SV Westfalia Schalke 1922 e.V.: Unterschied zwischen den Versionen

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Der erste Sportplatz, auf dem die Mannschaften ihre Spiele austrugen, war der "Baptisten-Platz". Er befand sich auf der [[Blumendelle]] /  [[Breslauer Straße|Steinmetzstraße]].
Der erste Sportplatz, auf dem die Mannschaften ihre Spiele austrugen, war der "Baptisten-Platz". Er befand sich auf der [[Blumendelle]] /  [[Breslauer Straße|Steinmetzstraße]].
==Chronik==
Der Sportverein Westfalia Schalke 1922 wurde am 22. Februar 1922 in Gelsenkirchen gegründet. Als Gründungslokal diente die Gaststätte „Retzmann“ an der damaligen Grenz-/Viktoriastraße, der heutigen Grenz-/Königsberger Straße. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Borggräwe, Euster-Feldhaus, Feldhaus, Kleinert, Lenz, Michalzik, Müller und Schmedeshagen. Nach der Vereinsgründung übernahm Lenz das Amt des ersten Vorsitzenden. Borggräwe wurde erster Geschäftsführer, Schmedeshagen zweiter Geschäftsführer und Kleinert Spielobmann. Die übrigen Mitbegründer gehörten dem erweiterten Vorstand an. Eine besondere Rolle in der weiteren Entwicklung des organisierten Fußballs spielte Konrad Schmedeshagen, der später bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1967 das Amt des ersten Vorsitzenden im Westdeutschen Fußballverband ausübte.
Der Spielbetrieb wurde zunächst mit zwei Seniorenmannschaften und einer Jugendmannschaft aufgenommen. Als erste Sportstätte nutzte der Verein den sogenannten „Baptisten-Platz“ im Bereich Blumen-/Steinmetzstraße, heute Blumendelle/Breslauer Straße. Die Anlage entsprach nur begrenzt den später üblichen Anforderungen an einen Fußballplatz, verdeutlicht jedoch zugleich die noch einfachen infrastrukturellen Bedingungen des Fußballs in den frühen 1920er-Jahren.
Im Jahr 1925 musste Westfalia seine bisherige Spielstätte aufgeben. Gleichzeitig wechselte der Verein sein Vereinslokal und nutzte fortan die Gaststätte „Lindenberg“ in der Grabenstraße. Die Heimspiele wurden nun auf der Gemeindewiese in Hüllen ausgetragen. Die erste Mannschaft spielte seit der Gründung in der C-Klasse, die nach der späteren Einordnung der Vereinschronik ungefähr der 2. Kreisklasse entsprach. Größere sportliche Erfolge blieben in den ersten Jahren zunächst aus.
Der erste bedeutende sportliche Durchbruch gelang 1930. Westfalia wurde Bezirksmeister der C-Klasse und qualifizierte sich für die Aufstiegsspiele gegen Beckhausen 05. Beide Begegnungen wurden gewonnen. Das Auswärtsspiel in Beckhausen endete 1:0, während Westfalia das Rückspiel in Hüllen mit 3:1 für sich entschied. Die vier Treffer in beiden Begegnungen erzielten Johann Finke, Gustav Leyk und Mathias Roth. Damit gelang der Aufstieg in die B-Klasse.
Der sportliche Erfolg führte zugleich zu einem organisatorischen Wachstum. Innerhalb kurzer Zeit konnten eine weitere Senioren- und eine zusätzliche Jugendmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet werden. Die Vereinsführung erkannte bereits früh die Bedeutung einer kontinuierlichen Nachwuchsarbeit, da junge Spieler aus den eigenen Jugendmannschaften langfristig in die Seniorenmannschaften integriert werden sollten. Diese Strategie trug dazu bei, die erste Mannschaft sportlich zu stabilisieren. Im Jahr 1932 wurde der Aufstieg in die A-Klasse nur knapp verpasst.
Ebenfalls 1932 erhielt der Verein eine neue Sportstätte auf einer im Volksmund als „Kuhwiese“ bezeichneten Fläche an der Grenzstraße. Als zentral gelegenes Vereinslokal wurde die Gaststätte „Fröhlich“ in der Blumendelle gewählt. Sowohl die Sportstätte als auch das Vereinslokal blieben bis zum Ende des Spielbetriebs während des Zweiten Weltkrieges wichtige organisatorische Bezugspunkte. Im November 1944 musste der reguläre Sportbetrieb schließlich aufgrund der Kriegseinwirkungen eingestellt werden.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ergriff der damalige Vorsitzende Borggräwe gemeinsam mit weiteren Vereinsmitgliedern die Initiative zum Wiederaufbau des Vereins. Die Ausgangsbedingungen waren schwierig, da zahlreiche Sportstätten im Gelsenkirchener Stadtgebiet beschädigt oder zerstört waren. Westfalia erhielt schließlich die Erlaubnis, den Schürenkamp zu nutzen. Auch dieses Gelände war durch Bombeneinschläge erheblich beschädigt und musste zunächst in monatelanger Eigenarbeit wiederhergestellt werden. Anschließend erteilte die zuständige Militärregierung in Hamm die notwendige Genehmigung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs.
Als neues Vereinslokal wurde die Gaststätte „Schumacher“ an der Wilhelminenstraße gewählt. In der unmittelbaren Nachkriegszeit existierten zunächst noch keine vollständig wiederhergestellten Verbands- und Spielklassenstrukturen. Die Vereine organisierten deshalb untereinander Freundschaftsspiele und nahmen unter anderem an einem Pokalwettbewerb „rund um den Förderturm“ teil.
Die materiellen Bedingungen des Fußballs waren in den Jahren 1945 bis 1948 außerordentlich schwierig. Sportbekleidung, Schuhe und andere Ausrüstungsgegenstände waren kaum erhältlich. Die Vereinsmitglieder mussten deshalb vorhandene Kleidung nutzen, tauschen oder reparieren. Nach der Vereinsüberlieferung beteiligten sich auch Angehörige der Spieler und Mitglieder intensiv an diesen Arbeiten, indem sie beispielsweise beschädigte Trikots und Sportbekleidung ausbesserten. Diese Aktivitäten verdeutlichen die Bedeutung ehrenamtlicher Eigenleistungen für den Wiederaufbau des Vereins unmittelbar nach dem Krieg.
1946 waren der Westdeutsche Fußballverband und die Kreisverbände wieder so weit organisiert, dass eine reguläre Klasseneinteilung vorgenommen werden konnte. Westfalia Schalke wurde der 1. Kreisklasse zugeteilt und erreichte in der Saison 1946/47 den dritten Tabellenplatz. Nach dieser Spielzeit trat Borggräwe aus gesundheitlichen Gründen vom Vorsitz zurück. Erich Karrasch wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Borggräwe erhielt für seine langjährige Tätigkeit den Titel des Ehrenvorsitzenden. Er verstarb 1949 im Alter von 54 Jahren.
Einen der bedeutendsten sportlichen Erfolge der frühen Nachkriegszeit erreichte die erste Mannschaft in der Saison 1949/50. Westfalia gewann die Meisterschaft der 1. Kreisklasse und qualifizierte sich dadurch für die entscheidenden Aufstiegsspiele zur Bezirksklasse. Gegen Rot-Weiß Leithe gelang ein 2:1-Sieg. Anschließend besiegte Westfalia Heßler 06 auf einem Nebenplatz der Glückauf-Kampfbahn deutlich mit 6:1. Damit war der Aufstieg in die Bezirksklasse erreicht. Zu der erfolgreichen Mannschaft gehörten unter anderem Kays, Glaser, Zengerling, Balde, Gatza, Schröter, Skrotzki, Heinz und Wilfried Wrobel, Buttner, Leyk und Fischer.
