbeiterkolonien an der Valentinstraße, Marler Straße, Geschwisterstraße und Meisterweg entstehen.
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|1909 || Das erste Schulgebäude (eine Baracke) entsteht an der Polsumer Straße nördlich der Zechenbahn. Die Häuser an der Niefeld- und Velsenstraße sowie an den Nebenstraßen („Alte Kolonie“) werden gebaut.
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|1910 || Eröffnung der katholischen Volksschule an der Michaelstraße.
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|1911 || Eine katholische Notkirche wird an der Valentinstraße errichtet, auf dem Gelände des Bauern Nachbarschulte-Otto. Das Rektorat Hassel wird gegründet. Kaplan Franz Effing aus Bocholt wird als Rektor berufen. Baubeginn der evangelischen Volksschule an der Mährfeldstraße und der Kokerei Westerholt.
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|1912 || Fertigstellung der Volksschule an der Mährfeldstraße. Baubeginn des Gaskraftwerks Bergmannsglück.
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|1913 || Das Gaskraftwerk Bergmannsglück wird fertiggestellt. Einweihung des evangelischen Kirchsaals an der Oberfeldinger Straße gegenüber dem Marktplatz.
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|1914 || Fertigstellung der Kokerei Westerholt.
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|1915 || Baubeginn der katholischen Kirche St. Michael an der Valentinstraße und der Siedlung „Am Bahnwinkel“.
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|1916 || Bedingt durch den Ersten Weltkrieg herrscht Männermangel. In den Kokereien Westerholt und Bergmannsglück werden daher auch Frauen eingesetzt.
Damit war in Hassel zum Leben alles vorhanden: Schulen, Kirchen, Wohnungen und vor allem Arbeit in den Bergwerken. Was fehlte, war ein Sportverein.
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|1919 || Im Juli gründen 18 Männer in der Gaststätte Heihoff an der Polsumer Straße den „Ballspielverein Hassel“: Gustav Doge, Karl Maletzki, Paul Gollny, Otto Michaelis, Bernhard Liese, Karl Haib, Heini Pöppel, Karl Letmathe, Franz Letmathe, Karl Raffelt, Ewald Maletzki, Heini Kienold, Hermann Michaelis, Willi Jacobs. Außerdem Karl Magosch, Willi Reuter, Johann Maletzki und Josef Sabellek, die in den Vorstand gewählt werden.
Ein Fußball kostet zu dieser Zeit 11 Mark, viel Geld, das zusammen gespart werden muss. Auch Trikots müssen her, und Not macht erfinderisch: Die erste Vereinskluft bilden gespendete Marineblusen. Das Bergwerk Bergmannsglück stellt ein Grundstück an der Pestalozzi-Wiese im Hasseler Grund für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung. Im gleichen Jahr wird der Ballspielverein Hassel in den „Freien Emschertal-Spielverband“ aufgenommen. Die 2. Mannschaft wird gemeldet, dazu zwei Jugendmannschaften. Der Verein wird in „Sport-Club Buer-Hassel 1919“ umbenannt. Gespielt wird nun auf dem neu erworbenen Sportplatz in Löchter, einem unebenen Wiesengelände ohne jegliche Einfriedung.
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|1920 || Der Sportplatz an der Beckmannswiese wird in Betrieb genommen. In diesem Jahr wird auch der Antrag für die Aufnahme in den WSV (Westdeutscher Spiel-Verband) gestellt. Dafür müssen unter Aufsicht vier Probespiele auswärts erfolgreich absolviert werden. Im ersten Spiel wird die bis dahin unbesiegte Reservemannschaft des SV Erle 08 mit 1:3 geschlagen. Das zweite Spiel wird gegen die 1. Mannschaft von TuS Horst-Emscher mit 0:6 gewonnen. Mit dem gleichen Ergebnis trennt man sich auch vom TuS Hessler 06. Das vierte Spiel geht beim S.u.S. Beckhausen 05 mit 4:2 verloren.
Der Ballspielverein Hassel wird in den WSV (C-Klasse) aufgenommen. Johann Schymurra wird zum neuen Vorsitzenden gewählt.
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|1921 || Ein neues Sportgelände wird bei Büning an der Polsumer Straße angemietet. Zu Ostern geht ein Freundschaftsspiel gegen Berlin-Lichterfelde mit 0:1 verloren. Der Betriebshof Buer (Straßenbahndepot) wird gebaut, um das Liniennetz der „Vestischen Kleinbahnen GmbH“ zu erweitern.
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|1922 || Aufstieg in die B-Klasse. Die Polizei sperrt jedoch den im Vorjahr angemieteten Platz. Der Grund: Gefährdung des Straßenbahnverkehrs, weil die Bälle bis auf die angrenzende Polsumer Straße fliegen. So wird ein neuer, eher schlechter als rechter Platz hinter der Gaststätte Heihoff gepachtet. Die Siedlung „Am Schlagbaum“ entsteht.
