SC Hassel 1919 e.V.: Unterschied zwischen den Versionen
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| | |1874 | ||
In diesem Jahr werden die ersten Schürfrechte für das Steinkohlenbergwerk Bergmannsglück vergeben. Sie liegen in der Nähe des alten Adelssitzes Haus Uhlenbrock, der in dieser Zeit der Familie Vittinghoff-Schell gehört. | |||
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|1902 | |||
Der Preußische Staat erwirbt das Steinkohlebergwerk Bergmannsglück. | |||
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|1903 | |||
Abteufung von Schacht I des Bergwerks Bergmannsglück. Gleichzeitig werden für die Bergarbeiter die ersten 267 Wohnungen an der Mühlen- und Dorstener Straße gebaut. Diese werden auch als „Alte Kolonie“ bzw. „Löchterkolonie“ bezeichnet. | |||
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|1904 | |||
Die Abteufung von Schacht II auf Bergmannsglück beginnt. Auf der Uhlenbrockstraße entstehen Beamtenwohnungen. | |||
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|1905 | |||
Auf der Zeche Bergmannsglück wird mit der Förderung begonnen. Die „Königliche Berginspektion III Buer“ wird an der Uhlenbrockstraße errichtet. | |||
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|1908 | |||
Abteufung von Schacht II auf dem Bergwerk Westerholt. Die Arbeiterkolonien an der Valentinstraße, Marler Straße, Geschwisterstraße und Meisterweg entstehen. | |||
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|1909 | |||
Das erste Schulgebäude (eine Baracke) entsteht an der Polsumer Straße nördlich der Zechenbahn. Die Häuser an der Niefeld- und Velsenstraße sowie an den Nebenstraßen („Alte Kolonie“) werden gebaut. | |||
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|1910 | |||
Eröffnung der katholischen Volksschule an der Michaelstraße. | |||
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|1911 | |||
Eine katholische Notkirche wird an der Valentinstraße errichtet, auf dem Gelände des Bauern Nachbarschulte-Otto. Das Rektorat Hassel wird gegründet. Kaplan Franz Effing aus Bocholt wird als Rektor berufen. Baubeginn der evangelischen Volksschule an der Mährfeldstraße und der Kokerei Westerholt. | |||
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|1912 | |||
Fertigstellung der Volksschule an der Mährfeldstraße. Baubeginn des Gaskraftwerks Bergmannsglück. | |||
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|1913 | |||
Das Gaskraftwerk Bergmannsglück wird fertiggestellt. Einweihung des evangelischen Kirchsaals an der Oberfeldinger Straße gegenüber dem Marktplatz. | |||
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|1914 | |||
Fertigstellung der Kokerei Westerholt. | |||
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|1915 | |||
Baubeginn der katholischen Kirche St. Michael an der Valentinstraße und der Siedlung „Am Bahnwinkel“. | |||
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|1916 | |||
Bedingt durch den Ersten Weltkrieg herrscht Männermangel. In den Kokereien Westerholt und Bergmannsglück werden daher auch Frauen eingesetzt. | |||
Damit war in Hassel zum Leben alles vorhanden: Schulen, Kirchen, Wohnungen und vor allem Arbeit in den Bergwerken. Was fehlte, war ein Sportverein. | |||
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|1919 | |||
Im Juli gründen 18 Männer in der Gaststätte Heihoff an der Polsumer Straße den „Ballspielverein Hassel“: Gustav Doge, Karl Maletzki, Paul Gollny, Otto Michaelis, Bernhard Liese, Karl Haib, Heini Pöppel, Karl Letmathe, Franz Letmathe, Karl Raffelt, Ewald Maletzki, Heini Kienold, Hermann Michaelis, Willi Jacobs. Außerdem Karl Magosch, Willi Reuter, Johann Maletzki und Josef Sabellek, die in den Vorstand gewählt werden. | |||
Ein Fußball kostet zu dieser Zeit 11 Mark, viel Geld, das zusammen gespart werden muss. Auch Trikots müssen her, und Not macht erfinderisch: Die erste Vereinskluft bilden gespendete Marineblusen. Das Bergwerk Bergmannsglück stellt ein Grundstück an der Pestalozzi-Wiese im Hasseler Grund für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung. Im gleichen Jahr wird der Ballspielverein Hassel in den „Freien Emschertal-Spielverband“ aufgenommen. Die 2. Mannschaft wird gemeldet, dazu zwei Jugendmannschaften. Der Verein wird in „Sport-Club Buer-Hassel 1919“ umbenannt. Gespielt wird nun auf dem neu erworbenen Sportplatz in Löchter, einem unebenen Wiesengelände ohne jegliche Einfriedung. | |||
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|1920 | |||
Der Sportplatz an der Beckmannswiese wird in Betrieb genommen. In diesem Jahr wird auch der Antrag für die Aufnahme in den WSV (Westdeutscher Spiel-Verband) gestellt. Dafür müssen unter Aufsicht vier Probespiele auswärts erfolgreich absolviert werden. Im ersten Spiel wird die bis dahin unbesiegte Reservemannschaft des SV Erle 08 mit 1:3 geschlagen. Das zweite Spiel wird gegen die 1. Mannschaft von TuS Horst-Emscher mit 0:6 gewonnen. Mit dem gleichen Ergebnis trennt man sich auch vom TuS Hessler 06. Das vierte Spiel geht beim S.u.S. Beckhausen 05 mit 4:2 verloren. | |||
Der Ballspielverein Hassel wird in den WSV (C-Klasse) aufgenommen. Johann Schymurra wird zum neuen Vorsitzenden gewählt. | |||
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|1921 | |||
Ein neues Sportgelände wird bei Büning an der Polsumer Straße angemietet. Zu Ostern geht ein Freundschaftsspiel gegen Berlin-Lichterfelde mit 0:1 verloren. Der Betriebshof Buer (Straßenbahndepot) wird gebaut, um das Liniennetz der „Vestischen Kleinbahnen GmbH“ zu erweitern. | |||
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|1922 | |||