Der Aufenthalt in der Bezirksklasse war jedoch nicht dauerhaft. Spielerabgänge und Verletzungen führten dazu, dass die Mannschaft den Klassenerhalt nicht sichern konnte. In den folgenden Jahren verlief die sportliche Entwicklung wechselhaft. Eine wichtige Grundlage für die organisatorische Stabilität bildete dabei die kontinuierliche Arbeit langjähriger Funktionäre. Hervorgehoben werden in der Vereinschronik insbesondere Erich Karrasch, der 1966 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, Hauptkassierer Ernst Neumann und der langjährige Jugendleiter Willi Gerding. Auch ehemalige Spieler wie Heinz Glaser, Günther Keller und Ernst Pelka übernahmen nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn Aufgaben im Verein.
Eine wichtige soziale Funktion nahm auch das Vereinslokal ein. Die Gaststätte der Vereinswirtin „Tinni“ Rademacher diente von 1948 bis 1966 als zentraler Treffpunkt des Vereins und war damit über nahezu zwei Jahrzehnte eng mit dem gesellschaftlichen Vereinsleben verbunden.
1966 musste Westfalia seine Sportstätte Schürenkamp vorübergehend verlassen, da dort eine Mehrzwecksporthalle errichtet wurde. Während der Bauarbeiten trug der Verein seine Heimspiele im Jahnstadion in Heßler aus. Erst 1969 konnte der Schürenkamp wieder genutzt werden. Diese infrastrukturelle Unterbrechung hatte auch Auswirkungen auf die Nachwuchsarbeit. Über mehrere Jahre konnte keine Jugendmannschaft am regulären Spielbetrieb teilnehmen. Auf der Jahreshauptversammlung 1970 wurde daher erneut eine Jugendmannschaft gegründet. Sie bestand bis 1980.
Im Jahr 1972 beging der SV Westfalia Schalke sein 50-jähriges Bestehen mit einer Festwoche. Sportlich spielte die erste Mannschaft in dieser Phase mehrere Jahre in der Kreisliga B. In der Saison 1975/76 gewann sie schließlich die Meisterschaft und stieg in die Kreisliga A auf. Zu der damaligen Aufstiegsmannschaft gehörten unter anderem Hans-Gerd Killing, Ulrich Wotschke und Udo Pasdziorek. Trainer der Mannschaft war Rainer Busch.
In der höheren Spielklasse konnte sich die Mannschaft allerdings zunächst nicht etablieren und stieg bereits nach einer Saison wieder ab. In den folgenden Jahren gehörte Westfalia mehrfach zu den besseren Mannschaften seiner Spielklasse, ohne jedoch den Aufstieg zu erreichen. Erst in der Saison 1981/82, die zugleich in das Jahr des 60-jährigen Vereinsbestehens fiel, gelang unter Trainer Gerd Wotschke erneut der Aufstieg.
In der darauffolgenden Saison stand zunächst der Klassenerhalt im Mittelpunkt. Die Entscheidung fiel in zwei Spielen gegen einen Konkurrenten aus Rotthausen. Das erste Spiel gewann Westfalia durch Tore von Ulrich Berger und Michael Krater mit 2:1, das Rückspiel endete 0:0. Dadurch konnte der Verbleib in der Spielklasse gesichert werden. In der Saison 1983/84 musste die Mannschaft jedoch aufgrund zahlreicher Verletzungen und Spielerabgänge erneut absteigen.
Für die Saison 1984/85 verpflichtete der Verein Peter Jahn als Trainer und verfolgte erneut das Ziel des Wiederaufstiegs. Die Mannschaft erreichte jedoch lediglich einen Mittelfeldplatz. Weitere Abgänge von Stammspielern verschärften die sportliche Situation, sodass Westfalia in der Saison 1985/86 gegen den Abstieg spielte. Eine Stabilisierung gelang durch den Anschluss der Freizeitmannschaft „Willi’s Pinte“, deren Spieler den Kader der Seniorenmannschaft erheblich verstärkten. Dadurch konnte der Klassenerhalt erreicht werden.
In der Saison 1986/87 wurde Jürgen Lück als Trainer verpflichtet. Die erste Mannschaft befand sich über längere Zeit im Rennen um den Aufstieg, beendete die Spielzeit jedoch auf dem vierten Tabellenplatz. Einen besonderen Erfolg erzielte Westfalia bei den erstmals ausgetragenen Gelsenkirchener Hallenmeisterschaften. Nach Siegen beziehungsweise erfolgreichen Begegnungen gegen höherklassige Mannschaften wie ETuS und VfB Gelsenkirchen erreichte der Verein die Endrunde und belegte dort hinter dem Bezirksligisten TuS Rotthausen den zweiten Platz. Diese Vizemeisterschaft stellte nach Angaben der Chronik die bis dahin beste Platzierung Westfalias bei einer Hallenstadtmeisterschaft dar.
In der folgenden Saison übernahm Heinz Böcker das Traineramt. Auch unter seiner Leitung spielte die Mannschaft längere Zeit um den Aufstieg, beendete die Saison jedoch lediglich auf dem dritten Tabellenplatz. Im DFB-Pokal konnte Westfalia dagegen auf sich aufmerksam machen. In den anschließenden Spielzeiten verschlechterte sich die sportliche Entwicklung, da mehrere leistungsstarke Spieler den Verein verließen und nicht gleichwertig ersetzt werden konnten. Die Mannschaft bewegte sich überwiegend im Mittelfeld der 2. Kreisklasse und geriet zeitweise in Abstiegsgefahr. In der Saison 1990/91 erfolgte schließlich der Abstieg.
Der direkte Wiederaufstieg gelang in der Spielzeit 1991/92 nicht. Trotz verschiedener Neuzugänge erreichte Westfalia lediglich einen Mittelfeldplatz. Vom 25. Juli bis zum 2. August 1992 feierte der Verein sein 70-jähriges Bestehen mit einer Turnierwoche. Sieger der Sportwoche wurde die erste Mannschaft von DJK Blau-Weiß Gelsenkirchen. Zu den besonderen Begegnungen gehörte auch ein Spiel der aktuellen ersten Mannschaft gegen die frühere Aufstiegsmannschaft der Saison 1981/82, das die aktuelle Mannschaft mit 4:3 gewann.
Auch im DFB-Pokal war Westfalia während der Jubiläumsphase aktiv. In der ersten Runde auf Kreisebene wurde Wacker Gladbeck mit 1:0 besiegt. In der zweiten Runde unterlag die Mannschaft dem Bezirksligisten DJK Westfalia 04 Gelsenkirchen mit 0:6. Deutlich erfolgreicher verlief hingegen die Meisterschaftssaison. Westfalia verlor lediglich eine Begegnung und gewann seine Gruppe schließlich mit einem Punkt Vorsprung. Nach einem abschließenden 6:0-Sieg gegen die zweite Mannschaft der Sportfreunde Haverkamp stand die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Kreisliga B fest. Erfolgreichster Torschütze war Cemal Öztürk mit mehr als 30 Treffern.
Die Saison 1993/94 stand anschließend vor allem im Zeichen des Klassenerhalts. Zur Verstärkung der Mannschaft wurden unter anderem Johannes Bitter, Dieter Borutta und Christian Schitzek verpflichtet. Fünf Spieltage vor Saisonende konnte der Klassenerhalt endgültig gesichert werden.
Bemerkenswert verlief in derselben Spielzeit der Kreispokal. Westfalia besiegte zunächst den Bezirksligisten Resse 08 mit 3:1 und anschließend Heßler 06 nach Verlängerung mit 3:2. Gegen den Verbandsligisten SC Hassel unterlag die Mannschaft anschließend nur knapp mit 0:1. Damit zeigte sich Westfalia auch gegen höherklassige Gegner konkurrenzfähig.
Für die folgende Saison wurde Friedhelm Prinz als neuer Trainer verpflichtet. Gleichzeitig verstärkten Frank Kaminski, Marco Borutta und Michael Krater die Mannschaft. Trotz eines guten Saisonbeginns rutschte Westfalia im weiteren Verlauf in den Tabellenkeller. Rund zehn Spieltage vor Saisonende übernahm Meinolf Stamen das Traineramt von Friedhelm Prinz und führte die Mannschaft schließlich zum Klassenerhalt. Auch die zweite Mannschaft konnte sich sportlich stabilisieren und beendete die Saison auf dem zehnten Tabellenplatz.