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|1923 || Umzug zum Katharinawäldchen. Viel Arbeit ist nötig, um diesen mitten im Wald liegenden Sportplatz für die kommenden Pflichtspiele fertigzustellen. Der Platz hat entgegen späterer Zeit eine Nord-Süd-Ausrichtung. Der Westdeutsche Fußballverband wird neu strukturiert, was das Entscheidungsspiel Beckhausen 05 gegen SC Buer-Hassel notwendig macht. Es findet in Horst auf neutralem Boden statt. Tausende Zuschauer wollen unter sengender Sommersonne dabei sein. Alfred Latza schießt in der Verlängerung das entscheidende Tor zum 5:4 für den SC Hassel. Damit ist der Aufstieg in die A-Klasse geschafft, erstmals in der noch jungen Vereinsgeschichte.
Eine Anekdote aus dieser Zeit: Damals sind die Spieler zu Fuß zu einem Turnier nach Holsterhausen gelaufen, haben dort zwei Spiele mit jeweils 1:0 gewonnen und sind danach wieder per pedes nach Hause zurückgekehrt.
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|1924 || Der Sportclub steigt ab. Zu viele junge Spieler hatte man zuvor an Nachbarvereine abgeben müssen. Es sind schwierige Jahre, mit einem inflationsbedingten „Beinahe-Ruin“.
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|1929 || Trotz Wirtschaftskrise wird der Verein erfolgreich weitergeführt. Auf der Zeche Bergmannsglück wird nur einschichtig gefördert, die werkseigene Kokerei fällt der Rationalisierung zum Opfer. Bau der Siedlung „Am Spinnstuhl“ (Neu Bethlehem).
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|1933 || Am 6. Januar wird Erich Lampret zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der „Arbeitsdienst“ errichtet die Kleingartenanlage „Wilhelmsruh“.
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|1934 || Aufstieg in die Bezirksliga. Fritz Liese, Emil Pawellek und Erich Stange werden zu Auswahllehrgängen unter Leitung des späteren Weltmeister-Trainers Sepp Herberger berufen.
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|1937 || Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland beeinflusst auch den Sportbetrieb. So wird der SC Hassel praktisch gezwungen, mit dem Werksportverein Bergmannsglück zu fusionieren. Auf diese Weise soll der immer stärker werdenden Abwanderung von Spielern in die Werkssportvereine begegnet werden. Abstieg in die Kreisklasse.
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|1938 || Aufstieg in die Bezirksklasse.
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|1941 || Immer mehr Spieler stehen an der Front. In sportlicher Hinsicht kann man den Abstieg in die Bezirksklasse nicht verhindern, obwohl das Mannschaftsgefüge gut ist.
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|1942 || Die meisten Aktiven müssen nun an der Heimatfront schuften. Kohle und Stahl sind Garanten für die Kriegsführung. Albert Speer wird Leiter der „Zentralen Planung“ und damit oberster Rüstungsorganisator. Er stellt Deutschlands gesamte Wirtschaft in den Dienst der Kriegsrüstung. Bergmannsglück förderte mit 3.060 Bergleuten 1,25 Millionen Tonnen Steinkohle. Das ist die höchste Fördermenge in der Geschichte der Schachtanlage. Die Trennung vom Werkssportverein Bergmannsglück wird vollzogen. Schacht I am geplanten Bergwerk Polsum wird abgeteuft.
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|1943 || Aufstieg in die Bezirksklasse.
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|1944 || Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Gauklasse.
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|1945 || Neben dem VfL Bochum 1848, dem FC Schalke 04, dem SV Herne, der SpVgg. Erkenschwick, Alemannia Gelsenkirchen und der SG Wattenscheid 09 ist der SC Hassel einer der letzten Vereine, der den Spielbetrieb einstellt.
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|1946 || Nachdem im Krieg vieles zerstört worden ist, trägt unsere 1. Mannschaft als eine der ersten im Raum Buer ihre Freundschaftsspiele auf Bottroper Gebiet aus. Später erhält man die Genehmigung, wieder auf Gelsenkirchener Gebiet zu spielen. Unsere 1. Mannschaft erringt die Stadtmeisterschaft.
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|1947 || Der neu gegründete „Fußballverband Nordrhein-Westfalen“ nimmt die neue Klasseneinteilung vor, der SC Buer-Hassel wird trotz Protesten in die C-Liga eingestuft. Trainer Heßmann wird verpflichtet.
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|1948 || Trainer Luxen wird verpflichtet.
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|1949 || Das 30-jährige Bestehen des Vereins wird gefeiert. Die Gruppenmeisterschaft und die Aufstiegsrundenmeisterschaft werden gewonnen. Aufstieg in die Landesliga.
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|1950 || Mit dem neuen Trainer Thelen gelingt der Aufstieg in die Verbandsliga.
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|1954 || Aufstieg in die höchste Amateurliga.
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|1957 || Bernd Wischmeier wird Trainer, Aufstieg in die Verbandsliga.