Aufstieg in die B-Klasse. Die Polizei sperrt jedoch den im Vorjahr angemieteten Platz. Der Grund: Gefährdung des Straßenbahnverkehrs, weil die Bälle bis auf die angrenzende Polsumer Straße fliegen. So wird ein neuer, eher schlechter als rechter Platz hinter der Gaststätte Heihoff gepachtet. Die Siedlung „Am Schlagbaum“ entsteht. | |||
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|1923 | |||
Umzug zum Katharinawäldchen. Viel Arbeit ist nötig, um diesen mitten im Wald liegenden Sportplatz für die kommenden Pflichtspiele fertigzustellen. Der Platz hat entgegen späterer Zeit eine Nord-Süd-Ausrichtung. Der Westdeutsche Fußballverband wird neu strukturiert, was das Entscheidungsspiel Beckhausen 05 gegen SC Buer-Hassel notwendig macht. Es findet in Horst auf neutralem Boden statt. Tausende Zuschauer wollen unter sengender Sommersonne dabei sein. Alfred Latza schießt in der Verlängerung das entscheidende Tor zum 5:4 für den SC Hassel. Damit ist der Aufstieg in die A-Klasse geschafft, erstmals in der noch jungen Vereinsgeschichte. | |||
Eine Anekdote aus dieser Zeit: Damals sind die Spieler zu Fuß zu einem Turnier nach Holsterhausen gelaufen, haben dort zwei Spiele mit jeweils 1:0 gewonnen und sind danach wieder per pedes nach Hause zurückgekehrt. | |||
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|1924 | |||
Der Sportclub steigt ab. Zu viele junge Spieler hatte man zuvor an Nachbarvereine abgeben müssen. Es sind schwierige Jahre, mit einem inflationsbedingten „Beinahe-Ruin“. | |||
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|1929 | |||
Trotz Wirtschaftskrise wird der Verein erfolgreich weitergeführt. Auf der Zeche Bergmannsglück wird nur einschichtig gefördert, die werkseigene Kokerei fällt der Rationalisierung zum Opfer. Bau der Siedlung „Am Spinnstuhl“ (Neu Bethlehem). | |||
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|1933 | |||
Am 6. Januar wird Erich Lampret zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der „Arbeitsdienst“ errichtet die Kleingartenanlage „Wilhelmsruh“. | |||
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|1934 | |||
Aufstieg in die Bezirksliga. Fritz Liese, Emil Pawellek und Erich Stange werden zu Auswahllehrgängen unter Leitung des späteren Weltmeister-Trainers Sepp Herberger berufen. | |||
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|1937 | |||
Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland beeinflusst auch den Sportbetrieb. So wird der SC Hassel praktisch gezwungen, mit dem Werksportverein Bergmannsglück zu fusionieren. Auf diese Weise soll der immer stärker werdenden Abwanderung von Spielern in die Werkssportvereine begegnet werden. Abstieg in die Kreisklasse. | |||
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|1938 | |||
Aufstieg in die Bezirksklasse. | |||
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|1941 | |||
Immer mehr Spieler stehen an der Front. In sportlicher Hinsicht kann man den Abstieg in die Bezirksklasse nicht verhindern, obwohl das Mannschaftsgefüge gut ist. | |||
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|1942 | |||
Die meisten Aktiven müssen nun an der Heimatfront schuften. Kohle und Stahl sind Garanten für die Kriegsführung. Albert Speer wird Leiter der „Zentralen Planung“ und damit oberster Rüstungsorganisator. Er stellt Deutschlands gesamte Wirtschaft in den Dienst der Kriegsrüstung. Bergmannsglück förderte mit 3.060 Bergleuten 1,25 Millionen Tonnen Steinkohle. Das ist die höchste Fördermenge in der Geschichte der Schachtanlage. Die Trennung vom Werkssportverein Bergmannsglück wird vollzogen. Schacht I am geplanten Bergwerk Polsum wird abgeteuft. | |||
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|1943 | |||
Aufstieg in die Bezirksklasse. | |||
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|1944 | |||
Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Gauklasse. | |||
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|1945 | |||
Neben dem VfL Bochum 1848, dem FC Schalke 04, dem SV Herne, der SpVgg. Erkenschwick, Alemannia Gelsenkirchen und der SG Wattenscheid 09 ist der SC Hassel einer der letzten Vereine, der den Spielbetrieb einstellt. | |||
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|1946 | |||
Nachdem im Krieg vieles zerstört worden ist, trägt unsere 1. Mannschaft als eine der ersten im Raum Buer ihre Freundschaftsspiele auf Bottroper Gebiet aus. Später erhält man die Genehmigung, wieder auf Gelsenkirchener Gebiet zu spielen. Unsere 1. Mannschaft erringt die Stadtmeisterschaft. | |||
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|1947 | |||
Der neu gegründete „Fußballverband Nordrhein-Westfalen“ nimmt die neue Klasseneinteilung vor, der SC Buer-Hassel wird trotz Protesten in die C-Liga eingestuft. Trainer Heßmann wird verpflichtet. | |||
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|1948 | |||
Trainer Luxen wird verpflichtet. | |||
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|1949 | |||
Das 30-jährige Bestehen des Vereins wird gefeiert. Die Gruppenmeisterschaft und die Aufstiegsrundenmeisterschaft werden gewonnen. Aufstieg in die Landesliga. | |||
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|1950 | |||
Mit dem neuen Trainer Thelen gelingt der Aufstieg in die Verbandsliga. | |||
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|1954 | |||
Aufstieg in die höchste Amateurliga. | |||
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|1957 | |||
Bernd Wischmeier wird Trainer, Aufstieg in die Verbandsliga. | |||
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|1958 | |||
Abstieg in die Landesliga. | |||