Die Saison 1995/96 verlief deutlich schwieriger. Zwar kamen mit Herbert Kaminski, Gordon Bullerkotte und André Arnholdt neue Spieler zum Verein, zugleich mussten jedoch mehrere leistungsstarke Akteure ersetzt werden. Besonders schwer wog der Abgang von Michael Krater, der in der Vorsaison 25 Tore erzielt hatte. Weitere personelle Verluste, Verletzungen und Platzverweise führten dazu, dass die Mannschaft den Klassenerhalt nicht sichern konnte. Mit vier Siegen und vier Unentschieden belegte Westfalia unter der zu diesem Zeitpunkt neu eingeführten Drei-Punkte-Regel den letzten Tabellenplatz.
Ein besonderes persönliches Ereignis dieser Saison war das 1.000. Spiel von Meinolf Stamen, der seit dem 1. März 1971 dem Verein angehörte. Dieses Jubiläum wurde innerhalb des Vereins entsprechend gewürdigt.
Der angestrebte unmittelbare Wiederaufstieg in die Kreisliga B gelang in der folgenden Saison zunächst nicht. Bis zur Winterpause hatte die Mannschaft lediglich 15 Punkte erreicht. Im weiteren Verlauf übernahm Uwe Bassenhoff das Traineramt von Ralf Robenek. Mit Jörg Sommerei wurde gleichzeitig ein neuer Stürmer verpflichtet. Die Mannschaft stabilisierte sich in der Rückrunde deutlich und gewann aus zehn Begegnungen 21 Punkte. Am Saisonende erreichte Westfalia noch den achten Tabellenplatz.
Zum Zeitpunkt des 75-jährigen Vereinsjubiläums blickte der SV Westfalia Schalke somit auf eine von zahlreichen sportlichen und organisatorischen Veränderungen geprägte Geschichte zurück. Nach der Gründung im Jahr 1922 hatte sich der Verein zunächst unter einfachen infrastrukturellen Bedingungen entwickelt und 1930 seinen ersten bedeutenden Aufstieg erreicht. Der Zweite Weltkrieg führte zu einer weitgehenden Unterbrechung des Vereinslebens, doch bereits 1945 begann der Wiederaufbau.
Besonders kennzeichnend für die Nachkriegsgeschichte waren die wiederholten Auf- und Abstiege zwischen den verschiedenen Kreisklassen und der Bezirksklasse. Der Aufstieg von 1949/50, die Erfolge der Spielzeiten 1975/76 und 1981/82 sowie der erneute Aufstieg Anfang der 1990er-Jahre bildeten wichtige sportliche Höhepunkte. Gleichzeitig verdeutlichen die mehrfachen personellen Neuaufbauten, wie stark die Leistungsfähigkeit des Vereins von der Bindung und Entwicklung eigener Spieler abhängig war.
Eine zentrale Bedeutung besaß daher über Jahrzehnte die Nachwuchsarbeit. Bereits in den 1930er-Jahren wurde erkannt, dass die Integration eigener Jugendspieler eine wesentliche Voraussetzung für die langfristige Stabilität der Seniorenmannschaften darstellte. Schwierigkeiten entstanden besonders in jenen Phasen, in denen keine kontinuierliche Jugendarbeit möglich war.
Von vergleichbar großer Bedeutung war das ehrenamtliche Engagement. Der Wiederaufbau des Schürenkamps nach dem Zweiten Weltkrieg, die Beschaffung und Reparatur von Sportbekleidung sowie die langfristige Tätigkeit zahlreicher Funktionäre, Trainer, ehemaliger Spieler und Unterstützer zeigen, dass der Fortbestand des Vereins wesentlich auf freiwilliger Mitarbeit beruhte.
Die Geschichte des SV Westfalia Schalke 1922 e. V. lässt sich deshalb nicht ausschließlich anhand von Tabellenständen, Aufstiegen und Abstiegen darstellen. Sie dokumentiert zugleich die Bedeutung eines lokal verwurzelten Fußballvereins als soziale Gemeinschaft. Über mehrere Generationen hinweg bot der Verein seinen Mitgliedern Möglichkeiten sportlicher Betätigung, gesellschaftlicher Begegnung und ehrenamtlicher Mitarbeit. Gerade die Fähigkeit, nach sportlichen und organisatorischen Rückschlägen wieder neue Mannschaften und Strukturen aufzubauen, prägte die Entwicklung des Vereins bis zu seinem 75-jährigen Bestehen.
== Saisonstationen ==
{| class="wikitable sortable"
|+ Ligenzugehörigkeit {{FULLPAGENAME}} I
|-
! Saison !! Liga !! Platz !! gespielt !! gewonnen !! unentschieden !! verloren !! Tore !! Punkte
|-
|1945/1946  || I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 02 || 5 || 4 || 0 || 1 || 25-4 || 8
|-
|
|-
|1948/1949  || I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 03 || 16 || 10 || 2 || 4 || 31-25 || 22
|-
|
|-
|1950/1951 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || ?? || ?? || ?? || ?? || ?? || ??-?? || ??
|-
|1951/1952 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 08 || 20 || 5 || 3 || 12 || 36-55 || 13
|-
|1952/1953 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 09 || 24 || 6 || 5 || 13 || 41-47 || 17
|-
|1953/1954 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 15 || 28 || 3 || 1 || 24 || 34-108 || 7
|-
|
|-
|1956/1957 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 02 || 28 || 22 || 2 || 4 || 84-29 || 46
|-
|1957/1958 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 16 || 30 || 2 || 5 || 23 || 33-97 || 9
|-
|
|-
|1959/1960 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 14 || 31 || 10 || 6 || 15 || 39-68 || 26
|-
|1960/1961 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 14 || 30 || 7 || 7 || 16 || 42-66 || 21
|-
|1961/1962 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 05 || 26 || 9 || 10 || 7 || 47-45 || 28
|-
|1962/1963 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 01 || 22 || 19 || 1 || 2 || 78-19 || 39
|-
|1963/1964 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 05 || 28 || 15 || 4 || 9 || 58-49 || 34
|-
|1964/1965 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 09 || 26 || 10 || 3 || 13 || 29-40 || 23
|-
|1965/1966 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen || 14 || 26 || 1 || 6 || 19 || 30-101 || 8
|-
|1966/1967 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 10 || 24 || 8 || 3 || 13 || 37-68 || 19
|-
|1967/1968 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 10 || 22 || 5 || 3 || 14 || 36-55 || 13
|-
|1968/1969 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 05 || 26 || 12 || 5 || 9 || 54-50 || 29
|-
|1969/1970 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 06 || 24 || 9 || 6 || 9 || 48-39 || 24
|-
|1970/1971 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 05 || 26 || 13 || 8 || 5 || 53-38 || 34
|-
|1971/1972 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 13 || 31 || 8 || 5 || 18 || 40-63 || 21
|-
|1972/1973 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 10 || 30 || 13 || 3 || 14 || 53-51 || 29
|-
|1973/1974 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 11 || 28 || 8 || 5 || 15 || 55-79 || 21
|-
|1974/1975 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I || 07 || 26 || 11 || 4 || 11 || 41-43 || 26
|-
|1975/1976 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II || 01 || 30 || 23 || 4 || 3 || 72-31 || 50
|-
|1976/1977 ||  I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II || 16 || 30 || 3 || 7 || 20 || 34-84 || 13
|-
|1977/1978 ||  II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II || 07 || 30 || 13 || 11 || 6 || 67-38 || 37
