C.f.R. Rotthausen 1919 e.V.: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Lokale des „Vaters Biedenbach“ war es, wo diese kleine Schar sich zusammenfand. Der Verein erhielt den Namen „Sportverein Belfort“. Ein jeder, ob es Aktiver oder Passiver, mußte seine Pflicht und Schuldigkeit tun, so wurde es im Sportverein Belfort verlangt, und ein jeder hat seinen Posten, auf den er gestellt wurde, restlos ausgefüllt. Als es an die Beschaffung der Sportausrüstung ging, da kannte die Opferfreudigkeit keine Grenzen. In kurzer Zeit war alles zur Hand, was zur Ausübung des Fußballsportes erforderlich ist. Der erste Sportplatz, auf dem die ersten richtigen Wettspiele ausgetragen wurden, war das Gelände der Gewerkschaft Bonifasius an der Grenze Rotthausen—Kray. War der Verein auch noch in der Entwicklung begriffen, so wurde manch herrlicher Sieg gegen größere Gegner erfochten, welches sehr zur Festigung des jungen Sportvereins beitrug. Das Jahr 1921 brachte die Aufnahme in den Westdeutschen Spielverband. Nun begann der geregelte Sportbetrieb mit den Verbandsvereinen. Der untersten Klasse zugeteilt, weilte der Verein bis zum Jahre 1925 in der B-Klasse, um im folgenden Jahre nach Erringung der Meisterschaft in die A-Klasse aufzusteigen. Der Verein erhielt dann den Namen Club für Rasenspiele Rotthausen. Bei den Meisterschaften des Jahres 1928 wird wiederum der Meistertitel errungen und der Aufstieg in die 2. Bezirksklasse ist gesichert. Mit der Erringung sportlicher Erfolge steigt die Mitgliederzahl um ein gewaltiges. Längst hätte der Club in einer höheren Klasse gespielt, denn in den Jahren 1931—1933 wurde ebenfalls jeweils die Meisterschaft errungen, aber einen Aufstieg gab es in diesen Jahren nicht.<br>
Im Lokale des „Vaters Biedenbach“ war es, wo diese kleine Schar sich zusammenfand. Der Verein erhielt den Namen „Sportverein Belfort“. Ein jeder, ob es Aktiver oder Passiver, mußte seine Pflicht und Schuldigkeit tun, so wurde es im Sportverein Belfort verlangt, und ein jeder hat seinen Posten, auf den er gestellt wurde, restlos ausgefüllt. Als es an die Beschaffung der Sportausrüstung ging, da kannte die Opferfreudigkeit keine Grenzen. In kurzer Zeit war alles zur Hand, was zur Ausübung des Fußballsportes erforderlich ist. Der erste Sportplatz, auf dem die ersten richtigen Wettspiele ausgetragen wurden, war das Gelände der Gewerkschaft Bonifasius an der Grenze Rotthausen—Kray. War der Verein auch noch in der Entwicklung begriffen, so wurde manch herrlicher Sieg gegen größere Gegner erfochten, welches sehr zur Festigung des jungen Sportvereins beitrug. Das Jahr 1921 brachte die Aufnahme in den Westdeutschen Spielverband. Nun begann der geregelte Sportbetrieb mit den Verbandsvereinen. Der untersten Klasse zugeteilt, weilte der Verein bis zum Jahre 1925 in der B-Klasse, um im folgenden Jahre nach Erringung der Meisterschaft in die A-Klasse aufzusteigen. Der Verein erhielt dann den Namen Club für Rasenspiele Rotthausen. Bei den Meisterschaften des Jahres 1928 wird wiederum der Meistertitel errungen und der Aufstieg in die 2. Bezirksklasse ist gesichert. Mit der Erringung sportlicher Erfolge steigt die Mitgliederzahl um ein gewaltiges. Längst hätte der Club in einer höheren Klasse gespielt, denn in den Jahren 1931—1933 wurde ebenfalls jeweils die Meisterschaft errungen, aber einen Aufstieg gab es in diesen Jahren nicht.<br>
Ehe wir nun unseren kurzen Bericht schließen, laßt uns an alle die Mitglieder denken und einen kurzen Augenblick im Geiste bei ihnen weilen, welche im Laufe der kleinen Zeitspanne von 15 Jahren uns durch den Tod entrissen wurden. Ihr Geist lebt fort in unserem Geiste und in unserem Herzen sei ihnen in dankbarer Erinnerung ein bleibendes Denkmal gesetzt. Am Sonntag nach dem Spiel gegen den Distelner Sportverein 1912 wollen wir alle, alt und jung, bei einer schlichten Feier geloben, treu zueinander zu stehen.
Ehe wir nun unseren kurzen Bericht schließen, laßt uns an alle die Mitglieder denken und einen kurzen Augenblick im Geiste bei ihnen weilen, welche im Laufe der kleinen Zeitspanne von 15 Jahren uns durch den Tod entrissen wurden. Ihr Geist lebt fort in unserem Geiste und in unserem Herzen sei ihnen in dankbarer Erinnerung ein bleibendes Denkmal gesetzt. Am Sonntag nach dem Spiel gegen den Distelner Sportverein 1912 wollen wir alle, alt und jung, bei einer schlichten Feier geloben, treu zueinander zu stehen.
01.09.1934 15 Jahre CfR Rotthausen (Gelsenkirchener Zeitung)<br>
