Fussballjahr 1926: Unterschied zwischen den Versionen

Aus wiki-fussball-historiker.diddipoeler.de
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Seite wurde neu angelegt: „Wir befinden uns im Jahr 1926 . Und auch heute schauen wir nach Deutschland, auf die Nationalmannschaft, nach England, Spanien, Italien und Frankreich. Heute haben wir unter anderem in Deutschland das erste Erscheinen eines Vereins, dem die Zukunft gehören sollte. Die Nationalmannschaft wird zudem von einem Trainer übernommen, der 10 Jahre bleiben sollte. Und Barcelona ist verzückt von einem Österreicher. Legen wir wie immer in Deutschland los, wie s…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:Mesier1926.jpg|mini|links]]
Wir befinden uns im Jahr 1926 .  
Wir befinden uns im Jahr 1926 .  
Und auch heute schauen wir nach Deutschland, auf die Nationalmannschaft, nach England, Spanien, Italien und Frankreich. Heute haben wir unter anderem in Deutschland das erste Erscheinen eines Vereins, dem die Zukunft gehören sollte. Die Nationalmannschaft wird zudem von einem Trainer übernommen, der 10 Jahre bleiben sollte. Und Barcelona ist verzückt von einem Österreicher.
Und auch heute schauen wir nach Deutschland, auf die Nationalmannschaft, nach England, Spanien, Italien und Frankreich. Heute haben wir unter anderem in Deutschland das erste Erscheinen eines Vereins, dem die Zukunft gehören sollte. Die Nationalmannschaft wird zudem von einem Trainer übernommen, der 10 Jahre bleiben sollte. Und Barcelona ist verzückt von einem Österreicher.
Zeile 51: Zeile 52:
CA Vitry verlor 1:2 gegen AS Valentigney. Diesen Verein gibt es übrigens heutzutage noch, allerdings ist er bis in die 11 Liga abgerutscht. Olympique Marseille gewann 5:0 gegen Stade Francis Paris.
CA Vitry verlor 1:2 gegen AS Valentigney. Diesen Verein gibt es übrigens heutzutage noch, allerdings ist er bis in die 11 Liga abgerutscht. Olympique Marseille gewann 5:0 gegen Stade Francis Paris.
Das Finale fand am 9 mai 1926 vor 30 000 Zuschauern in Paris statt. Marseille konnte nach 16 Minuten durch Jules Dewaquez Entführung gehen und 10 Minuten später erhöhte Douglas de Ruymbecke auf 2:0. Jean Boxer konnte in der 33 Minute das 3:0 machen. Valentigney schaffte immerhin ein Tor, Edmond Chavey war in der 40 Minute erfolgreich. Jules Dewaquez setzte dann in der 80 Minute den schlusspunkt zum 4:1.
Das Finale fand am 9 mai 1926 vor 30 000 Zuschauern in Paris statt. Marseille konnte nach 16 Minuten durch Jules Dewaquez Entführung gehen und 10 Minuten später erhöhte Douglas de Ruymbecke auf 2:0. Jean Boxer konnte in der 33 Minute das 3:0 machen. Valentigney schaffte immerhin ein Tor, Edmond Chavey war in der 40 Minute erfolgreich. Jules Dewaquez setzte dann in der 80 Minute den schlusspunkt zum 4:1.