|-
|1978/1979 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 12 || 32 || 11 || 5 || 16 || 46-54 || 27
|-
|1979/1980 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 09 || 32 || 13 || 6 || 13 || 55-58 || 32
|-
|1980/1981 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 04 || 30 || 16 || 9 || 5 || 58-35 || 41
|-
|1981/1982 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 02 || 30 || 19 || 6 || 5 || 76-36 || 44
|-
|1982/1983 ||  Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II || 15 || 30 || 6 || 10 || 14 || 35-67 || 22
|-
|1983/1984 ||  Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II || 16 || 30 || 2 || 5 || 23 || 22-89 || 9
|-
|1984/1985 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 10 || 30 || 12 || 6 || 12 || 58-52 || 30
|-
|1985/1986 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 12 || 30 || 8 || 11 || 11 || 41-56 || 27
|-
|1986/1987 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 04 || 30 || 16 || 9 || 5 || 65-37 || 41
|-
|1987/1988 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 03 || 30 || 17 || 8 || 5 || 62-34 || 42
|-
|1988/1989 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 12 || 28 || 7 || 9 || 12 || 36-45 || 23
|-
|1989/1990 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 07 || 30 || 10 || 8 || 12 || 36-41 || 28
|-
|1990/1991 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 15 || 30 || 7 || 5 || 18 || 56-73 || 19
|-
|1991/1992 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 07 || 28 || 13 || 6 || 9 || 73-49 || 32
|-
|1992/1993 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 01 || 28 || 24 || 3 || 1 || 113-22 || 51
|-
|1993/1994 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 13 || 30 || 9 || 5 || 16 || 41-65 || 23
|-
|1994/1995 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 10 || 30 || 9 || 5 || 16 || 37-62 || 23
|-
|1995/1996 ||  Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II || 16 || 30 || 4 || 4 || 22 || 28-87 || 16
|-
|1996/1997 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 08 || 26 || 11 || 3 || 12 || 51-61 || 36
|-
|1997/1998 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 09 || 26 || 9 || 1 || 16 || 55-59 || 28
|-
|1998/1999 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 04 || 26 || 15 || 4 || 7 || 68-38 || 49
|-
|1999/2000 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 12 || 26 || 5 || 4 || 17 || 39-105 || 19
|-
|2000/2001 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 07 || 24 || 11 || 4 || 9 || 41-46 || 37
|-
|2001/2002 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 04 || 24 || 11 || 6 || 7 || 50-41 || 39
|-
|2002/2003 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 04 || 22 || 12 || 3 || 7 || 51-35 || 39
|-
|2003/2004 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 14 || 26 || 1 || 2 || 23 || 31-160 || 5
|-
|2004/2005 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 10 || 24 || 7 || 5 || 12 || 46-78 || 26
|-
|2005/2006  || Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III || 13 || 26 || 4 || 3 || 19 || 31-97 || 15
|}
{| class="wikitable sortable"
|+ Ligenzugehörigkeit {{FULLPAGENAME}} I
|-
! Saison !! Liga !! Platz !! gespielt !! gewonnen !! unentschieden !! verloren !! Tore !! Punkte
|-
|1974/1975 ||  III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III || 09 || 24 || 9 || 2 || 13 || 53-75 || 20
|-
|1975/1976 ||  III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III || 07 || 24 || 10 || 5 || 9 || 64-53 || 25
|-
|1976/1977 ||  III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II || 10 || 24 || 7 || 5 || 12 || 45-68 || 19
|-
|1977/1978 ||  III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III || 07 || 31 || 14 || 6 || 11 || 65-57 || 34
|-
|1978/1979 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III || 09 || 32 || 14 || 4 || 14 || 76-81 || 32
|-
|1979/1980 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III || 09 || 23 || 7 || 4 || 12 || 61-64 || 18
|-
|1980/1981 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III || 13 || 26 || 6 || 2 || 18 || 43-78 || 14
|-
|1981/1982 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III || 12 || 30 || 7 || 7 || 16 || 55-78 || 21
|-
|1982/1983 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 13 || 30 || 7 || 7 || 16 || 36-67 || 21
|-
|1983/1984 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 16 || 28 || 1 || 7 || 20 || 23-74 || 9
|-
|1984/1985 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 08 || 28 || 11 || 7 || 10 || 51-61 || 29
|-
|1985/1986 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 07 || 24 || 6 || 7 || 11 || 31-60 || 19
|-
|1986/1987 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 10 || 26 || 6 || 7 || 13 || 35-65 || 19
|-
|1987/1988 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 10 || 24 || 9 || 3 || 12 || 40-62 || 21
|-
|1988/1989 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 14 || 26 || 3 || 0 || 23 || 18-130 || 6
|-
|1989/1990 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 15 || 28 || 2 || 4 || 22 || 35-104 || 8
|-
|1990/1991 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 14 || 26 || 1 || 1 || 24 || 15-135 || 3
|-
|1991/1992 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V || 14 || 26 || 1 || 0 || 25 || 13-170 || 2
|-
|1992/1993 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V || 12 || 26 || 4 || 2 || 20 || 34-134 || 10
|-
|1993/1994 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 14 || 28 || 5 || 3 || 20 || 33-98 || 13
|-
|1994/1995 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 14 || 30 || 5 || 6 || 19 || 32-89 || 16
|-
|1995/1996 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 13 || 28 || 5 || 2 || 21 || 37-141 || 17
|-
|1996/1997 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 14 || 26 || 1 || 1 || 24 || 15-147 || 4
|-
|1997/1998 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 14 || 26 || 3 || 2 || 21 || 33-92 || 11
|-
|1998/1999 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V || 14 || 26 || 1 || 2 || 23 || 25-124 || 5
|-
|1999/2000 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV || 03 || 24 || 17 || 6 || 1 || 69-18 || 57
|-
|2000/2001 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V || 07 || 14 || 3 || 2 || 9 || 20-49 || 11
|-
|2001/2002 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I || 12 || 22 || 0 || 3 || 19 || 15-136 || 3
|-
|2002/2003 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 14 || 28 || 1 || 2 || 25 || 29-171 || 5
|-
|2003/2004 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 11 || 26 || 4 || 7 || 15 || 34-64 || 19
|-
|2004/2005 ||  Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 14 || 26 || 0 || 2 || 24 || 11-144 || 2
|-
|2005/2006  || Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II || 16 || 30 || 3 || 2 || 25 || 34-159 || 11
|}
== Persönlichkeiten ==