Die Schrecken des großen Krieges lasteten noch mit aller Wucht und allen Leiden auf Volk und Vaterland, da wurde der Klub für Rasenspiele aus der Taufe gehoben. Manch edler und treuer Sportkamerad, welcher mit Leib und Seele dem jungen, aufstrebenden deutschen Fußballsport verschrieben war, ist aus dem großen Völkerkriege nicht mehr heimgekehrt. Da traten wieder junge, mutige Kameraden in die Bresche und übernahmen das hinterlassene Erbe, um es im Sinne der Zurückgebliebenen treu und ehrlich zu verwalten.
Am 2. September sind es 15 Jahre her, als im Süden Rotthausens ein Häuflein eben dieser jungen, tatkräftigen, sportbegeisterten Menschen sich zusammentat, um durch Pflege und Uebung des Fußballsportes Geist und Körper wieder zu stählen und zuzusfrischen.
Im Lokale unseres „Vaters Biedenbach“ war es, wo diese kleine Schar sich zusammenfand, um über das weitere Wohl und Wehe des jungen Vereins zu beraten. Der Verein erhielt den Namen „Sportverein Belfort“. Auch Namen und Personen der Vorstandsmitglieder oder auch einzelner Spieler herauszustreichen ist nicht erforderlich, denn alle sind uns wohlbekannt, und ein jeder, sei es Aktiver oder Passiver, mußte seine Pflicht und Schuldigkeit tun. So wurde es im Sportverein Belfort verlangt und ein jeder hat seinen Posten, auf den er gestellt wurde, restlos erfüllt. Einer trat für den anderen ein, so wie es in mancher Schlacht als heiligste und oberste Pflicht galt.
Dem größten Teil der Mitglieder war dieses aus eigenem Erleben geläufig, und die Jüngeren haben hiervon gelernt. Das war eine gute Schule, denn als es an die Beschaffung der Sportausrüstung ging, da kannte die Opferfreudigkeit keine Grenzen. In kurzer Zeit war alles zur Hand, was zur Ausübung des Fußballsportes erforderlich ist. Der erste Sportplatz, auf dem die ersten richtigen Wettspiele ausgetragen wurden, war das Gelände der Gewerkschaft „Bonifatius“ an der Grenze Rotthausen-Kray. War der Verein auch noch in der Entwicklung begriffen, so wurde doch manch herrlicher Sieg gegen größere Gegner erfochten, was sehr zur Festigung des jungen Sportvereins beitrug.<br>
'''Das Jahr 1921 brachte die Aufnahme in den Westdeutschen Spielverband.''' <br>
Nun begann der geregelte Sportbetrieb mit den Verbandsvereinen. Der untersten Klasse zugeteilt, spielte der Verein bis zum Jahre 1925 in der B-Klasse, um im folgenden Jahre nach Erringung der Meisterschaft in die A-Klasse aufzusteigen. Der Verein erhielt nun den Namen Klub für Rasenspiele Rottbaufen. Bei den Meisterschaften 1928 wird wiederum der Meistertitel errungen und der Aufstieg in die 2. Bezirksklasse ist gesichert. Mit der Erringung sportlicher Erfolge steigt die Mitgliederzahl um ein gewaltiges. Die Erfolge der Senioren spornt mächtig die Jugend an, und freudig ist die Erinnerung an unseren Nachwuchs. Selbst die Kleinsten werden von der Sportsbegeisterung mitgerissen und der Klub ist der erste Verein des Stadtteils Rottbaufen, welcher eine Schülermannschaft aktiv beschäftigt. Unsere Jugendlichen haben von jeher das größte Interesse des Vereins und Jugendführung ausgelöst, und nur so war es möglich, die oberen Mannschaften immer wieder aufzufrischen aus eigenem Material. Das sicherte den Erfolg immer und zu jeder Zeit. Der oberste Grundsatz der Vereinsführung lautet heute wie vor Jahren: erst die Jugend und alles für die Jugend, und so soll es auch weiterhin bleiben. Längst hätte der Klub in einer höheren Klasse gespielt, denn in den Jahren 1931 bis 1933 wurde ebenfalls jeweils die Meisterschaft errungen, aber einen Aufstieg gab es in diesen Jahren nicht. Es muß wieder von vorn begonnen werden, aber Mut und guter Wille haben schon vieles zu Wege gebracht und damit haben wir uns in diesem Jahre für die kommende Saison gewappnet, sodaß wir zuversichtlich geradeaus schauen können. Ehe wir nun unseren kurzen Bericht schließen, laßt uns an die Mitglieder alle denken und einen kurzen Augenblick im Geiste bei ihnen weilen, welche im Laufe der kleinen Zeitspanne von 15 Jahren uns durch den Tod entrissen wurden. Ihr Geist lebt fort in unserem Geiste, und in unserem Herzen sei ihnen in dankbarer Erinnerung ein bleibendes Denkmal gesetzt. Das sei ein kurzer Rückblick über 15 Jahre, nicht lange rückwärts schauen wollen wir, sondern vorwärts den Blick auf ein höheres Ziel gerichtet, damit dereinst unsere Jugend ein Erbe übernimmt, für das es lohnt, zu kämpfen und sich einzusetzen. Am Sonntag, nach dem Spiel gegen den Distelner Sportverein 1912, wollen wir alle, alt und jung, bei einer schlichten Feier geloben, treu zueinander zu stehen. J. L.