[[Category:1926]]

Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 09:18 Uhr

Wir befinden uns im Jahr 1926 . Und auch heute schauen wir nach Deutschland, auf die Nationalmannschaft, nach England, Spanien, Italien und Frankreich. Heute haben wir unter anderem in Deutschland das erste Erscheinen eines Vereins, dem die Zukunft gehören sollte. Die Nationalmannschaft wird zudem von einem Trainer übernommen, der 10 Jahre bleiben sollte. Und Barcelona ist verzückt von einem Österreicher. Legen wir wie immer in Deutschland los, wie schon im Jahr zuvor nahmen 16 Teams teil. Die meisten waren schon vorher mal dabei gewesen, das waren der VfB Königsberg, der Stettiner SC, der Breslauer SC, der FC Viktoria Forst, Hertha BSC Berlin, der SV Norden Nordwest, Holstein Kiel, der Hamburger SV, der Duisburger SpV, SpVgg Fürth und der FSV Frankfurt. Es gab aber auch insgesamt fünf Neulinge. Als erstes zu erwähnen wäre der Dresdner SC, diesen Verein gibt es auch heute noch, er ist allerdings bis in die sachsenliga abgerutscht. Im Volleyball feiert man allerdings Erfolge, man war schon sieben Mal deutscher Meister und genauso oft Pokalsieger. Haben wir den SV Fortuna Leipzig 02. Auch dieser Verein existiert heute noch, er ist aber noch weiter abgerutscht als der Club aus Dresden man spielt heutzutage in der Kreisoberliga Leipzig. Es dürfte hier auch sicherlich schwierig sein, etwas aufzubauen, weil der Bedarf an fußballvereinen ist in Leipzig einfach mit einem großen Verein und zwei großen Traditionsvereinen gedeckt. Der nächste Verein ist der VfR Köln. Der VfR existierte bis 1949 und fusionierte dann mit dem Mülheimer SV zum SC Rapid Köln, auch diesen Verein gibt es heute nicht mehr, er hat nur bis 1957 existiert, dann mit Preußen Dellbrück fusioniert zum SC Viktoria Köln, aus dem dann später der FC Viktoria Köln wurde. Dann haben wir den BV Altenessen. Das ist ein Verein aus Essen, er spielt heutzutage in der Kreisliga C. 2015 gab es Ärger, weil die Zweitvertretung dafür bekannt wurde, dass die Gegner ihnen regelmäßig körperliche Auseinandersetzungen vorwarfen, und deshalb nicht mehr gegen den BV spielen wollten. So bekam Essen regelmäßig die drei Punkte am grünen Tisch und die Mannschaft stieg auf. Der letzte neue ist ein ganz großer Name, es ist der FC Bayern München. Die Bayern waren in diesem Jahr zum ersten Mal Süddeutscher Meister geworden. Im Achtelfinale gewann Hamburg in Duisburg mit 3:1. Fortuna Leipzig gewann in Leipzig 2:0 gegen die Bayern. Der FSV Frankfurt gewann zu Hause 2:1 gegen Altenessen. Hertha BSC schlug den VfB Königsberg 4:0. Breslau gewann zu Hause gegen Dresden 1:0. Kiel verprügelte Stettin mit 8:2. Fürth gewann zu Hause gegen Viktoria Forst 5:0. Köln unterlag zu Hause dem SV Norden Nordwest 1:2. Im Viertelfinale setzte sich der HSV 6:2 gegen Leipzig durch. Noch deutlicher gewann Hertha BSC in Nürnberg gegen den FSV Frankfurt mit 8:2. Auch Kiel konnte deutlich gewinnen, beim SV Norden Nordwest siegten die Störche 4:0 in Berlin. Und auch das letzte Viertelfinale war eine klare Angelegenheit. Fürth besiegte Breslau in Leipzig 4:0. Im Halbfinale konnte sich Hertha BSC mit 4:2 in Berlin gegen den HSV behaupten. Fürth gewann in Düsseldorf 3:1 gegen Kiel. Das Finale fand am 13 Juni 1926 vor 40.000 Zuschauern in Frankfurt zwischen der Spielvereinigung Fürth und Hertha BSC Berlin statt. Die Berliner gingen in Führung, Hans Ruch traf bereits in der 9 Minute. Leider