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|1958 || Abstieg in die Landesliga.
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|1959 || 40-Jahr-Feier unseres Vereins, Aufstieg in die Verbandsliga.
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|1968 || Aufstieg in die Landesliga, Gewinn des „Buerschen Wanderpokals“.
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|1969 || Passend zum 50. Vereinsjubiläum wird die 1. Mannschaft Meister der Landesliga und steigt in die Verbandsliga auf.
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|1970 || Die Tischtennisabteilung wird gegründet. Damit ist der Grundstein für den Mehrspartensportverein gelegt.
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|1973 || Die 1. Mannschaft spielt eine außergewöhnlich starke Saison und erreicht als Zweiter der Verbandsliga die Teilnahme an weiteren Entscheidungsspielen um die Deutsche Amateurmeisterschaft.
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|1977 || Der Rasenplatz mit Tribüne und Nebengebäuden wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
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|1978 || Am 1. Januar zählt der Verein 960 Mitglieder.
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|1980 || Herbert Wischnewski legt den Grundstein für unsere erfolgreiche Jugendarbeit. Am 6. November wird mit Kurt Nanko das 1000. Vereinsmitglied begrüßt.
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|1984 || Aufstieg in die Verbandsliga, Wahl zur Mannschaft des Jahres in Gelsenkirchen.
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|1987 || Die 1. Fußballmannschaft steigt in die Amateuroberliga auf. Die C-Jugend wird Westdeutscher Meister gegen den 1. FC Köln.
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|1990 || Anfang des Jahres wird erstmals die „Grün-Weiße Nacht“ veranstaltet.
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|1994 || Der Verein zählt 1.750 Mitglieder und feiert sein 75-jähriges Bestehen mit einer Festwoche.
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|1999 || Zwei Spieltage vor Saisonende steht der SC Hassel als Aufsteiger in die Verbandsliga fest.
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|2001 || Fünf Spieltage vor Saisonende steht der SC Hassel als Aufsteiger in die Oberliga fest. In der Sommerpause wird die Tribüne renoviert.
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|2003 || Die A-Jugend steigt in die Westfalenliga auf.
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|2004 || Der SC Hassel wird Fußballstadtmeister.
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|2005 || Uwe Martin tritt aus gesundheitlichen Gründen als 1. Vorsitzender zurück. Die erste Fußballmannschaft steigt leider in die Verbandsliga ab.
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|2006 || Der 2. Mannschaft gelingt mit 23 Siegen der Aufstieg in die Kreisliga B. Am 3. Juni wird das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren am Lüttinghof ausgetragen.
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|2008 || Thomas Klasmann wird zum neuen Vorsitzenden gewählt.
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|2009 || Die Mädchenmannschaften U13 und U15 werden ins Leben gerufen.
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|2012 || Die 1. Mannschaft spielt dank einer sehr guten Saison wieder in der Westfalenliga.
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|2016 || Nach einem erfolgreichen Durchmarsch in der Westfalenliga steigt unsere 1. Seniorenmannschaft in die Oberliga auf.
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|2017 || Jörg Böving wird neuer Abteilungsleiter, Jörg Giller Geschäftsführer. Im November muss die 1. Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen werden.
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|2018 || Im Juni wird der lang ersehnte Kunstrasen eingeweiht. Zusätzlich geht eine neue 3. Mannschaft an den Start.
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|2019 || Die 1. Seniorenmannschaft beendet die Saison 2018/2019 auf dem 3. Tabellenplatz in der Bezirksliga. Zum 100-jährigen Bestehen wird die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 eingeladen. Am 01.04.2019 startet außerdem die neu gegründete Abteilung SC Buer-Hassel 1919 Kampfkunst.
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|2020 || Erstmalig im neuen Jahrtausend wird eine laufende Saison aufgrund einer Pandemie abgebrochen. Covid-19 bzw. das Coronavirus legt innerhalb weniger Wochen die ganze Welt lahm, auch die des SC Hassel. Seit Mitte des Jahres können die meisten Sportarten den Spielbetrieb unter Auflagen wieder aufnehmen.
|}