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|1959 | |||
40-Jahr-Feier unseres Vereins, Aufstieg in die Verbandsliga. | |||
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|1968 | |||
Aufstieg in die Landesliga, Gewinn des „Buerschen Wanderpokals“. | |||
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|1969 | |||
Passend zum 50. Vereinsjubiläum wird die 1. Mannschaft Meister der Landesliga und steigt in die Verbandsliga auf. | |||
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|1970 | |||
Die Tischtennisabteilung wird gegründet. Damit ist der Grundstein für den Mehrspartensportverein gelegt. | |||
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|1973 | |||
Die 1. Mannschaft spielt eine außergewöhnlich starke Saison und erreicht als Zweiter der Verbandsliga die Teilnahme an weiteren Entscheidungsspielen um die Deutsche Amateurmeisterschaft. | |||
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|1977 | |||
Der Rasenplatz mit Tribüne und Nebengebäuden wird offiziell seiner Bestimmung übergeben. | |||
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|1978 | |||
Am 1. Januar zählt der Verein 960 Mitglieder. | |||
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|1980 | |||
Herbert Wischnewski legt den Grundstein für unsere erfolgreiche Jugendarbeit. Am 6. November wird mit Kurt Nanko das 1000. Vereinsmitglied begrüßt. | |||
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|1984 | |||
Aufstieg in die Verbandsliga, Wahl zur Mannschaft des Jahres in Gelsenkirchen. | |||
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|1987 | |||
Die 1. Fußballmannschaft steigt in die Amateuroberliga auf. Die C-Jugend wird Westdeutscher Meister gegen den 1. FC Köln. | |||
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|1990 | |||
Anfang des Jahres wird erstmals die „Grün-Weiße Nacht“ veranstaltet. | |||
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|1994 | |||
Der Verein zählt 1.750 Mitglieder und feiert sein 75-jähriges Bestehen mit einer Festwoche. | |||
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|1999 | |||
Zwei Spieltage vor Saisonende steht der SC Hassel als Aufsteiger in die Verbandsliga fest. | |||
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|2001 | |||
Fünf Spieltage vor Saisonende steht der SC Hassel als Aufsteiger in die Oberliga fest. In der Sommerpause wird die Tribüne renoviert. | |||
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|2003 | |||
Die A-Jugend steigt in die Westfalenliga auf. | |||
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|2004 | |||
Der SC Hassel wird Fußballstadtmeister. | |||
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|2005 | |||
Uwe Martin tritt aus gesundheitlichen Gründen als 1. Vorsitzender zurück. Die erste Fußballmannschaft steigt leider in die Verbandsliga ab. | |||
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|2006 | |||
Der 2. Mannschaft gelingt mit 23 Siegen der Aufstieg in die Kreisliga B. Am 3. Juni wird das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren am Lüttinghof ausgetragen. | |||
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|2008 | |||
Thomas Klasmann wird zum neuen Vorsitzenden gewählt. | |||
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|2009 | |||
Die Mädchenmannschaften U13 und U15 werden ins Leben gerufen. | |||
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|2012 | |||
Die 1. Mannschaft spielt dank einer sehr guten Saison wieder in der Westfalenliga. | |||
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|2016 | |||
Nach einem erfolgreichen Durchmarsch in der Westfalenliga steigt unsere 1. Seniorenmannschaft in die Oberliga auf. | |||
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|2017 | |||
Jörg Böving wird neuer Abteilungsleiter, Jörg Giller Geschäftsführer. Im November muss die 1. Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen werden. | |||
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|2018 | |||
Im Juni wird der lang ersehnte Kunstrasen eingeweiht. Zusätzlich geht eine neue 3. Mannschaft an den Start. | |||
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|2019 | |||
Die 1. Seniorenmannschaft beendet die Saison 2018/2019 auf dem 3. Tabellenplatz in der Bezirksliga. Zum 100-jährigen Bestehen wird die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 eingeladen. Am 01.04.2019 startet außerdem die neu gegründete Abteilung SC Buer-Hassel 1919 Kampfkunst. | |||
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|2020 | |||
Erstmalig im neuen Jahrtausend wird eine laufende Saison aufgrund einer Pandemie abgebrochen. Covid-19 bzw. das Coronavirus legt innerhalb weniger Wochen die ganze Welt lahm, auch die des SC Hassel. Seit Mitte des Jahres können die meisten Sportarten den Spielbetrieb unter Auflagen wieder aufnehmen. | |||
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Version vom 20. Juli 2026, 09:59 Uhr
| SC Hassel 1919 e.V. | |
|---|---|
| Name | SC Hassel 1919 e.V. |
| Abkürzung | |
| Logo | |
| Vorsitz | Jörg Giller |
| Gründung | 1919 |
| Aufgelöst | |
| Website | http://www.sc-hassel1919.de/ |
| Sitz | Hassel |
| Straße | Lüttinghofstraße 3 |
| PLZ_Ort | 45896 Gelsenkirchen
|
Der SC Hassel 1919 ist ein Sportclub aus Hassel. Der Verein bietet die Sportarten Fußball (1919), Tischtennis (1970), Gymnastik (1975), Basketball (1977), Tennis (1977), Volleyball (1991), Breitensport (1991), Schach (1993 - Die Königsspringer ), Koronarsport (1999) und Behindertensportabteilung für Kinder und Jugendliche (2004). Seit 2009 wird Mädchenfußball angeboten mit fünf Mannschaften im Spielbetrieb 2011/2012 sowie eine Frauenmannschaft.