==Weblinks==
==Weblinks==
[https://www.facebook.com/westfalia.schalke/ Facebook Seite]
[https://www.facebook.com/westfalia.schalke/ Facebook Seite]
== Einzelnachweise ==
<references />
== Quellen ==




[[Kategorie:Fußballvereine Gelsenkirchen]]
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Aktuelle Version vom 9. September 2026, 12:16 Uhr


SV Westfalia Schalke 1922 e.V.
Name SV Westfalia Schalke 1922 e.V.
Abkürzung
Logo
SV Westfalia Schalke 1922
SV Westfalia Schalke 1922
Vorsitz
Gründung 22. Februar 1922
Aufgelöst
Website
Facebook https://www.facebook.com/westfalia.schalke/
Instagram https://www.instagram.com/sv_westfaliaschalke_1922/
Sitz Schalke Sportzentrum Schürenkamp
Straße Grenzstraße
PLZ_Ort 45881 Gelsenkirchen



Der SV Westfalia Schalke 1922 e.V. ist ein Fußballverein in Schalke.

Der Sportverein Westfalia Schalke 1922 wurde am 22. Februar 1922 gegründet. Das Gründungslokal war die Gaststätte "Retzmann". Dieses Lokal befand sich an der Grenzstraße / Viktoriastraße. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte unter anderem Konrad Schmedeshagen.

Der erste Sportplatz, auf dem die Mannschaften ihre Spiele austrugen, war der "Baptisten-Platz". Er befand sich auf der Blumendelle / Steinmetzstraße.

Chronik

Der Sportverein Westfalia Schalke 1922 wurde am 22. Februar 1922 in Gelsenkirchen gegründet. Als Gründungslokal diente die Gaststätte „Retzmann“ an der damaligen Grenz-/Viktoriastraße, der heutigen Grenz-/Königsberger Straße. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Borggräwe, Euster-Feldhaus, Feldhaus, Kleinert, Lenz, Michalzik, Müller und Schmedeshagen. Nach der Vereinsgründung übernahm Lenz das Amt des ersten Vorsitzenden. Borggräwe wurde erster Geschäftsführer, Schmedeshagen zweiter Geschäftsführer und Kleinert Spielobmann. Die übrigen Mitbegründer gehörten dem erweiterten Vorstand an. Eine besondere Rolle in der weiteren Entwicklung des organisierten Fußballs spielte Konrad Schmedeshagen, der später bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1967 das Amt des ersten Vorsitzenden im Westdeutschen Fußballverband ausübte.

Der Spielbetrieb wurde zunächst mit zwei Seniorenmannschaften und einer Jugendmannschaft aufgenommen. Als erste Sportstätte nutzte der Verein den sogenannten „Baptisten-Platz“ im Bereich Blumen-/Steinmetzstraße, heute Blumendelle/Breslauer Straße. Die Anlage entsprach nur begrenzt den später üblichen Anforderungen an einen Fußballplatz, verdeutlicht jedoch zugleich die noch einfachen infrastrukturellen Bedingungen des Fußballs in den frühen 1920er-Jahren.

Im Jahr 1925 musste Westfalia seine bisherige Spielstätte aufgeben. Gleichzeitig wechselte der Verein sein Vereinslokal und nutzte fortan die Gaststätte „Lindenberg“ in der Grabenstraße. Die Heimspiele wurden nun auf der Gemeindewiese in Hüllen ausgetragen. Die erste Mannschaft spielte seit der Gründung in der C-Klasse, die nach der späteren Einordnung der Vereinschronik ungefähr der 2. Kreisklasse entsprach. Größere sportliche Erfolge blieben in den ersten Jahren zunächst aus.

Der erste bedeutende sportliche Durchbruch gelang 1930. Westfalia wurde Bezirksmeister der C-Klasse und qualifizierte sich für die Aufstiegsspiele gegen Beckhausen 05. Beide Begegnungen wurden gewonnen. Das Auswärtsspiel in Beckhausen endete 1:0, während Westfalia das Rückspiel in Hüllen mit 3:1 für sich entschied. Die vier Treffer in beiden Begegnungen erzielten Johann Finke, Gustav Leyk und Mathias Roth. Damit gelang der Aufstieg in die B-Klasse.

Der sportliche Erfolg führte zugleich zu einem organisatorischen Wachstum. Innerhalb kurzer Zeit konnten eine weitere Senioren- und eine zusätzliche Jugendmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet werden. Die Vereinsführung erkannte bereits früh die Bedeutung einer kontinuierlichen Nachwuchsarbeit, da junge Spieler aus den eigenen Jugendmannschaften langfristig in die Seniorenmannschaften integriert werden sollten. Diese Strategie trug dazu bei, die erste Mannschaft sportlich zu stabilisieren. Im Jahr 1932 wurde der Aufstieg in die A-Klasse nur knapp verpasst.

Ebenfalls 1932 erhielt der Verein eine neue Sportstätte auf einer im Volksmund als „Kuhwiese“ bezeichneten Fläche an der Grenzstraße. Als zentral gelegenes Vereinslokal wurde die Gaststätte „Fröhlich“ in der Blumendelle gewählt. Sowohl die Sportstätte als auch das Vereinslokal blieben bis zum Ende des Spielbetriebs während des Zweiten Weltkrieges wichtige organisatorische Bezugspunkte. Im November 1944 musste der reguläre Sportbetrieb schließlich aufgrund der Kriegseinwirkungen eingestellt werden.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ergriff der damalige Vorsitzende Borggräwe gemeinsam mit weiteren Vereinsmitgliedern die Initiative zum Wiederaufbau des Vereins. Die Ausgangsbedingungen waren schwierig, da zahlreiche Sportstätten im Gelsenkirchener Stadtgebiet beschädigt oder zerstört waren. Westfalia erhielt schließlich die Erlaubnis, den Schürenkamp zu nutzen. Auch dieses Gelände war durch Bombeneinschläge erheblich beschädigt und musste zunächst in monatelanger Eigenarbeit wiederhergestellt werden. Anschließend erteilte die zuständige Militärregierung in Hamm die notwendige Genehmigung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs.