musste er 1935 seine Karriere aufgrund eines doppelten Schienbeinbruchs beenden. Die Franken kamen in der 27 Minute zum Ausgleich, Lony Seiderer traf für das Kleeblatt. Er war 1917 ausgerechnet von Nürnberg nach Fürth gekommen. In seiner Zeit für Fürth konnte er in 207 spielen 137 Tore schießen. Später arbeitete er auch als Trainer unter anderem in Fürth und beim VfB Stuttgart. Karl Auer brachte das kleeblatt in der 34 Minute in Führung. Er starb kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges als Soldat. Noch vor der Pause unterlief Otto Leuschner ein Eigentor zum 3:1 für das Fürther Kleeblatt. Die Entscheidung besorgte in der 68 Minute Willy Ascherl. Er sollte leider nur wenige Jahre später im Jahr 1929 versterben. Fürth gewann 4:1. Und es gibt etwas, was diesen Titel noch süßer machte aus Sicht der Fürther: In der Süddeutschen Meisterschaft war man hinter Bayern und Nürnberg nur Dritter geworden, damit hätte eigentlich Nürnberg antreten dürfen, doch weil Fürth den süddeutschen Pokal gewann, bekamen sie den Platz des Erzrivalen. Torschützenkönig wurde Otto Harder vom HSV. Die Nationalmannschaft bestritt 1926 vier Spiele. Zunächst gab es im April einen 4 zu 2 Sieg in Düsseldorf gegen Holland. Es folgte ein 3:3 in Nürnberg gegen Schweden. Interessanterweise war in beiden Spielen Lautritz Andersen der Schiedsrichter, der Däne sollte insgesamt sechs Mal Spiele der deutschen Nationalmannschaft pfeifen. Am 31 Oktober 1926 konnte in Amsterdam 3 zu 2 gegen Holland gewonnen werden. Dieses Spiel, dass ich morgen zum 99 mal jährt, war das erste Spiel von Otto Nerz als Reichstrainer. Unter ihm sollten Spieler wie Ernst Kuzorra und Fritz Szepan in der Nationalmannschaft debütieren. Das letzte Spiel des Jahres gab es in München gegen die Schweiz irgendwie war es fast schon ein Ritual in dieser Zeit, dass man mindestens einmal im Jahr gegen die Schweiz spielte, diesmal in München, mit einem 3:2-sieg für die Schweiz. In England gewann Huddersfield Town zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft. Waren die Meisterschaften in den beiden Jahren zuvor jeweils dramatische Herzschlag Finals gewesen, war es diesmal ziemlich souverän. Fünf Punkte hatten die Terrier am Ende Vorsprung auf den FC Arsenal. Erwähnenswert ist auch, wie torreich die Liga damals war das sieht man schon daran, dass der FC Everton mit 70 Gegentoren die beste Abwehr der Liga stellte. Insgesamt vielen 1703 Tore in 462 spielen, das ist ein Schnitt von 3,69. Absteigen mussten Manchester City und Notts County. Manchester City hätte sich am letzten Spieltag aus eigener Kraft retten können, verlor aber in Newcastle mit 3 zu 2 und weil zeitgleich Burnley 4 zu 1 gegen Cardiff gewonnen und Leeds 4 zu 1 gegen Tottenham mussten die Sky Blues runter. Torschützenkönig wurde Ted Harper. Er konnte 43 Tore für Blackburn schießen. Den FA Cup gewann Bolton durch ein 1:0 gegen Manchester City. David Jack erzielte in der 76 Minute das einzige Tor vor 91.447 Zuschauern im Wembley. Schauen wir nach Spanien. In Spanien durften in diesem Jahr 24 Teams teilnehmen. Es gab zwölf Regionen und jede durfte zwei Teams stellen. Für Aragonien traten SD Iberia und CD Saragossa an. Aus Asturien waren Sporting Gijon und Fortuna Gijon dabei. Aus Bizkaia waren Athletic Bilbao und Arenas Club dabei. Aus Galizien spielten Celta Vigo und Deportiva LaCourna.

Gipuzkoa stellte Real Union Irun und Real Sociedad San Sebastian.