Geschichte

Der Verein wurde im April 1919 als BV Hassel gegründet und bereits 1920 in SC Buer-Hassel 1919 umbenannt. 1937 erfolgte eine Zwangsfusion mit dem Werkssportverein Bergmannsglück zu BSG Bergmannsglück Hassel, die aber 1942 bereits wieder gelöst wurde. Unter dem alten Namen hatte der Verein seinen größten Erfolg in der Saison 1944/45, als er in der damaligen höchsten Liga (Gauliga Westfalen) spielte. Allerdings fanden aufgrund der Endphase des Zweiten Weltkrieges für den SCH nur noch vier Spiele statt.[1]
Bis ins Jahr 1970 war der SC Hassel ein reiner Fußballverein. Von 1987 bis 1991 spielte man in der drittklassigen und von 2000 bis 2005 in der viertklassigen Oberliga Westfalen. Größter Erfolg war ein achter Platz in der Saison 2001/02. Seit der Saison 2007/08 spielte der SC Hassel in der Verbandsliga Westfalen, der heutigen Westfalenliga. 2011 stieg man in die Landesliga ab und direkt wieder auf. 2016 erfolgte der Wiederaufstieg in die Oberliga. Am 8. November 2017 verkündete der Verein aus finanziellen Gründen den Rückzug aus der laufenden Saison.[2] Am 31. Januar wurde mit Tim Kochanetzki der neue Trainer für die Saison 2018/19 in der Bezirksliga vorgestellt.[3]
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1874
In diesem Jahr werden die ersten Schürfrechte für das Steinkohlenbergwerk Bergmannsglück vergeben. Sie liegen in der Nähe des alten Adelssitzes Haus Uhlenbrock, der in dieser Zeit der Familie Vittinghoff-Schell gehört. | |
| 1902
Der Preußische Staat erwirbt das Steinkohlebergwerk Bergmannsglück. | |
| 1903
Abteufung von Schacht I des Bergwerks Bergmannsglück. Gleichzeitig werden für die Bergarbeiter die ersten 267 Wohnungen an der Mühlen- und Dorstener Straße gebaut. Diese werden auch als „Alte Kolonie“ bzw. „Löchterkolonie“ bezeichnet. | |
| 1904
Die Abteufung von Schacht II auf Bergmannsglück beginnt. Auf der Uhlenbrockstraße entstehen Beamtenwohnungen. | |
| 1905
Auf der Zeche Bergmannsglück wird mit der Förderung begonnen. Die „Königliche Berginspektion III Buer“ wird an der Uhlenbrockstraße errichtet. | |
| 1908
Abteufung von Schacht II auf dem Bergwerk Westerholt. Die Arbeiterkolonien an der Valentinstraße, Marler Straße, Geschwisterstraße und Meisterweg entstehen. | |
| 1909
Das erste Schulgebäude (eine Baracke) entsteht an der Polsumer Straße nördlich der Zechenbahn. Die Häuser an der Niefeld- und Velsenstraße sowie an den Nebenstraßen („Alte Kolonie“) werden gebaut. | |
| 1910
Eröffnung der katholischen Volksschule an der Michaelstraße. | |
| 1911
Eine katholische Notkirche wird an der Valentinstraße errichtet, auf dem Gelände des Bauern Nachbarschulte-Otto. Das Rektorat Hassel wird gegründet. Kaplan Franz Effing aus Bocholt wird als Rektor berufen. Baubeginn der evangelischen Volksschule an der Mährfeldstraße und der Kokerei Westerholt. | |
| 1912
Fertigstellung der Volksschule an der Mährfeldstraße. Baubeginn des Gaskraftwerks Bergmannsglück. | |
| 1913
Das Gaskraftwerk Bergmannsglück wird fertiggestellt. Einweihung des evangelischen Kirchsaals an der Oberfeldinger Straße gegenüber dem Marktplatz. | |
| 1914
Fertigstellung der Kokerei Westerholt. | |
| 1915
Baubeginn der katholischen Kirche St. Michael an der Valentinstraße und der Siedlung „Am Bahnwinkel“. | |
| 1916
Bedingt durch den Ersten Weltkrieg herrscht Männermangel. In den Kokereien Westerholt und Bergmannsglück werden daher auch Frauen eingesetzt. Damit war in Hassel zum Leben alles vorhanden: Schulen, Kirchen, Wohnungen und vor allem Arbeit in den Bergwerken. Was fehlte, war ein Sportverein. | |
| 1919
Im Juli gründen 18 Männer in der Gaststätte Heihoff an der Polsumer Straße den „Ballspielverein Hassel“: Gustav Doge, Karl Maletzki, Paul Gollny, Otto Michaelis, Bernhard Liese, Karl Haib, Heini Pöppel, Karl Letmathe, Franz Letmathe, Karl Raffelt, Ewald Maletzki, Heini Kienold, Hermann Michaelis, Willi Jacobs. Außerdem Karl Magosch, Willi Reuter, Johann Maletzki und Josef Sabellek, die in den Vorstand gewählt werden. Ein Fußball kostet zu dieser Zeit 11 Mark, viel Geld, das zusammen gespart werden muss. Auch Trikots müssen her, und Not macht erfinderisch: Die erste Vereinskluft bilden gespendete Marineblusen. Das Bergwerk Bergmannsglück stellt ein Grundstück an der Pestalozzi-Wiese im Hasseler Grund für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung. Im gleichen Jahr wird der Ballspielverein Hassel in den „Freien Emschertal-Spielverband“ aufgenommen. Die 2. Mannschaft wird gemeldet, dazu zwei Jugendmannschaften. Der Verein wird in „Sport-Club Buer-Hassel 1919“ umbenannt. Gespielt wird nun auf dem neu erworbenen Sportplatz in Löchter, einem unebenen Wiesengelände ohne jegliche Einfriedung. | |