Als neues Vereinslokal wurde die Gaststätte „Schumacher“ an der Wilhelminenstraße gewählt. In der unmittelbaren Nachkriegszeit existierten zunächst noch keine vollständig wiederhergestellten Verbands- und Spielklassenstrukturen. Die Vereine organisierten deshalb untereinander Freundschaftsspiele und nahmen unter anderem an einem Pokalwettbewerb „rund um den Förderturm“ teil.

Die materiellen Bedingungen des Fußballs waren in den Jahren 1945 bis 1948 außerordentlich schwierig. Sportbekleidung, Schuhe und andere Ausrüstungsgegenstände waren kaum erhältlich. Die Vereinsmitglieder mussten deshalb vorhandene Kleidung nutzen, tauschen oder reparieren. Nach der Vereinsüberlieferung beteiligten sich auch Angehörige der Spieler und Mitglieder intensiv an diesen Arbeiten, indem sie beispielsweise beschädigte Trikots und Sportbekleidung ausbesserten. Diese Aktivitäten verdeutlichen die Bedeutung ehrenamtlicher Eigenleistungen für den Wiederaufbau des Vereins unmittelbar nach dem Krieg.

1946 waren der Westdeutsche Fußballverband und die Kreisverbände wieder so weit organisiert, dass eine reguläre Klasseneinteilung vorgenommen werden konnte. Westfalia Schalke wurde der 1. Kreisklasse zugeteilt und erreichte in der Saison 1946/47 den dritten Tabellenplatz. Nach dieser Spielzeit trat Borggräwe aus gesundheitlichen Gründen vom Vorsitz zurück. Erich Karrasch wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Borggräwe erhielt für seine langjährige Tätigkeit den Titel des Ehrenvorsitzenden. Er verstarb 1949 im Alter von 54 Jahren.

Einen der bedeutendsten sportlichen Erfolge der frühen Nachkriegszeit erreichte die erste Mannschaft in der Saison 1949/50. Westfalia gewann die Meisterschaft der 1. Kreisklasse und qualifizierte sich dadurch für die entscheidenden Aufstiegsspiele zur Bezirksklasse. Gegen Rot-Weiß Leithe gelang ein 2:1-Sieg. Anschließend besiegte Westfalia Heßler 06 auf einem Nebenplatz der Glückauf-Kampfbahn deutlich mit 6:1. Damit war der Aufstieg in die Bezirksklasse erreicht. Zu der erfolgreichen Mannschaft gehörten unter anderem Kays, Glaser, Zengerling, Balde, Gatza, Schröter, Skrotzki, Heinz und Wilfried Wrobel, Buttner, Leyk und Fischer.

Der Aufenthalt in der Bezirksklasse war jedoch nicht dauerhaft. Spielerabgänge und Verletzungen führten dazu, dass die Mannschaft den Klassenerhalt nicht sichern konnte. In den folgenden Jahren verlief die sportliche Entwicklung wechselhaft. Eine wichtige Grundlage für die organisatorische Stabilität bildete dabei die kontinuierliche Arbeit langjähriger Funktionäre. Hervorgehoben werden in der Vereinschronik insbesondere Erich Karrasch, der 1966 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, Hauptkassierer Ernst Neumann und der langjährige Jugendleiter Willi Gerding. Auch ehemalige Spieler wie Heinz Glaser, Günther Keller und Ernst Pelka übernahmen nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn Aufgaben im Verein.

Eine wichtige soziale Funktion nahm auch das Vereinslokal ein. Die Gaststätte der Vereinswirtin „Tinni“ Rademacher diente von 1948 bis 1966 als zentraler Treffpunkt des Vereins und war damit über nahezu zwei Jahrzehnte eng mit dem gesellschaftlichen Vereinsleben verbunden.

1966 musste Westfalia seine Sportstätte Schürenkamp vorübergehend verlassen, da dort eine Mehrzwecksporthalle errichtet wurde. Während der Bauarbeiten trug der Verein seine Heimspiele im Jahnstadion in Heßler aus. Erst 1969 konnte der Schürenkamp wieder genutzt werden. Diese infrastrukturelle Unterbrechung hatte auch Auswirkungen auf die Nachwuchsarbeit. Über mehrere Jahre konnte keine Jugendmannschaft am regulären Spielbetrieb teilnehmen. Auf der Jahreshauptversammlung 1970 wurde daher erneut eine Jugendmannschaft gegründet. Sie bestand bis 1980.

Im Jahr 1972 beging der SV Westfalia Schalke sein 50-jähriges Bestehen mit einer Festwoche. Sportlich spielte die erste Mannschaft in dieser Phase mehrere Jahre in der Kreisliga B. In der Saison 1975/76 gewann sie schließlich die Meisterschaft und stieg in die Kreisliga A auf. Zu der damaligen Aufstiegsmannschaft gehörten unter anderem Hans-Gerd Killing, Ulrich Wotschke und Udo Pasdziorek. Trainer der Mannschaft war Rainer Busch.

In der höheren Spielklasse konnte sich die Mannschaft allerdings zunächst nicht etablieren und stieg bereits nach einer Saison wieder ab. In den folgenden Jahren gehörte Westfalia mehrfach zu den besseren Mannschaften seiner Spielklasse, ohne jedoch den Aufstieg zu erreichen. Erst in der Saison 1981/82, die zugleich in das Jahr des 60-jährigen Vereinsbestehens fiel, gelang unter Trainer Gerd Wotschke erneut der Aufstieg.

In der darauffolgenden Saison stand zunächst der Klassenerhalt im Mittelpunkt. Die Entscheidung fiel in zwei Spielen gegen einen Konkurrenten aus Rotthausen. Das erste Spiel gewann Westfalia durch Tore von Ulrich Berger und Michael Krater mit 2:1, das Rückspiel endete 0:0. Dadurch konnte der Verbleib in der Spielklasse gesichert werden. In der Saison 1983/84 musste die Mannschaft jedoch aufgrund zahlreicher Verletzungen und Spielerabgänge erneut absteigen.

Für die Saison 1984/85 verpflichtete der Verein Peter Jahn als Trainer und verfolgte erneut das Ziel des Wiederaufstiegs. Die Mannschaft erreichte jedoch lediglich einen Mittelfeldplatz. Weitere Abgänge von Stammspielern verschärften die sportliche Situation, sodass Westfalia in der Saison 1985/86 gegen den Abstieg spielte. Eine Stabilisierung gelang durch den Anschluss der Freizeitmannschaft „Willi’s Pinte“, deren Spieler den Kader der Seniorenmannschaft erheblich verstärkten. Dadurch konnte der Klassenerhalt erreicht werden.