== Stadion ==
== Stadion ==

Aktuelle Version vom 20. Juli 2026, 10:01 Uhr


SC Hassel 1919 e.V.
Name SC Hassel 1919 e.V.
Abkürzung
Logo Logo des SC Hassel 1919
Vorsitz Jörg Giller
Gründung 1919
Aufgelöst
Website http://www.sc-hassel1919.de/
Facebook
Instagram
Sitz Hassel
Straße Lüttinghofstraße 3
PLZ_Ort 45896 Gelsenkirchen




Der SC Hassel 1919 ist ein Sportclub aus Hassel. Der Verein bietet die Sportarten Fußball (1919), Tischtennis (1970), Gymnastik (1975), Basketball (1977), Tennis (1977), Volleyball (1991), Breitensport (1991), Schach (1993 - Die Königsspringer ), Koronarsport (1999) und Behindertensportabteilung für Kinder und Jugendliche (2004). Seit 2009 wird Mädchenfußball angeboten mit fünf Mannschaften im Spielbetrieb 2011/2012 sowie eine Frauenmannschaft.


Geschichte

1.Mannschaft 1972/73 hintere Reihe von links: Mannschaftsbetreuer Egon Widdra, Peter Szczesny, Otto Annuhs, Wolfgang Joswig, Jürgen Pohl, Heinz Rudloff, Rolf Piechkamp, Horst Wengler, Jürgen Kreuz, der damalige Trainer Willi Klein, Spielerobmann Horst Bitter vordere Reihe von links: Werner Leske, Franz-Josef Homann, Hans Mollenhauer, Gerd Brakebusch, Gerd Kedziora, Peter Riediger - Werner Tonk, der ja auch fest zum Mannschaftsstamm gehörte, fehlt auf dem Foto.
1.Mannschaft 1972/73 hintere Reihe von links: Mannschaftsbetreuer Egon Widdra, Peter Szczesny, Otto Annuhs, Wolfgang Joswig, Jürgen Pohl, Heinz Rudloff, Rolf Piechkamp, Horst Wengler, Jürgen Kreuz, der damalige Trainer Willi Klein, Spielerobmann Horst Bitter vordere Reihe von links: Werner Leske, Franz-Josef Homann, Hans Mollenhauer, Gerd Brakebusch, Gerd Kedziora, Peter Riediger - Werner Tonk, der ja auch fest zum Mannschaftsstamm gehörte, fehlt auf dem Foto.

Der Verein wurde im April 1919 als BV Hassel gegründet und bereits 1920 in SC Buer-Hassel 1919 umbenannt. 1937 erfolgte eine Zwangsfusion mit dem Werkssportverein Bergmannsglück zu BSG Bergmannsglück Hassel, die aber 1942 bereits wieder gelöst wurde. Unter dem alten Namen hatte der Verein seinen größten Erfolg in der Saison 1944/45, als er in der damaligen höchsten Liga (Gauliga Westfalen) spielte. Allerdings fanden aufgrund der Endphase des Zweiten Weltkrieges für den SCH nur noch vier Spiele statt.[1]

Bis ins Jahr 1970 war der SC Hassel ein reiner Fußballverein. Von 1987 bis 1991 spielte man in der drittklassigen und von 2000 bis 2005 in der viertklassigen Oberliga Westfalen. Größter Erfolg war ein achter Platz in der Saison 2001/02. Seit der Saison 2007/08 spielte der SC Hassel in der Verbandsliga Westfalen, der heutigen Westfalenliga. 2011 stieg man in die Landesliga ab und direkt wieder auf. 2016 erfolgte der Wiederaufstieg in die Oberliga. Am 8. November 2017 verkündete der Verein aus finanziellen Gründen den Rückzug aus der laufenden Saison.[2] Am 31. Januar wurde mit Tim Kochanetzki der neue Trainer für die Saison 2018/19 in der Bezirksliga vorgestellt.[3]

nach Jahren
Jahr Ereignis
1874 In diesem Jahr werden die ersten Schürfrechte für das Steinkohlenbergwerk Bergmannsglück vergeben. Sie liegen in der Nähe des alten Adelssitzes Haus Uhlenbrock, der in dieser Zeit der Familie Vittinghoff-Schell gehört.
1902 Der Preußische Staat erwirbt das Steinkohlebergwerk Bergmannsglück.
1903 Abteufung von Schacht I des Bergwerks Bergmannsglück. Gleichzeitig werden für die Bergarbeiter die ersten 267 Wohnungen an der Mühlen- und Dorstener Straße gebaut. Diese werden auch als „Alte Kolonie“ bzw. „Löchterkolonie“ bezeichnet.
1904 Die Abteufung von Schacht II auf Bergmannsglück beginnt. Auf der Uhlenbrockstraße entstehen Beamtenwohnungen.
1905 Auf der Zeche Bergmannsglück wird mit der Förderung begonnen. Die „Königliche Berginspektion III Buer“ wird an der Uhlenbrockstraße errichtet.
1908 Abteufung von Schacht II auf dem Bergwerk Westerholt. Die Arbeiterkolonien an der Valentinstraße, Marler Straße, Geschwisterstraße und Meisterweg entstehen.
1909 Das erste Schulgebäude (eine Baracke) entsteht an der Polsumer Straße nördlich der Zechenbahn. Die Häuser an der Niefeld- und Velsenstraße sowie an den Nebenstraßen („Alte Kolonie“) werden gebaut.
1910 Eröffnung der katholischen Volksschule an der Michaelstraße.
1911 Eine katholische Notkirche wird an der Valentinstraße errichtet, auf dem Gelände des Bauern Nachbarschulte-Otto. Das Rektorat Hassel wird gegründet. Kaplan Franz Effing aus Bocholt wird als Rektor berufen. Baubeginn der evangelischen Volksschule an der Mährfeldstraße und der Kokerei Westerholt.
1912 Fertigstellung der Volksschule an der Mährfeldstraße. Baubeginn des Gaskraftwerks Bergmannsglück.
1913 Das Gaskraftwerk Bergmannsglück wird fertiggestellt. Einweihung des evangelischen Kirchsaals an der Oberfeldinger Straße gegenüber dem Marktplatz.
1914 Fertigstellung der Kokerei Westerholt.
1915 Baubeginn der katholischen Kirche St. Michael an der Valentinstraße und der Siedlung „Am Bahnwinkel“.
1916 Bedingt durch den Ersten Weltkrieg herrscht Männermangel. In den Kokereien Westerholt und Bergmannsglück werden daher auch Frauen eingesetzt.