| 1920
Der Sportplatz an der Beckmannswiese wird in Betrieb genommen. In diesem Jahr wird auch der Antrag für die Aufnahme in den WSV (Westdeutscher Spiel-Verband) gestellt. Dafür müssen unter Aufsicht vier Probespiele auswärts erfolgreich absolviert werden. Im ersten Spiel wird die bis dahin unbesiegte Reservemannschaft des SV Erle 08 mit 1:3 geschlagen. Das zweite Spiel wird gegen die 1. Mannschaft von TuS Horst-Emscher mit 0:6 gewonnen. Mit dem gleichen Ergebnis trennt man sich auch vom TuS Hessler 06. Das vierte Spiel geht beim S.u.S. Beckhausen 05 mit 4:2 verloren. Der Ballspielverein Hassel wird in den WSV (C-Klasse) aufgenommen. Johann Schymurra wird zum neuen Vorsitzenden gewählt. | |
| 1921
Ein neues Sportgelände wird bei Büning an der Polsumer Straße angemietet. Zu Ostern geht ein Freundschaftsspiel gegen Berlin-Lichterfelde mit 0:1 verloren. Der Betriebshof Buer (Straßenbahndepot) wird gebaut, um das Liniennetz der „Vestischen Kleinbahnen GmbH“ zu erweitern. | |
| 1922
Aufstieg in die B-Klasse. Die Polizei sperrt jedoch den im Vorjahr angemieteten Platz. Der Grund: Gefährdung des Straßenbahnverkehrs, weil die Bälle bis auf die angrenzende Polsumer Straße fliegen. So wird ein neuer, eher schlechter als rechter Platz hinter der Gaststätte Heihoff gepachtet. Die Siedlung „Am Schlagbaum“ entsteht. | |
| 1923
Umzug zum Katharinawäldchen. Viel Arbeit ist nötig, um diesen mitten im Wald liegenden Sportplatz für die kommenden Pflichtspiele fertigzustellen. Der Platz hat entgegen späterer Zeit eine Nord-Süd-Ausrichtung. Der Westdeutsche Fußballverband wird neu strukturiert, was das Entscheidungsspiel Beckhausen 05 gegen SC Buer-Hassel notwendig macht. Es findet in Horst auf neutralem Boden statt. Tausende Zuschauer wollen unter sengender Sommersonne dabei sein. Alfred Latza schießt in der Verlängerung das entscheidende Tor zum 5:4 für den SC Hassel. Damit ist der Aufstieg in die A-Klasse geschafft, erstmals in der noch jungen Vereinsgeschichte. Eine Anekdote aus dieser Zeit: Damals sind die Spieler zu Fuß zu einem Turnier nach Holsterhausen gelaufen, haben dort zwei Spiele mit jeweils 1:0 gewonnen und sind danach wieder per pedes nach Hause zurückgekehrt. | |
| 1924
Der Sportclub steigt ab. Zu viele junge Spieler hatte man zuvor an Nachbarvereine abgeben müssen. Es sind schwierige Jahre, mit einem inflationsbedingten „Beinahe-Ruin“. | |
| 1929
Trotz Wirtschaftskrise wird der Verein erfolgreich weitergeführt. Auf der Zeche Bergmannsglück wird nur einschichtig gefördert, die werkseigene Kokerei fällt der Rationalisierung zum Opfer. Bau der Siedlung „Am Spinnstuhl“ (Neu Bethlehem). | |
| 1933
Am 6. Januar wird Erich Lampret zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der „Arbeitsdienst“ errichtet die Kleingartenanlage „Wilhelmsruh“. | |
| 1934
Aufstieg in die Bezirksliga. Fritz Liese, Emil Pawellek und Erich Stange werden zu Auswahllehrgängen unter Leitung des späteren Weltmeister-Trainers Sepp Herberger berufen. | |
| 1937
Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland beeinflusst auch den Sportbetrieb. So wird der SC Hassel praktisch gezwungen, mit dem Werksportverein Bergmannsglück zu fusionieren. Auf diese Weise soll der immer stärker werdenden Abwanderung von Spielern in die Werkssportvereine begegnet werden. Abstieg in die Kreisklasse. | |
| 1938
Aufstieg in die Bezirksklasse. | |
| 1941
Immer mehr Spieler stehen an der Front. In sportlicher Hinsicht kann man den Abstieg in die Bezirksklasse nicht verhindern, obwohl das Mannschaftsgefüge gut ist. | |
| 1942
Die meisten Aktiven müssen nun an der Heimatfront schuften. Kohle und Stahl sind Garanten für die Kriegsführung. Albert Speer wird Leiter der „Zentralen Planung“ und damit oberster Rüstungsorganisator. Er stellt Deutschlands gesamte Wirtschaft in den Dienst der Kriegsrüstung. Bergmannsglück förderte mit 3.060 Bergleuten 1,25 Millionen Tonnen Steinkohle. Das ist die höchste Fördermenge in der Geschichte der Schachtanlage. Die Trennung vom Werkssportverein Bergmannsglück wird vollzogen. Schacht I am geplanten Bergwerk Polsum wird abgeteuft. | |
| 1943
Aufstieg in die Bezirksklasse. | |
| 1944
Aufstieg in die höchste Spielklasse, die Gauklasse. | |
| 1945
Neben dem VfL Bochum 1848, dem FC Schalke 04, dem SV Herne, der SpVgg. Erkenschwick, Alemannia Gelsenkirchen und der SG Wattenscheid 09 ist der SC Hassel einer der letzten Vereine, der den Spielbetrieb einstellt. | |
| 1946
Nachdem im Krieg vieles zerstört worden ist, trägt unsere 1. Mannschaft als eine der ersten im Raum Buer ihre Freundschaftsspiele auf Bottroper Gebiet aus. Später erhält man die Genehmigung, wieder auf Gelsenkirchener Gebiet zu spielen. Unsere 1. Mannschaft erringt die Stadtmeisterschaft. | |