Aus Kantabrien nahmen Racing Santander und Gimnastica de Torrelavega teil. Kastilien und Leon waren mit Cultural Leonesa und Union Deportiva vertreten. Aus Katalonien waren der FC Barcelona und Espanol Barcelona dabei. Aus Murcia Real Murcia und der FC Cartagena. Aus der Region Campeonato Centro waren es Real Madrid und Athletic Madrid, für den Süden der FC Sevilla und Betis Sevilla und für Valencia der FC Valencia und der FC Levante, das ist heute UD Levante. Zunächst wurden die 24 Teams auf 8 Dreiergruppen verteilt. Nur der Sieger kam in die nächste Runde, sollten zwei Teams. Gleich sein, war ein Entscheidungsspiel erforderlich. In Gruppe A konnte Espanol Barcelona sich mit vier Siegen durchsetzen, der FC Valencia und Iberia SC mussten sich verabschieden. In Gruppe B setzte sich der FC Barcelona ebenfalls mit vier Siegen durch, dabei schossen sie in keinem Spiel weniger als drei Tore. Saragossa CD und der FC Levante hatten keine Chance. Gruppe C wurde von Real Madrid gewonnen vor dem FC Sevilla und Real Murcia. Gruppe D war ein zweikampf zwischen Athletic Madrid und Real Betis. Beide waren punktgleich und so musste ein Entscheidungsspiel her, dass Madrid 4:2 gewinnen konnte. Betis musste sich ebenso verabschieden wie der FC Cartagena. Gruppe E brauchte ebenfalls ein Entscheidungsspiel, nämlich zwischen Celta Vigo und Sporting Gijon. Dieses gewann Vigo 5:0. Gijon und Cultural Leonesa mussten sich verabschieden. In Gruppe F setzte sich Deportivo La Coruna vor Union Deportiva und Club Fortuna durch. Gruppe G konnte Real Union Irun vor Athletic Bilbao und Racing Santander gewinnen. Und in Gruppe H gewann San Sebastian vor Arsenas Club und Gimnastica de Torrelavega. Im Viertelfinale gab es wieder die Regel, dass wenn beide Teams ein Spiel gewinnen, es ein Entscheidungsspiel geben muss. Real Union Irun setzt es sich mit 3 zu 0 und 4:3 gegen Deportivo La Coruna durch. Barcelona konnte sich zweimal sehr deutlich gegen Real durchsetzen 5:1 und 3:0. Auch wenn es mich als Real Fan sehr schmerzt das zu sagen, dieser Zeit war Barcelona sicherlich das bessere Team. Vigo erreichte das Halbfinale durch ein 2:1 und ein 2:2 gegen San Sebastian. Espanol gewann das Hinspiel 6:1 gegen Athletic Madrid verlor aber das Rückspiel 0:2. Das Entscheidungsspiel konnte Madrid in Saragossa 3:2 gewinnen. Das Halbfinale wurde jeweils in nur einem Spiel ausgetragen, das fand dann an neutralen Plätzen statt. Zuerst spielte Athletic Madrid in Bilbao gegen Vigo und setzte sich 3:2 durch. Barcelona spielte in Saragossa gegen Irun und siegte mit 2:1. Das Finale fand am 16 Mai 1926 in Valencia im Mestalla statt. Dieses war erst drei Jahre zuvor eröffnet worden. 17.000 Zuschauer waren dabei. Zu erwähnen wäre noch, dass mit Richard Kohn, genannt little, ein Österreicher Trainer bei Barcelona war. Das sollte er Mitte der 30er Jahre noch einmal werden, er war zwischen seinen Stationen in Barcelona aber auch mal unter anderem bei 1860 und dem FC Bayern. Er ist für die Geschichte des FC Bayern nicht unwichtig, denn 1932 sollte er der Trainer sein, der den FC Bayern zur ersten Meisterschaft führte. Im Endspiel lief es aber zunächst gar nicht gut für Barcelona. Athletic Madrid konnte durch Vincente Palacios Führung gehen. Per Elfmeter legte Cosme Vazquez sogar noch nach. Nach 58 Minute führte Madrid 2:0. Josep Samitier brachte die Katalanen in der 62 Minute wieder ran und nur eine Minute später gelang Just (der Spieler heißt wirklich so) der Ausgleich. Es sollte in die Verlängerung gehen und in der 112 Minute sorgte Paulino Alcantara für den Siegtreffer für Barcelona. Auch damals in der Startelf des FC Barcelona wie schon im Jahr zuvor Emil Walter. Wir gehen nach Italien. Hier wollten die