Damit war in Hassel zum Leben alles vorhanden: Schulen, Kirchen, Wohnungen und vor allem Arbeit in den Bergwerken. Was fehlte, war ein Sportverein.

1919 Im Juli gründen 18 Männer in der Gaststätte Heihoff an der Polsumer Straße den „Ballspielverein Hassel“: Gustav Doge, Karl Maletzki, Paul Gollny, Otto Michaelis, Bernhard Liese, Karl Haib, Heini Pöppel, Karl Letmathe, Franz Letmathe, Karl Raffelt, Ewald Maletzki, Heini Kienold, Hermann Michaelis, Willi Jacobs. Außerdem Karl Magosch, Willi Reuter, Johann Maletzki und Josef Sabellek, die in den Vorstand gewählt werden.

Ein Fußball kostet zu dieser Zeit 11 Mark, viel Geld, das zusammen gespart werden muss. Auch Trikots müssen her, und Not macht erfinderisch: Die erste Vereinskluft bilden gespendete Marineblusen. Das Bergwerk Bergmannsglück stellt ein Grundstück an der Pestalozzi-Wiese im Hasseler Grund für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung. Im gleichen Jahr wird der Ballspielverein Hassel in den „Freien Emschertal-Spielverband“ aufgenommen. Die 2. Mannschaft wird gemeldet, dazu zwei Jugendmannschaften. Der Verein wird in „Sport-Club Buer-Hassel 1919“ umbenannt. Gespielt wird nun auf dem neu erworbenen Sportplatz in Löchter, einem unebenen Wiesengelände ohne jegliche Einfriedung.

1920 Der Sportplatz an der Beckmannswiese wird in Betrieb genommen. In diesem Jahr wird auch der Antrag für die Aufnahme in den WSV (Westdeutscher Spiel-Verband) gestellt. Dafür müssen unter Aufsicht vier Probespiele auswärts erfolgreich absolviert werden. Im ersten Spiel wird die bis dahin unbesiegte Reservemannschaft des SV Erle 08 mit 1:3 geschlagen. Das zweite Spiel wird gegen die 1. Mannschaft von TuS Horst-Emscher mit 0:6 gewonnen. Mit dem gleichen Ergebnis trennt man sich auch vom TuS Hessler 06. Das vierte Spiel geht beim S.u.S. Beckhausen 05 mit 4:2 verloren.

Der Ballspielverein Hassel wird in den WSV (C-Klasse) aufgenommen. Johann Schymurra wird zum neuen Vorsitzenden gewählt.

1921 Ein neues Sportgelände wird bei Büning an der Polsumer Straße angemietet. Zu Ostern geht ein Freundschaftsspiel gegen Berlin-Lichterfelde mit 0:1 verloren. Der Betriebshof Buer (Straßenbahndepot) wird gebaut, um das Liniennetz der „Vestischen Kleinbahnen GmbH“ zu erweitern.
1922 Aufstieg in die B-Klasse. Die Polizei sperrt jedoch den im Vorjahr angemieteten Platz. Der Grund: Gefährdung des Straßenbahnverkehrs, weil die Bälle bis auf die angrenzende Polsumer Straße fliegen. So wird ein neuer, eher schlechter als rechter Platz hinter der Gaststätte Heihoff gepachtet. Die Siedlung „Am Schlagbaum“ entsteht.
1923 Umzug zum Katharinawäldchen. Viel Arbeit ist nötig, um diesen mitten im Wald liegenden Sportplatz für die kommenden Pflichtspiele fertigzustellen. Der Platz hat entgegen späterer Zeit eine Nord-Süd-Ausrichtung. Der Westdeutsche Fußballverband wird neu strukturiert, was das Entscheidungsspiel Beckhausen 05 gegen SC Buer-Hassel notwendig macht. Es findet in Horst auf neutralem Boden statt. Tausende Zuschauer wollen unter sengender Sommersonne dabei sein. Alfred Latza schießt in der Verlängerung das entscheidende Tor zum 5:4 für den SC Hassel. Damit ist der Aufstieg in die A-Klasse geschafft, erstmals in der noch jungen Vereinsgeschichte.

Eine Anekdote aus dieser Zeit: Damals sind die Spieler zu Fuß zu einem Turnier nach Holsterhausen gelaufen, haben dort zwei Spiele mit jeweils 1:0 gewonnen und sind danach wieder per pedes nach Hause zurückgekehrt.