| 1947
Der neu gegründete „Fußballverband Nordrhein-Westfalen“ nimmt die neue Klasseneinteilung vor, der SC Buer-Hassel wird trotz Protesten in die C-Liga eingestuft. Trainer Heßmann wird verpflichtet. | |
| 1948
Trainer Luxen wird verpflichtet. | |
| 1949
Das 30-jährige Bestehen des Vereins wird gefeiert. Die Gruppenmeisterschaft und die Aufstiegsrundenmeisterschaft werden gewonnen. Aufstieg in die Landesliga. | |
| 1950
Mit dem neuen Trainer Thelen gelingt der Aufstieg in die Verbandsliga. | |
| 1954
Aufstieg in die höchste Amateurliga. | |
| 1957
Bernd Wischmeier wird Trainer, Aufstieg in die Verbandsliga. | |
| 1958
Abstieg in die Landesliga. | |
| 1959
40-Jahr-Feier unseres Vereins, Aufstieg in die Verbandsliga. | |
| 1968
Aufstieg in die Landesliga, Gewinn des „Buerschen Wanderpokals“. | |
| 1969
Passend zum 50. Vereinsjubiläum wird die 1. Mannschaft Meister der Landesliga und steigt in die Verbandsliga auf. | |
| 1970
Die Tischtennisabteilung wird gegründet. Damit ist der Grundstein für den Mehrspartensportverein gelegt. | |
| 1973
Die 1. Mannschaft spielt eine außergewöhnlich starke Saison und erreicht als Zweiter der Verbandsliga die Teilnahme an weiteren Entscheidungsspielen um die Deutsche Amateurmeisterschaft. | |
| 1977
Der Rasenplatz mit Tribüne und Nebengebäuden wird offiziell seiner Bestimmung übergeben. | |
| 1978
Am 1. Januar zählt der Verein 960 Mitglieder. | |
| 1980
Herbert Wischnewski legt den Grundstein für unsere erfolgreiche Jugendarbeit. Am 6. November wird mit Kurt Nanko das 1000. Vereinsmitglied begrüßt. | |
| 1984
Aufstieg in die Verbandsliga, Wahl zur Mannschaft des Jahres in Gelsenkirchen. | |
| 1987
Die 1. Fußballmannschaft steigt in die Amateuroberliga auf. Die C-Jugend wird Westdeutscher Meister gegen den 1. FC Köln. | |
| 1990
Anfang des Jahres wird erstmals die „Grün-Weiße Nacht“ veranstaltet. | |
| 1994
Der Verein zählt 1.750 Mitglieder und feiert sein 75-jähriges Bestehen mit einer Festwoche. | |
| 1999
Zwei Spieltage vor Saisonende steht der SC Hassel als Aufsteiger in die Verbandsliga fest. | |
| 2001
Fünf Spieltage vor Saisonende steht der SC Hassel als Aufsteiger in die Oberliga fest. In der Sommerpause wird die Tribüne renoviert. | |
| 2003
Die A-Jugend steigt in die Westfalenliga auf. | |
| 2004
Der SC Hassel wird Fußballstadtmeister. | |
| 2005
Uwe Martin tritt aus gesundheitlichen Gründen als 1. Vorsitzender zurück. Die erste Fußballmannschaft steigt leider in die Verbandsliga ab. | |
| 2006
Der 2. Mannschaft gelingt mit 23 Siegen der Aufstieg in die Kreisliga B. Am 3. Juni wird das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren am Lüttinghof ausgetragen. | |
| 2008
Thomas Klasmann wird zum neuen Vorsitzenden gewählt. | |
| 2009
Die Mädchenmannschaften U13 und U15 werden ins Leben gerufen. | |
| 2012
Die 1. Mannschaft spielt dank einer sehr guten Saison wieder in der Westfalenliga. | |
| 2016
Nach einem erfolgreichen Durchmarsch in der Westfalenliga steigt unsere 1. Seniorenmannschaft in die Oberliga auf. | |
| 2017
Jörg Böving wird neuer Abteilungsleiter, Jörg Giller Geschäftsführer. Im November muss die 1. Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen werden. | |
| 2018
Im Juni wird der lang ersehnte Kunstrasen eingeweiht. Zusätzlich geht eine neue 3. Mannschaft an den Start. | |
| 2019
Die 1. Seniorenmannschaft beendet die Saison 2018/2019 auf dem 3. Tabellenplatz in der Bezirksliga. Zum 100-jährigen Bestehen wird die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 eingeladen. Am 01.04.2019 startet außerdem die neu gegründete Abteilung SC Buer-Hassel 1919 Kampfkunst. | |
| 2020
Erstmalig im neuen Jahrtausend wird eine laufende Saison aufgrund einer Pandemie abgebrochen. Covid-19 bzw. das Coronavirus legt innerhalb weniger Wochen die ganze Welt lahm, auch die des SC Hassel. Seit Mitte des Jahres können die meisten Sportarten den Spielbetrieb unter Auflagen wieder aufnehmen. |
Stadion
Spielstätte ist das Stadion Lüttinghof nahe der Autobahn A 52. Nachdem im Fußballbereich überall die Zahlen rückläufig sind, entschloss man sich 2011 im Bereich Frauen- und Mädchenfußball weiter Fuß zu fassen. Die SC Hassel Kickerinnen (der inoffizielle Name) haben mittlerweile ihre Anerkennung sowohl vereinsintern als auch in Gelsenkirchen. Im April 2010 wurde auf dem Rasenplatz des Lüttinghofstadions ein Benefizspiel einer Kreisauswahlmannschaft gegen den FC Schalke 04 durchgeführt. Ebenso besuchte die Frauenmannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam die Anlage im Frühjahr 2010 zwecks Abschlusstraining zum Champions-League-Spiel gegen den FCR 2001 Duisburg.