In der Saison 1986/87 wurde Jürgen Lück als Trainer verpflichtet. Die erste Mannschaft befand sich über längere Zeit im Rennen um den Aufstieg, beendete die Spielzeit jedoch auf dem vierten Tabellenplatz. Einen besonderen Erfolg erzielte Westfalia bei den erstmals ausgetragenen Gelsenkirchener Hallenmeisterschaften. Nach Siegen beziehungsweise erfolgreichen Begegnungen gegen höherklassige Mannschaften wie ETuS und VfB Gelsenkirchen erreichte der Verein die Endrunde und belegte dort hinter dem Bezirksligisten TuS Rotthausen den zweiten Platz. Diese Vizemeisterschaft stellte nach Angaben der Chronik die bis dahin beste Platzierung Westfalias bei einer Hallenstadtmeisterschaft dar.

In der folgenden Saison übernahm Heinz Böcker das Traineramt. Auch unter seiner Leitung spielte die Mannschaft längere Zeit um den Aufstieg, beendete die Saison jedoch lediglich auf dem dritten Tabellenplatz. Im DFB-Pokal konnte Westfalia dagegen auf sich aufmerksam machen. In den anschließenden Spielzeiten verschlechterte sich die sportliche Entwicklung, da mehrere leistungsstarke Spieler den Verein verließen und nicht gleichwertig ersetzt werden konnten. Die Mannschaft bewegte sich überwiegend im Mittelfeld der 2. Kreisklasse und geriet zeitweise in Abstiegsgefahr. In der Saison 1990/91 erfolgte schließlich der Abstieg.

Der direkte Wiederaufstieg gelang in der Spielzeit 1991/92 nicht. Trotz verschiedener Neuzugänge erreichte Westfalia lediglich einen Mittelfeldplatz. Vom 25. Juli bis zum 2. August 1992 feierte der Verein sein 70-jähriges Bestehen mit einer Turnierwoche. Sieger der Sportwoche wurde die erste Mannschaft von DJK Blau-Weiß Gelsenkirchen. Zu den besonderen Begegnungen gehörte auch ein Spiel der aktuellen ersten Mannschaft gegen die frühere Aufstiegsmannschaft der Saison 1981/82, das die aktuelle Mannschaft mit 4:3 gewann.

Auch im DFB-Pokal war Westfalia während der Jubiläumsphase aktiv. In der ersten Runde auf Kreisebene wurde Wacker Gladbeck mit 1:0 besiegt. In der zweiten Runde unterlag die Mannschaft dem Bezirksligisten DJK Westfalia 04 Gelsenkirchen mit 0:6. Deutlich erfolgreicher verlief hingegen die Meisterschaftssaison. Westfalia verlor lediglich eine Begegnung und gewann seine Gruppe schließlich mit einem Punkt Vorsprung. Nach einem abschließenden 6:0-Sieg gegen die zweite Mannschaft der Sportfreunde Haverkamp stand die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Kreisliga B fest. Erfolgreichster Torschütze war Cemal Öztürk mit mehr als 30 Treffern.

Die Saison 1993/94 stand anschließend vor allem im Zeichen des Klassenerhalts. Zur Verstärkung der Mannschaft wurden unter anderem Johannes Bitter, Dieter Borutta und Christian Schitzek verpflichtet. Fünf Spieltage vor Saisonende konnte der Klassenerhalt endgültig gesichert werden.

Bemerkenswert verlief in derselben Spielzeit der Kreispokal. Westfalia besiegte zunächst den Bezirksligisten Resse 08 mit 3:1 und anschließend Heßler 06 nach Verlängerung mit 3:2. Gegen den Verbandsligisten SC Hassel unterlag die Mannschaft anschließend nur knapp mit 0:1. Damit zeigte sich Westfalia auch gegen höherklassige Gegner konkurrenzfähig.

Für die folgende Saison wurde Friedhelm Prinz als neuer Trainer verpflichtet. Gleichzeitig verstärkten Frank Kaminski, Marco Borutta und Michael Krater die Mannschaft. Trotz eines guten Saisonbeginns rutschte Westfalia im weiteren Verlauf in den Tabellenkeller. Rund zehn Spieltage vor Saisonende übernahm Meinolf Stamen das Traineramt von Friedhelm Prinz und führte die Mannschaft schließlich zum Klassenerhalt. Auch die zweite Mannschaft konnte sich sportlich stabilisieren und beendete die Saison auf dem zehnten Tabellenplatz.

Die Saison 1995/96 verlief deutlich schwieriger. Zwar kamen mit Herbert Kaminski, Gordon Bullerkotte und André Arnholdt neue Spieler zum Verein, zugleich mussten jedoch mehrere leistungsstarke Akteure ersetzt werden. Besonders schwer wog der Abgang von Michael Krater, der in der Vorsaison 25 Tore erzielt hatte. Weitere personelle Verluste, Verletzungen und Platzverweise führten dazu, dass die Mannschaft den Klassenerhalt nicht sichern konnte. Mit vier Siegen und vier Unentschieden belegte Westfalia unter der zu diesem Zeitpunkt neu eingeführten Drei-Punkte-Regel den letzten Tabellenplatz.

Ein besonderes persönliches Ereignis dieser Saison war das 1.000. Spiel von Meinolf Stamen, der seit dem 1. März 1971 dem Verein angehörte. Dieses Jubiläum wurde innerhalb des Vereins entsprechend gewürdigt.

Der angestrebte unmittelbare Wiederaufstieg in die Kreisliga B gelang in der folgenden Saison zunächst nicht. Bis zur Winterpause hatte die Mannschaft lediglich 15 Punkte erreicht. Im weiteren Verlauf übernahm Uwe Bassenhoff das Traineramt von Ralf Robenek. Mit Jörg Sommerei wurde gleichzeitig ein neuer Stürmer verpflichtet. Die Mannschaft stabilisierte sich in der Rückrunde deutlich und gewann aus zehn Begegnungen 21 Punkte. Am Saisonende erreichte Westfalia noch den achten Tabellenplatz.

Zum Zeitpunkt des 75-jährigen Vereinsjubiläums blickte der SV Westfalia Schalke somit auf eine von zahlreichen sportlichen und organisatorischen Veränderungen geprägte Geschichte zurück. Nach der Gründung im Jahr 1922 hatte sich der Verein zunächst unter einfachen infrastrukturellen Bedingungen entwickelt und 1930 seinen ersten bedeutenden Aufstieg erreicht. Der Zweite Weltkrieg führte zu einer weitgehenden Unterbrechung des Vereinslebens, doch bereits 1945 begann der Wiederaufbau.

Besonders kennzeichnend für die Nachkriegsgeschichte waren die wiederholten Auf- und Abstiege zwischen den verschiedenen Kreisklassen und der Bezirksklasse. Der Aufstieg von 1949/50, die Erfolge der Spielzeiten 1975/76 und 1981/82 sowie der erneute Aufstieg Anfang der 1990er-Jahre bildeten wichtige sportliche Höhepunkte. Gleichzeitig verdeutlichen die mehrfachen personellen Neuaufbauten, wie stark die Leistungsfähigkeit des Vereins von der Bindung und Entwicklung eigener Spieler abhängig war.