1924 Der Sportclub steigt ab. Zu viele junge Spieler hatte man zuvor an Nachbarvereine abgeben müssen. Es sind schwierige Jahre, mit einem inflationsbedingten „Beinahe-Ruin“.
1929 Trotz Wirtschaftskrise wird der Verein erfolgreich weitergeführt. Auf der Zeche Bergmannsglück wird nur einschichtig gefördert, die werkseigene Kokerei fällt der Rationalisierung zum Opfer. Bau der Siedlung „Am Spinnstuhl“ (Neu Bethlehem).
1933 Am 6. Januar wird Erich Lampret zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der „Arbeitsdienst“ errichtet die Kleingartenanlage „Wilhelmsruh“.
1934 Aufstieg in die Bezirksliga. Fritz Liese, Emil Pawellek und Erich Stange werden zu Auswahllehrgängen unter Leitung des späteren Weltmeister-Trainers Sepp Herberger berufen.
1937 Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland beeinflusst auch den Sportbetrieb. So wird der SC Hassel praktisch gezwungen, mit dem Werksportverein Bergmannsglück zu fusionieren. Auf diese Weise soll der immer stärker werdenden Abwanderung von Spielern in die Werkssportvereine begegnet werden. Abstieg in die Kreisklasse.
1938 Aufstieg in die Bezirksklasse.
1941 Immer mehr Spieler stehen an der Front. In sportlicher Hinsicht kann man den Abstieg in die Bezirksklasse nicht verhindern, obwohl das Mannschaftsgefüge gut ist.
1942 Die meisten Aktiven müssen nun an der Heimatfront schuften. Kohle und Stahl sind Garanten für die Kriegsführung. Albert Speer wird Leiter der „Zentralen Planung“ und damit oberster Rüstungsorganisator. Er stellt Deutschlands gesamte Wirtschaft in den Dienst der Kriegsrüstung. Bergmannsglück förderte mit 3.060 Bergleuten 1,25 Millionen Tonnen Steinkohle. Das ist die höchste Fördermenge in der Geschichte der Schachtanlage. Die Trennung vom Werkssportverein Bergmannsglück wird vollzogen. Schacht I am geplanten Bergwerk Polsum wird abgeteuft.
1943 Aufstieg in die Bezirksklasse.
1944 Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Gauklasse.
1945 Neben dem VfL Bochum 1848, dem FC Schalke 04, dem SV Herne, der SpVgg. Erkenschwick, Alemannia Gelsenkirchen und der SG Wattenscheid 09 ist der SC Hassel einer der letzten Vereine, der den Spielbetrieb einstellt.
1946 Nachdem im Krieg vieles zerstört worden ist, trägt unsere 1. Mannschaft als eine der ersten im Raum Buer ihre Freundschaftsspiele auf Bottroper Gebiet aus. Später erhält man die Genehmigung, wieder auf Gelsenkirchener Gebiet zu spielen. Unsere 1. Mannschaft erringt die Stadtmeisterschaft.
1947 Der neu gegründete „Fußballverband Nordrhein-Westfalen“ nimmt die neue Klasseneinteilung vor, der SC Buer-Hassel wird trotz Protesten in die C-Liga eingestuft. Trainer Heßmann wird verpflichtet.
1948 Trainer Luxen wird verpflichtet.
1949 Das 30-jährige Bestehen des Vereins wird gefeiert. Die Gruppenmeisterschaft und die Aufstiegsrundenmeisterschaft werden gewonnen. Aufstieg in die Landesliga.
1950 Mit dem neuen Trainer Thelen gelingt der Aufstieg in die Verbandsliga.
1954 Aufstieg in die höchste Amateurliga.
1957 Bernd Wischmeier wird Trainer, Aufstieg in die Verbandsliga.
1958 Abstieg in die Landesliga.
1959 40-Jahr-Feier unseres Vereins, Aufstieg in die Verbandsliga.
1968 Aufstieg in die Landesliga, Gewinn des „Buerschen Wanderpokals“.
1969 Passend zum 50. Vereinsjubiläum wird die 1. Mannschaft Meister der Landesliga und steigt in die Verbandsliga auf.
1970 Die Tischtennisabteilung wird gegründet. Damit ist der Grundstein für den Mehrspartensportverein gelegt.
1973 Die 1. Mannschaft spielt eine außergewöhnlich starke Saison und erreicht als Zweiter der Verbandsliga die Teilnahme an weiteren Entscheidungsspielen um die Deutsche Amateurmeisterschaft.
1977 Der Rasenplatz mit Tribüne und Nebengebäuden wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
1978 Am 1. Januar zählt der Verein 960 Mitglieder.
1980 Herbert Wischnewski legt den Grundstein für unsere erfolgreiche Jugendarbeit. Am 6. November wird mit Kurt Nanko das 1000. Vereinsmitglied begrüßt.
1984 Aufstieg in die Verbandsliga, Wahl zur Mannschaft des Jahres in Gelsenkirchen.
1987 Die 1. Fußballmannschaft steigt in die Amateuroberliga auf. Die C-Jugend wird Westdeutscher Meister gegen den 1. FC Köln.
1990 Anfang des Jahres wird erstmals die „Grün-Weiße Nacht“ veranstaltet.
1994 Der Verein zählt 1.750 Mitglieder und feiert sein 75-jähriges Bestehen mit einer Festwoche.
1999 Zwei Spieltage vor Saisonende steht der SC Hassel als Aufsteiger in die Verbandsliga fest.
2001 Fünf Spieltage vor Saisonende steht der SC Hassel als Aufsteiger in die Oberliga fest. In der Sommerpause wird die Tribüne renoviert.
2003 Die A-Jugend steigt in die Westfalenliga auf.
2004 Der SC Hassel wird Fußballstadtmeister.
2005 Uwe Martin tritt aus gesundheitlichen Gründen als 1. Vorsitzender zurück. Die erste Fußballmannschaft steigt leider in die Verbandsliga ab.
2006 Der 2. Mannschaft gelingt mit 23 Siegen der Aufstieg in die Kreisliga B. Am 3. Juni wird das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren am Lüttinghof ausgetragen.
2008 Thomas Klasmann wird zum neuen Vorsitzenden gewählt.
2009 Die Mädchenmannschaften U13 und U15 werden ins Leben gerufen.
2012 Die 1. Mannschaft spielt dank einer sehr guten Saison wieder in der Westfalenliga.
2016 Nach einem erfolgreichen Durchmarsch in der Westfalenliga steigt unsere 1. Seniorenmannschaft in die Oberliga auf.
2017 Jörg Böving wird neuer Abteilungsleiter, Jörg Giller Geschäftsführer. Im November muss die 1. Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen werden.
2018 Im Juni wird der lang ersehnte Kunstrasen eingeweiht. Zusätzlich geht eine neue 3. Mannschaft an den Start.
2019 Die 1. Seniorenmannschaft beendet die Saison 2018/2019 auf dem 3. Tabellenplatz in der Bezirksliga. Zum 100-jährigen Bestehen wird die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 eingeladen. Am 01.04.2019 startet außerdem die neu gegründete Abteilung SC Buer-Hassel 1919 Kampfkunst.
2020 Erstmalig im neuen Jahrtausend wird eine laufende Saison aufgrund einer Pandemie abgebrochen. Covid-19 bzw. das Coronavirus legt innerhalb weniger Wochen die ganze Welt lahm, auch die des SC Hassel. Seit Mitte des Jahres können die meisten Sportarten den Spielbetrieb unter Auflagen wieder aufnehmen.