Basketball
Zum 1. Juli 2014 schloss sich die Basketballabteilung des Vereins dem FC Schalke 04 an.[4]
Saisonstationen
| Saison | Liga | Platz | gespielt | gewonnen | unentschieden | verloren | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1935/1936 | 1. Kreisklasse | ?? | ?? | ?? | ?? | ?? | ??-?? | ?? |
| 1938/1939 | Bezirksklasse Gelsenkirchen | ?? | ?? | ?? | ?? | ?? | ??-?? | ?? |
| 1944/1945 | Gauliga Westfalen Gruppe I | 07 | 3 | 0 | 0 | 3 | 3-29 | 0 |
| 1949/1950 | Landesliga Westfalen Gruppe I | 04 | 30 | ?? | ?? | ?? | 66-45 | 37 |
| 1950/1951 | Landesliga Westfalen | 16 | 34 | ?? | ?? | ?? | 46-74 | 27 |
| 1952/1953 | Landesliga Westfalen Gruppe Nord | 09 | 26 | ?? | ?? | ?? | 48-58 | 23 |
| 1953/1954 | Landesliga Westfalen Gruppe Nord | 03 | 28 | ?? | ?? | ?? | 67-53 | 35 |
| 1954/1955 | Landesliga Westfalen Gruppe Nord | 08 | 28 | ?? | ?? | ?? | 76-64 | 28 |
| 1955/1956 | Landesliga Westfalen Gruppe Nord | 07 | 26 | ?? | ?? | ?? | 48-49 | 25 |
| 1957/1958 | Verbandsliga Westfalen Staffel 2 | 14 | 30 | 10 | 2 | 18 | 59-73 | 22 |
| 1959/1960 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 15 | 30 | ?? | ?? | ?? | 52-75 | 18 |
| 1963/1964 | Landesliga Westfalen Gruppe IV | 03 | 28 | ?? | ?? | ?? | 53-39 | 33 |
| 1964/1965 | Landesliga Westfalen Gruppe IV | 13 | 30 | ?? | ?? | ?? | 43-59 | 28 |
| 1965/1966 | Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII | 11 | 30 | 9 | 9 | 12 | 47-55 | 27 |
| 1966/1967 | Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII | 02 | 28 | 17 | 5 | 6 | 65-31 | 39 |
| 1967/1968 | Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII | 01 | 30 | 24 | 3 | 3 | 90-27 | 51 |
| 1968/1969 | Landesliga Westfalen Gruppe IV | 01 | 30 | ?? | ?? | ?? | 71-26 | 46 |
| 1969/1970 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 04 | 30 | ?? | ?? | ?? | 59-38 | 37 |
| 1970/1971 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 05 | 30 | ?? | ?? | ?? | 46-34 | 33 |
| 1971/1972 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 05 | 30 | ?? | ?? | ?? | 44-36 | 36 |
| 1972/1973 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 02 | 30 | ?? | ?? | ?? | 66-42 | 41 |
| 1973/1974 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 16 | 30 | ?? | ?? | ?? | 32-72 | 12 |
| 1974/1975 | Landesliga Westfalen Gruppe IV | 17 | 32 | ?? | ?? | ?? | 46-63 | 20 |
| 1975/1976 | Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII | 01 | 32 | 20 | 6 | 6 | 81-45 | 46 |
| 1976/1977 | Bezirksklasse Westfalen Gruppe XII | 01 | 32 | 22 | 7 | 3 | 79-28 | 51 |
| 1977/1978 | Landesliga Westfalen Gruppe IV | 07 | 30 | ?? | ?? | ?? | 56-44 | 33 |
| 1984/1985 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 03 | 34 | ?? | ?? | ?? | 83-49 | 48 |
| 1985/1986 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 05 | 36 | ?? | ?? | ?? | 52-36 | 41 |
| 1986/1987 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 02 | 34 | ?? | ?? | ?? | 95-41 | 50 |
| 1987/1988 | Oberliga Westfalen | 07 | 30 | ?? | ?? | ?? | 46-40 | 29 |
| 1988/1989 | Oberliga Westfalen | 12 | 30 | ?? | ?? | ?? | 35-46 | 26 |
| 1989/1990 | Oberliga Westfalen | 12 | 30 | ?? | ?? | ?? | 37-47 | 26 |
| 1990/1991 | Oberliga Westfalen | 15 | 30 | ?? | ?? | ?? | 29-58 | 20 |
| 1991/1992 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 04 | 30 | ?? | ?? | ?? | 51-32 | 41 |
| 1992/1993 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 04 | 30 | ?? | ?? | ?? | 50-37 | 34 |
| 1993/1994 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 10 | 32 | ?? | ?? | ?? | 45-46 | 32 |
| 1994/1995 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 11 | 30 | ?? | ?? | ?? | 35-52 | 23 |
| 1995/1996 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Nordost | 04 | 30 | ?? | ?? | ?? | 53-41 | 48 |
| 1996/1997 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Südwest | 14 | 30 | ?? | ?? | ?? | 35-50 | 27 |
| 1999/2000 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Südwest | 05 | 28 | ?? | ?? | ?? | 38-30 | 43 |
| 2000/2001 | Verbandsliga Westfalen Gruppe Südwest | 01 | 28 | ?? | ?? | ?? | 82-31 | 66 |
| 2001/2002 | Oberliga Westfalen | 08 | 34 | ?? | ?? | ?? | 37-35 | 43 |
| 2002/2003 | Oberliga Westfalen | 11 | 34 | 11 | 8 | 15 | 36-55 | 41 |
| 2003/2004 | Oberliga Westfalen | 07 | 34 | 14 | 7 | 13 | 49-52 | 49 |
| 2004/2005 | Oberliga Westfalen | 18 | 34 | 6 | 9 | 19 | 35-73 | 27 |
| Saison | Liga | Platz | gespielt | gewonnen | unentschieden | verloren | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1956/1957 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I | 10 | 27 | 9 | 3 | 15 | 54-50 | 21 |
| 1959/1960 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I | 03 | 20 | 14 | 2 | 4 | 105-28 | 30 |
| 1961/1962 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen | 11 | 27 | 8 | 7 | 12 | 47-46 | 23 |
| 1962/1963 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen | 11 | 26 | 11 | 0 | 15 | 57-64 | 22 |
| 1963/1964 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen | 13 | 27 | 7 | 2 | 18 | 45-72 | 16 |
