03.03.1935 Düsseldorf: Unterschied zwischen den Versionen

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Westdeutschland Ostholland 1:1
Westdeutschland Ostholland 1:1 (25.Begegnung)
== Vorbericht ==
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Westdeutschlands Elf gegen Ostholland
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im Zeichen der Westdeutschen aber an dem Resultat
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== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 12:51 Uhr

Westdeutschland Ostholland 1:1 (25.Begegnung)

Vorbericht

Westdeutschlands Elf gegen Ostholland Nur Nachwuchsspieler Die westdeutsche Fußballmannschaft die am 3. März auf dem Düsseldorfer Turu-Play gegen Ostholland spielt wird nur aus Nachwuchsspielern bestehen da man die Internationalen schonen will. Voraussichtlich werden spielen: Düh Jürissen van Haaren (Hamborn 07) (Rot/Weiß Oberhausen) (Westfalia Herne) Stephan Hud Eyers (S.W. Essen) (V/L. Pr. Arefeld) (S.W. Essen) Lenzki Gellesch Pörtgen Linken Günther (D/L-Benrath) (beide Schalke 04) (Turu D'dorf) (Duisburg 99) Ersatzspieler werden aus einem Kursus genommen der einschließlich der obengenannten Spieler dieser Tage in Duisburg beginnt. Folgende Leute wurden noch zu diesem Kursus eingeladen: Urban (Schalke 04); Stermsed Striewski (Schwarz-Weiß Essen); Dünn (Velbert); Heidkamp (Rot-Weiß Oberhausen); Piotrowski (Blau-Weiß Gelsenkirchen); Vöhmer (Viktoria Wehosen); Graf (Till. Düsseldorf); Herken (SuS. Varmen); Hüttenmeister (Elberfeld); Engelbracht (Cronenberg); Casepers (Preußen Krefeld); Krüger (Herne); Przeziak (SV. Höntrop) und Klods (Gelsenkirchen 12). Einige weitere Spieler werden noch benannt. Ostholland hat folgende Mannschaft aufgestellt: Halle Koldewyn (Bo Ahead Deventer) (Herakles) Derboven Nuyer Schipper (34C) (PEC) (Herakles) van der Vend Nagels Entjes Schuit Vakhuys Manni (PEC) (Ensche.e) (Herakles) (34C) (34C) (PEC) Ersatzleute de Bond (BAC) Nagels (Enschede) Harmsen (Enschede) Joches (Wageningen) Muizenbell (Vorner

Spielbericht

Die Westelf enttäuschte. Das Jubiläumsspiel zwischen Westdeutschland und Ostholland das das 23. dieser Art war stieg am Sonntag aus dem Turu-Play in Düsseldorf vor rund 10 000 Zuschauern. Selbst das Karnevalstreiben hielt die Besucher nicht ab. U. a. sah man auch zahlreiche Fußballanhänger mit bunten Gewändern. Die Stim mung war allenthalben ganz ausgezeichnet der Rhein länder läßt sich die Fröhlichkeit auch nicht aus dem Sportplay nehmen. Als aber die westdeutsche Mann schaft bis zur Pause mit 0:1 im Hintertreffen lag da gab es doch lange Gesichter. Schließlich langte es doch noch zu einem mageren Unentschieden von 1:1. Den letzten Kampf in Nymwegen gewann die westdeutsche Mannschaft 1934 mit nicht weniger als 7:0 Treffern so daß das 1:1 für die Holländer ein Erfolg für uns aber recht bescheiden ist. Die Elf enttäuschte und die 10 000 verließen nicht befriedigt den Plaz auch der Humor konnte darüber nicht hinwegtäuschen.