Stadion

Spielstätte ist das Stadion Lüttinghof nahe der Autobahn A 52. Nachdem im Fußballbereich überall die Zahlen rückläufig sind, entschloss man sich 2011 im Bereich Frauen- und Mädchenfußball weiter Fuß zu fassen. Die SC Hassel Kickerinnen (der inoffizielle Name) haben mittlerweile ihre Anerkennung sowohl vereinsintern als auch in Gelsenkirchen. Im April 2010 wurde auf dem Rasenplatz des Lüttinghofstadions ein Benefizspiel einer Kreisauswahlmannschaft gegen den FC Schalke 04 durchgeführt. Ebenso besuchte die Frauenmannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam die Anlage im Frühjahr 2010 zwecks Abschlusstraining zum Champions-League-Spiel gegen den FCR 2001 Duisburg.

Basketball

Zum 1. Juli 2014 schloss sich die Basketballabteilung des Vereins dem FC Schalke 04 an.[4]

Saisonstationen

Ligenzugehörigkeit SC Hassel 1919 e.V. I
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1935/1936 1. Kreisklasse ?? ?? ?? ?? ?? ??-?? ??
1938/1939 Bezirksklasse Gelsenkirchen ?? ?? ?? ?? ?? ??-?? ??
1944/1945 Gauliga Westfalen Gruppe I 07 3 0 0 3 3-29 0
1949/1950 Landesliga Westfalen Gruppe I 04 30 ?? ?? ?? 66-45 37
1950/1951 Landesliga Westfalen 16 34 ?? ?? ?? 46-74 27
1952/1953 Landesliga Westfalen Gruppe Nord 09 26 ?? ?? ?? 48-58 23
1953/1954 Landesliga Westfalen Gruppe Nord 03 28 ?? ?? ?? 67-53 35
1954/1955 Landesliga Westfalen Gruppe Nord 08 28 ?? ?? ?? 76-64 28
1955/1956 Landesliga Westfalen Gruppe Nord 07 26 ?? ?? ?? 48-49 25
1957/1958 Verbandsliga Westfalen Staffel 2 14 30 10 2 18 59-73 22
1959/1960 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 15 30 ?? ?? ?? 52-75 18
1963/1964 Landesliga Westfalen Gruppe IV 03 28 ?? ?? ?? 53-39 33
1964/1965 Landesliga Westfalen Gruppe IV 13 30 ?? ?? ?? 43-59 28
1965/1966 Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII 11 30 9 9 12 47-55 27
1966/1967 Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII 02 28 17 5 6 65-31 39
1967/1968 Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII 01 30 24 3 3 90-27 51
1968/1969 Landesliga Westfalen Gruppe IV 01 30 ?? ?? ?? 71-26 46
1969/1970 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 04 30 ?? ?? ?? 59-38 37
1970/1971 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 05 30 ?? ?? ?? 46-34 33
1971/1972 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 05 30 ?? ?? ?? 44-36 36
1972/1973 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 02 30 ?? ?? ?? 66-42 41
1973/1974 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 16 30 ?? ?? ?? 32-72 12
1974/1975 Landesliga Westfalen Gruppe IV 17 32 ?? ?? ?? 46-63 20
1975/1976 Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII 01 32 20 6 6 81-45 46
1976/1977 Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII 01 32 22 7 3 79-28 51
1977/1978 Landesliga Westfalen Gruppe IV 07 30 ?? ?? ?? 56-44 33
1984/1985 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 03 34 ?? ?? ?? 83-49 48
1985/1986 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 05 36 ?? ?? ?? 52-36 41
1986/1987 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 02 34 ?? ?? ?? 95-41 50
1987/1988 Oberliga Westfalen 07 30 ?? ?? ?? 46-40 29
1988/1989 Oberliga Westfalen 12 30 ?? ?? ?? 35-46 26
1989/1990 Oberliga Westfalen 12 30 ?? ?? ?? 37-47 26
1990/1991 Oberliga Westfalen 15 30 ?? ?? ?? 29-58 20
1991/1992 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 04 30 ?? ?? ?? 51-32 41
1992/1993 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 04 30 ?? ?? ?? 50-37 34
1993/1994 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 10 32 ?? ?? ?? 45-46 32
1994/1995 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 11 30 ?? ?? ?? 35-52 23
1995/1996 Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost 04 30 ?? ?? ?? 53-41 48
1996/1997 Verbandsliga Westfalen Gruppe Südwest 14 30 ?? ?? ?? 35-50 27
1999/2000 Verbandsliga Westfalen Gruppe Südwest 05 28 ?? ?? ?? 38-30 43
2000/2001 Verbandsliga Westfalen Gruppe Südwest 01 28 ?? ?? ?? 82-31 66
2001/2002 Oberliga Westfalen 08 34 ?? ?? ?? 37-35 43
2002/2003 Oberliga Westfalen 11 34 11 8 15 36-55 41
2003/2004 Oberliga Westfalen 07 34 14 7 13 49-52 49
2004/2005 Oberliga Westfalen 18 34 6 9 19 35-73 27
Ligenzugehörigkeit SC Hassel 1919 e.V. II
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1956/1957 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 10 27 9 3 15 54-50 21
1959/1960 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 03 20 14 2 4 105-28 30