| 1964/1965 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen | 13 | 25 | 6 | 2 | 17 | 32-73 | 14 |
| 1968/1969 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III | 09 | 18 | 4 | 2 | 12 | 32-45 | 10 |
| 1969/1970 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III | 05 | 26 | 11 | 6 | 9 | 72-55 | 28 |
| 1970/1971 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 10 | 26 | 8 | 4 | 14 | 41-45 | 20 |
| 1971/1972 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 06 | 26 | 13 | 2 | 11 | 72-41 | 28 |
| 1972/1973 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 30 | 14 | 6 | 10 | 76-56 | 34 |
| 1973/1974 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 24 | 8 | 6 | 10 | 51-51 | 22 |
| 1974/1975 | 2.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 01 | 26 | 14 | 9 | 3 | 41-22 | 37 |
| 1975/1976 | 1.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I | 12 | 30 | 7 | 9 | 14 | 45-72 | 23 |
| 1976/1977 | 1.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I | 11 | 30 | 7 | 11 | 12 | 40-59 | 25 |
| 1977/1978 | 1.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 15 | 30 | 4 | 7 | 19 | 28-73 | 15 |
| 1978/1979 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 06 | 32 | 14 | 10 | 8 | 46-36 | 38 |
| 1979/1980 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 07 | 32 | 12 | 10 | 10 | 46-47 | 34 |
| 1980/1981 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 04 | 29 | 16 | 4 | 9 | 51-37 | 36 |
| 1981/1982 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 05 | 30 | 13 | 10 | 7 | 56-45 | 36 |
| 1982/1983 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 07 | 28 | 12 | 6 | 10 | 56-48 | 30 |
| 1983/1984 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 04 | 30 | 16 | 8 | 6 | 57-44 | 40 |
| 1984/1985 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 06 | 30 | 16 | 6 | 8 | 70-48 | 38 |
| 1985/1986 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 07 | 30 | 11 | 9 | 10 | 52-38 | 31 |
| 1986/1987 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 03 | 30 | 19 | 6 | 5 | 67-32 | 44 |
| 1987/1988 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 01 | 30 | 24 | 6 | 0 | 92-19 | 54 |
| 1988/1989 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I | 07 | 30 | 10 | 10 | 10 | 45-35 | 30 |
| 1989/1990 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I | 13 | 30 | 8 | 8 | 14 | 37-62 | 24 |
| 1990/1991 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 01 | 30 | 22 | 7 | 1 | 74-25 | 51 |
| 1991/1992 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I | 13 | 30 | 7 | 6 | 17 | 35-77 | 20 |
| 1992/1993 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I | 16 | 30 | 3 | 4 | 23 | 32-115 | 10 |
| 1993/1994 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 15 | 30 | 3 | 12 | 15 | 45-99 | 18 |
| 1994/1995 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I | 08 | 26 | 10 | 5 | 11 | 70-56 | 25 |
| 1995/1996 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III | 03 | 26 | 15 | 5 | 6 | 59-44 | 50 |
| 1996/1997 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III | 04 | 24 | 14 | 4 | 6 | 77-32 | 46 |
| 1997/1998 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III | 11 | 26 | 7 | 5 | 14 | 55-76 | 26 |
| 2001/2002 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I | 05 | 22 | 11 | 4 | 7 | 49-29 | 37 |
| 2005/2006 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I | 01 | 28 | 25 | 1 | 2 | 126-20 | 76 |
| Saison | Liga | Platz | gespielt | gewonnen | unentschieden | verloren | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1983/1984 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III | 05 | 28 | 19 | 2 | 7 | 99-44 | 40 |
| 1984/1985 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III | 03 | 28 | 20 | 3 | 5 | 99-49 | 43 |
| 1985/1986 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III | 01 | 28 | 20 | 6 | 2 | 112-32 | 46 |
| 1986/1987 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 12 | 30 | 9 | 2 | 19 | 41-76 | 20 |
| 1987/1988 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe I | 15 | 30 | 9 | 0 | 21 | 45-91 | 18 |
| 1988/1989 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I | 08 | 30 | 13 | 3 | 14 | 55-47 | 29 |
| 1989/1990 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I | 06 | 30 | 16 | 7 | 7 | 61-39 | 39 |
| 1990/1991 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III | 04 | 24 | 13 | 2 | 9 | 78-33 | 28 |
| 1991/1992 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I | 10 | 30 | 11 | 5 | 14 | 56-69 | 27 |
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Festschrift 60 Jahre SC Buer-Hassel 1919 - 1979
- ↑ Christoph Winkel/Krystian Wozniak: Nach Marl-Hüls zieht der nächste Klub zurück. RevierSport, abgerufen am 8. November 2017.
- ↑ Neustart in der Bezirksliga - Trainer ist da. In: reviersport.de. Abgerufen am 5. Februar 2018.
- ↑ basketball.schalke04.de: Der SC Hassel und die Schalker Basketballer fusionieren