Zwar stellte der Westen nicht die stärkste Mannschaft die gegen Ostholland in Düsseldorf ausmarschierte. Wieder einmal war zu erkennen daß die Holländer an Spielstärke gewonnen haben und auch in Zukunft für Deutschland immer ein gefährlicher Gegner sein werden. Die westdeutsche Elf die schon beim Probe spiel in Oberhausen gegen die dortige 1. Mannschaft von Rotweiß keine besonderen Leistungen zeigte be währte sich auch in Düsseldorf nicht. Wäre die Abwehr und zwar Münzenberg und der Essener Stephan in der Läuferreihe nicht ganz groß gewesen so hätte es vielleicht nicht einmal zu einem Nemis gelangt. Ins besondere der Innensturm ließ viel zu wünschen übrig. Der Vall wurde viel zu lange gehalten und im Straf raum besahen die Stürmer keine durchschlagskraft zu allem Nuel gesellte sich auch noch das Schußpech und während der ganzen 90 Minuten fiel nur ein einziges Tor für den Westen. Mit ganz anderen Leistungen dagegen warteten die Gäste aus Ostholland auf. In der angekündigten Mannschaft spielte für Mann Defries von Go Ahead Deventer auf dem linken Flügel. Die gesamte Mannschaft gestel durch ihren großen Eifer der bei holländischen immer finden ist. Das Schlußdreieck stellte jederzeit Mann in der Läuferreihe ragte der linke Läufer hervor und im Angriff ragten der Halbrechte und Defries heraus. Das Unentschieden von 1:1 erkämpften sich die holländischen Gäste verdient. Auch die westdeutsche Elf wurde noch in lester Minute geändert und zwar stand aus halbrechts der Hamborner Villen für Stermseck (Schwarzweiß Efsen).

Herzlicher Empfang Als die holländische Elf den Turu-Play betrat wurde ihnen von den 10 000 Zuschauern ein herzlicher Empfang zuteil. Man merkte wiederum hier deutlich daß die Holländer in Deutschland gerne gesehene Gäste sind. Als dann die westdeutsche Elf einlies steigerte sich der Beifall die Mannschaften nahmen vor vor der Tribüne Ausstellung die deutschen Spieler grüßten die 10 000 mit dem Deutschen Gruß und dann begann das Spiel Als Schiedsrichter amtierte Neuter aus Luxemburg.

Der Spielverlauf Nach etwa 15 Minuten Spieldauer konnte man fest stellen daß sich die westdeutsche Elf gegen die Orange hemden nicht so durchsetzen würden wie man doch noch allgemein es sich gedacht hatte. In allen Reihen erwiesen sich schwache Punkte nur im Lauf arteiteten Münzenberg und Stephan unermüdlich aber ein ein heitlicher Zug sehlte in der Elf. Insbesondere der Angriff zeigte keine geschlossenen Aktionen jeder spielte auf eigene Faust" nur der Duisburger Günther zeigte auf dem linken Flügel die besten Leistungen. Der Düsseldorfer Linken der beim Probespiel ganz ragend war machte von seinem Schußkönnen gar keinen Gebrauch zudem hatte er auch noch großes Pech. Die holländische Hintermannschaft stellte sich sofort auf „Abseitsarbeit" ein und der Angriff konnte sich natur gemäß nie recht zur Entfaltung bringen. Außerdem war das Hintertrio sehr sicher im Abschlag. Der Aachener Münzenberg stellte den ostholländischen Mit telstürmer immer kalt so daß dieser nie zum Torschuß kommen konnte. Westdeutschland erhielt zwet Straf stöße zugesprochen die aber nicht ausgewertet wur den.

Nach dem die Düsseldorfer Linken wegen einer Fuß- verleyung ausgeschieden war sprang für ihn der Effener Stermsed in die Bresche. Auch die holländische Mannschaft wurde umgestellt und zwar spielte für den gefährlichen Vakhuys Menzenberg aus halblinks. Das Tor für Holland fiel 5 Minuten vor dem Wechsel. Der Hamborner Duch versuchte eine Flanke mit dem Kopf abzuwehren der Oberhausener Jurissen war aus dem Tor gesprungen und so ging der Kopf stoß von Duch ins eigene Tor. 1:0. - Pause. Im weiteren Verlauf des Spiels drehte sich all mählich da das Blatt und die Westdeutschen fanden sich klar überlegen. Die holländische Hintermannschaft ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und ver- teidigte thr Heiligtum mit größter Kraftanstrengung. Nach einer schönen Kombination zwischen Günther und Stermseck umspielte der Effener zwei drei Hol länder paßte den Ball an den Düsseldorfer Graf der dann aus ganz kurzer Entfernung durch einen unhalt baren Schuß wenigstens das Unentschieden herstellen konnte. Der famose Torhüter Halle war gegen dieses Tor machtlos. Zum Schluß stand die Begegnung weiter im Zeichen der Westdeutschen aber an dem Resultat wurde nichts mehr geändert.

Einzelnachweise

https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/titleinfo/1905839