1961/1962 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 11 27 8 7 12 47-46 23
1962/1963 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 11 26 11 0 15 57-64 22
1963/1964 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 13 27 7 2 18 45-72 16
1964/1965 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 13 25 6 2 17 32-73 14
1968/1969 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 09 18 4 2 12 32-45 10
1969/1970 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 05 26 11 6 9 72-55 28
1970/1971 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 10 26 8 4 14 41-45 20
1971/1972 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 06 26 13 2 11 72-41 28
1972/1973 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 07 30 14 6 10 76-56 34
1973/1974 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 07 24 8 6 10 51-51 22
1974/1975 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 01 26 14 9 3 41-22 37
1975/1976 1.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 12 30 7 9 14 45-72 23
1976/1977 1.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 11 30 7 11 12 40-59 25
1977/1978 1.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 15 30 4 7 19 28-73 15
1978/1979 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 06 32 14 10 8 46-36 38
1979/1980 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 07 32 12 10 10 46-47 34
1980/1981 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 04 29 16 4 9 51-37 36
1981/1982 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 05 30 13 10 7 56-45 36
1982/1983 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 07 28 12 6 10 56-48 30
1983/1984 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 04 30 16 8 6 57-44 40
1984/1985 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 06 30 16 6 8 70-48 38
1985/1986 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 07 30 11 9 10 52-38 31
1986/1987 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 03 30 19 6 5 67-32 44
1987/1988 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 01 30 24 6 0 92-19 54
1988/1989 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I 07 30 10 10 10 45-35 30
1989/1990 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I 13 30 8 8 14 37-62 24
1990/1991 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 01 30 22 7 1 74-25 51
1991/1992 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I 13 30 7 6 17 35-77 20
1992/1993 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I 16 30 3 4 23 32-115 10
1993/1994 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 15 30 3 12 15 45-99 18
1994/1995 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I 08 26 10 5 11 70-56 25
1995/1996 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 03 26 15 5 6 59-44 50
1996/1997 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 04 24 14 4 6 77-32 46
1997/1998 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 11 26 7 5 14 55-76 26
2001/2002 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I 05 22 11 4 7 49-29 37
2005/2006 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I 01 28 25 1 2 126-20 76
Ligenzugehörigkeit SC Hassel 1919 e.V. III
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1983/1984 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 05 28 19 2 7 99-44 40
1984/1985 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 03 28 20 3 5 99-49 43
1985/1986 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 01 28 20 6 2 112-32 46
1986/1987 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 12 30 9 2 19 41-76 20
1987/1988 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I 15 30 9 0 21 45-91 18
1988/1989 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I 08 30 13 3 14 55-47 29
1989/1990 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I 06 30 16 7 7 61-39 39
1990/1991 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 04 24 13 2 9 78-33 28
1991/1992 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I 10 30 11 5 14 56-69 27

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Festschrift 60 Jahre SC Buer-Hassel 1919 - 1979
  2. Christoph Winkel/Krystian Wozniak: Nach Marl-Hüls zieht der nächste Klub zurück. RevierSport, abgerufen am 8. November 2017.
  3. Neustart in der Bezirksliga - Trainer ist da. In: reviersport.de. Abgerufen am 5. Februar 2018.
  4. basketball.schalke04.de: Der SC Hassel und die Schalker Basketballer fusionieren