Eine zentrale Bedeutung besaß daher über Jahrzehnte die Nachwuchsarbeit. Bereits in den 1930er-Jahren wurde erkannt, dass die Integration eigener Jugendspieler eine wesentliche Voraussetzung für die langfristige Stabilität der Seniorenmannschaften darstellte. Schwierigkeiten entstanden besonders in jenen Phasen, in denen keine kontinuierliche Jugendarbeit möglich war.

Von vergleichbar großer Bedeutung war das ehrenamtliche Engagement. Der Wiederaufbau des Schürenkamps nach dem Zweiten Weltkrieg, die Beschaffung und Reparatur von Sportbekleidung sowie die langfristige Tätigkeit zahlreicher Funktionäre, Trainer, ehemaliger Spieler und Unterstützer zeigen, dass der Fortbestand des Vereins wesentlich auf freiwilliger Mitarbeit beruhte.

Die Geschichte des SV Westfalia Schalke 1922 e. V. lässt sich deshalb nicht ausschließlich anhand von Tabellenständen, Aufstiegen und Abstiegen darstellen. Sie dokumentiert zugleich die Bedeutung eines lokal verwurzelten Fußballvereins als soziale Gemeinschaft. Über mehrere Generationen hinweg bot der Verein seinen Mitgliedern Möglichkeiten sportlicher Betätigung, gesellschaftlicher Begegnung und ehrenamtlicher Mitarbeit. Gerade die Fähigkeit, nach sportlichen und organisatorischen Rückschlägen wieder neue Mannschaften und Strukturen aufzubauen, prägte die Entwicklung des Vereins bis zu seinem 75-jährigen Bestehen.

Saisonstationen

Ligenzugehörigkeit SV Westfalia Schalke 1922 e.V. I
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1945/1946 I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 02 5 4 0 1 25-4 8
1948/1949 I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 03 16 10 2 4 31-25 22
1950/1951 I.Kreisklasse Gelsenkirchen ?? ?? ?? ?? ?? ??-?? ??
1951/1952 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 08 20 5 3 12 36-55 13
1952/1953 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 09 24 6 5 13 41-47 17
1953/1954 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 15 28 3 1 24 34-108 7
1956/1957 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 02 28 22 2 4 84-29 46
1957/1958 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 16 30 2 5 23 33-97 9
1959/1960 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 14 31 10 6 15 39-68 26
1960/1961 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 14 30 7 7 16 42-66 21
1961/1962 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 05 26 9 10 7 47-45 28
1962/1963 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 01 22 19 1 2 78-19 39
1963/1964 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 05 28 15 4 9 58-49 34
1964/1965 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 09 26 10 3 13 29-40 23
1965/1966 I.Kreisklasse Gelsenkirchen 14 26 1 6 19 30-101 8
1966/1967 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 10 24 8 3 13 37-68 19
1967/1968 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 10 22 5 3 14 36-55 13
1968/1969 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 05 26 12 5 9 54-50 29
1969/1970 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 06 24 9 6 9 48-39 24
1970/1971 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 05 26 13 8 5 53-38 34
1971/1972 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 13 31 8 5 18 40-63 21
1972/1973 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 10 30 13 3 14 53-51 29
1973/1974 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 11 28 8 5 15 55-79 21
1974/1975 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 07 26 11 4 11 41-43 26
1975/1976 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 01 30 23 4 3 72-31 50
1976/1977 I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 16 30 3 7 20 34-84 13
1977/1978 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 07 30 13 11 6 67-38 37
1978/1979 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 12 32 11 5 16 46-54 27
1979/1980 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 09 32 13 6 13 55-58 32
1980/1981 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 04 30 16 9 5 58-35 41
1981/1982 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 02 30 19 6 5 76-36 44
1982/1983 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 15 30 6 10 14 35-67 22
1983/1984 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 16 30 2 5 23 22-89 9
1984/1985 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 12 6 12 58-52 30
1985/1986 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 12 30 8 11 11 41-56 27
1986/1987 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 04 30 16 9 5 65-37 41
1987/1988 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 03 30 17 8 5 62-34 42
1988/1989 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 12 28 7 9 12 36-45 23
1989/1990 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 07 30 10 8 12 36-41 28
1990/1991 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 15 30 7 5 18 56-73 19
1991/1992 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 07 28 13 6 9 73-49 32
1992/1993 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 01 28 24 3 1 113-22 51
1993/1994 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 13 30 9 5 16 41-65 23
1994/1995 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 9 5 16 37-62 23
1995/1996 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 16 30 4 4 22 28-87 16
1996/1997 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 08 26 11 3 12 51-61 36
1997/1998 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 09 26 9 1 16 55-59 28
1998/1999 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 04 26 15 4 7 68-38 49
1999/2000 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 12 26 5 4 17 39-105 19
2000/2001 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 07 24 11 4 9 41-46 37
2001/2002 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 04 24 11 6 7 50-41 39
2002/2003 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 04 22 12 3 7 51-35 39
2003/2004 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 14 26 1 2 23 31-160 5
2004/2005 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 10 24 7 5 12 46-78 26
2005/2006 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 13 26 4 3 19 31-97 15
Ligenzugehörigkeit SV Westfalia Schalke 1922 e.V. I
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1974/1975 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 09 24 9 2 13 53-75 20
1975/1976 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 07 24 10 5 9 64-53 25
1976/1977 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 10 24 7 5 12 45-68 19
1977/1978 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 07 31 14 6 11 65-57 34
1978/1979 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 09 32 14 4 14 76-81 32
1979/1980 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 09 23 7 4 12 61-64 18
1980/1981 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 13 26 6 2 18 43-78 14
1981/1982 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 12 30 7 7 16 55-78 21
1982/1983 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 13 30 7 7 16 36-67 21
1983/1984 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 16 28 1 7 20 23-74 9
1984/1985 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 08 28 11 7 10 51-61 29
1985/1986 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 07 24 6 7 11 31-60 19
1986/1987 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 10 26 6 7 13 35-65 19
1987/1988 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 10 24 9 3 12 40-62 21
1988/1989 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 14 26 3 0 23 18-130 6
1989/1990 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 15 28 2 4 22 35-104 8
1990/1991 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 14 26 1 1 24 15-135 3
1991/1992 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V 14 26 1 0 25 13-170 2
1992/1993 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V 12 26 4 2 20 34-134 10
1993/1994 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 14 28 5 3 20 33-98 13
1994/1995 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 14 30 5 6 19 32-89 16
1995/1996 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 13 28 5 2 21 37-141 17
1996/1997 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 14 26 1 1 24 15-147 4
1997/1998 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 14 26 3 2 21 33-92 11
1998/1999 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V 14 26 1 2 23 25-124 5
1999/2000 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 03 24 17 6 1 69-18 57
2000/2001 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V 07 14 3 2 9 20-49 11
2001/2002 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I 12 22 0 3 19 15-136 3
2002/2003 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 14 28 1 2 25 29-171 5
2003/2004 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 11 26 4 7 15 34-64 19
2004/2005 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 14 26 0 2 24 11-144 2
2005/2006 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 16 30 3 2 25 34-159 11

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Einzelnachweise



Quellen