== Saisonstationen ==
== Saisonstationen ==

Version vom 6. August 2026, 17:26 Uhr


C.f.R. Rotthausen 1919 e.V.
Name C.f.R. Rotthausen 1919 e.V.
Abkürzung
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Aufgelöst
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01.09.1934 15 Jahre CfR Rotthausen
01.09.1934 15 Jahre CfR Rotthausen
C.f.R. Rotthausen 10 Jahre
C.f.R. Rotthausen 10 Jahre

Chronik

Endstand aus dem Verein Sportverein "Belfort" Rotthausen.

02.08.1929 10 Jahre Klub für Rasenspiele Rotthausen (Gelsenkirchener Zeitung)


Als der Krieg beendet und das Wirtschaftsleben langsam pulsierte, gründeten einige Sportbegeisterte einen Fußballklub. Bei dem Wirt Biedenbach war die Gründungsversammlung und der Taufname des Vereins war Sportverein "Belfort" Rotthausen mit den Farben schwarz-grün. Auf dem Gelände des Landwirts Hüllesbusch wurde der Sportplatz errichtet. Das erste Spiel war gegen Leithe. Eine große Menschenmenge umsäumte das Spielfeld und bekam ein in diesem Bezirk seltenes Spiel zu sehen. Wenn auch dieses erste Spiel 1:0 verloren ging, besteht doch die Tatsache, daß danach sämtliche außerhalb des Verbandes spielende Vereine geschlagen wurden. Als dann Herr Witzke den Verein übernahm, ging es aufwärts. Die Mitgliederzahl stieg auf 297. Als der Verein im W.S.B. aufgenommen wurde, spielte man auch weit außerhalb des Ruhrbezirks. Fortuna war der 1. Mannschaft zur Seite, und stets kehrte man mit Siegen heim. Eine bleibende Erinnerung bleibt die Verpflichtung des Footballp. Amsterdam (Holland). Einen schweren Stoß erlitt der Verein, als die 1. Mannschaft zweimal die Spitze erreichte, es zu der Zeit aber keinen Aufstieg gab. Darauf ist es auch zurückzuführen, daß der Verein sich heute nicht mit Ligaspielen schmücken kann. In welcher Klasse die 1. Mannschaft auch spielt, stets zählt sie zu den Spitzvereinen.