Faschisten eigentlich ab der kommenden Saison die Serie A einführen, das ist damals aber an Protesten vor allem aus dem Süden gescheitert, deshalb hat man das verschoben. Kann aber schon mal vorwegnehmen, es wurde nur um wenige Jahre verschoben. Zunächst einmal gab es wie gewohnt eine Meisterschaft im Norden und eine Meisterschaft im Süden. Im Norden traten 24 Teams an. Sie wurden auf zwei Gruppen zu jeweils 12 Teams verteilt. In der ersten Gruppe im Norden spielten FC Bologna, FBC Turin, FC Modena, Hellas Verona, Inter Mailand, , AS Casale, SG Andrea Doria, FBC Brescia, Novara Calcio, Udinese Calcio, SC Pisa und AC Legnano. Bologna sicherte sich mit zwei Punkten Vorsprung auf Turin den ersten Platz und damit die Teilnahme am Finale der norditalienischen Meisterschaft. Die letzten vier mussten absteigen, das waren Novara, Udinese, Pisa und Legnano. In der zweiten Gruppe setzte sich Juventus Turin souverän vor US Cremonese, CFC Genua, Calcio Padova, US Livorno, SG Sampierdarenese, SG Pro Vercelli und dem AC Mailand durch. Absteigen mussten AC Reggiana, US Alessandria, AC Parma und AC Mantova. Das Endspiel um die norditalienische Meisterschaft zwischen Juventus und Bologna endete im Hinspiel 2:2 und im Rückspiel 0:0. Das Entscheidungsspiel konnte dann Juventus 2:1 gewinnen. Im Süden gab es wieder fünf Gruppen. In einigen Regionen qualifizierten sich zwei Teams für die nächste Runde, in manchen nur eines. Unklar war lange die Frage bezüglich des Abstieges. Letztlich mussten dann nur Teams aus Latium und Kampanien absteigen. In Latium konnte Alba Rom sich gemeinsam mit Fortitudo Roma für die nächste Runde qualifizieren, Lazio wurde dritter, der FC Roman hätte eigentlich als Fünfter absteigen müssen, hatte aber Glück, dass Audace Roma und Pro Roma miteinander fusionierten und den AS Rom gründeten. In Marken war der AC Anconitana nicht mehr allein, es gab nun den AC Maceratese. Die beiden spielten zweimal gegeneinander und Anconitana siegte 7:2 und 2:1. In Kampanien konnte der FBC Internaples sich zusammen mit Ilva Bagnolese für die nächste Runde qualifizieren, der US Casertana schaffte den klassenerhalt, der AC Stabia und FC Puteolana mussten absteigen. In Apulien gab es keinen Absteiger, Pro Italia Taranto und Liberty Bari setzten sich vor Audace Taranto, Ideale Bari und US Foggia durch. Und auf Sizilien gewann Palermo 7:0 und 0:1 gegen US Messinese. Im Halbfinale wurden die 10 übrigen Teams im Süden auf zwei Fünfergruppen verteilt, die beiden Sieger qualifizierten sich für das Endspiel um die süditalienische Meisterschaft. In Gruppe A setzte sich FBC Internaples vor Fortitudo Roma, AC Anconitana, Liberty Bari und US Messinese durch. Gruppe B gewann Alba Roma vor Ilva Bagnolese, Pro Italia Taranto, FBC Palermo und AC Maceratese. Das Endspiel im Süden gewann dann Alba Roma mit 6:2 und 1:1. So traf Alba Roma auf Juventus Turin. Und wie in dieser Zeit üblich hatte das Team aus dem Süden nicht den Hauch einer Chance, Juventus siegte 7:1 und 5:0 . Und zum Schluss noch der Blick nach Frankreich wie immer schauen wir auf den Pokal und wie immer starten wir im Halbfinale. CA Vitry verlor 1:2 gegen AS Valentigney. Diesen Verein gibt es übrigens heutzutage noch, allerdings ist er bis in die 11 Liga abgerutscht. Olympique Marseille gewann 5:0 gegen Stade Francis Paris. Das Finale fand am 9 mai 1926 vor 30 000 Zuschauern in Paris statt. Marseille konnte nach 16 Minuten durch Jules Dewaquez Entführung gehen und 10 Minuten später erhöhte Douglas de Ruymbecke auf 2:0. Jean Boxer konnte in der 33 Minute das 3:0 machen. Valentigney schaffte immerhin ein Tor, Edmond Chavey war in der 40 Minute erfolgreich. Jules Dewaquez setzte dann in der 80 Minute den schlusspunkt zum 4:1.