01.09.1934 15 Jahre CfR Rotthausen (Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung)
Am 2. September sind es 15 Jahre her, als im Süden Rotthausens ein Häuflein eben dieser jungen, tatkräftigen, sportbegeisterten Menschen sich zusammen tat, um durch Pflege und Übung des Fußballsportes Geist und Körper wieder zu stärken und aufzufrischen. Im Lokale des „Vaters Biedenbach“ war es, wo diese kleine Schar sich zusammenfand. Der Verein erhielt den Namen „Sportverein Belfort“. Ein jeder, ob es Aktiver oder Passiver, mußte seine Pflicht und Schuldigkeit tun, so wurde es im Sportverein Belfort verlangt, und ein jeder hat seinen Posten, auf den er gestellt wurde, restlos ausgefüllt. Als es an die Beschaffung der Sportausrüstung ging, da kannte die Opferfreudigkeit keine Grenzen. In kurzer Zeit war alles zur Hand, was zur Ausübung des Fußballsportes erforderlich ist. Der erste Sportplatz, auf dem die ersten richtigen Wettspiele ausgetragen wurden, war das Gelände der Gewerkschaft Bonifasius an der Grenze Rotthausen—Kray. War der Verein auch noch in der Entwicklung begriffen, so wurde manch herrlicher Sieg gegen größere Gegner erfochten, welches sehr zur Festigung des jungen Sportvereins beitrug. Das Jahr 1921 brachte die Aufnahme in den Westdeutschen Spielverband. Nun begann der geregelte Sportbetrieb mit den Verbandsvereinen. Der untersten Klasse zugeteilt, weilte der Verein bis zum Jahre 1925 in der B-Klasse, um im folgenden Jahre nach Erringung der Meisterschaft in die A-Klasse aufzusteigen. Der Verein erhielt dann den Namen Club für Rasenspiele Rotthausen. Bei den Meisterschaften des Jahres 1928 wird wiederum der Meistertitel errungen und der Aufstieg in die 2. Bezirksklasse ist gesichert. Mit der Erringung sportlicher Erfolge steigt die Mitgliederzahl um ein gewaltiges. Längst hätte der Club in einer höheren Klasse gespielt, denn in den Jahren 1931—1933 wurde ebenfalls jeweils die Meisterschaft errungen, aber einen Aufstieg gab es in diesen Jahren nicht.
Ehe wir nun unseren kurzen Bericht schließen, laßt uns an alle die Mitglieder denken und einen kurzen Augenblick im Geiste bei ihnen weilen, welche im Laufe der kleinen Zeitspanne von 15 Jahren uns durch den Tod entrissen wurden. Ihr Geist lebt fort in unserem Geiste und in unserem Herzen sei ihnen in dankbarer Erinnerung ein bleibendes Denkmal gesetzt. Am Sonntag nach dem Spiel gegen den Distelner Sportverein 1912 wollen wir alle, alt und jung, bei einer schlichten Feier geloben, treu zueinander zu stehen.

01.09.1934 15 Jahre CfR Rotthausen (Gelsenkirchener Zeitung)
Die Schrecken des großen Krieges lasteten noch mit aller Wucht und allen Leiden auf Volk und Vaterland, da wurde der Klub für Rasenspiele aus der Taufe gehoben. Manch edler und treuer Sportkamerad, welcher mit Leib und Seele dem jungen, aufstrebenden deutschen Fußballsport verschrieben war, ist aus dem großen Völkerkriege nicht mehr heimgekehrt. Da traten wieder junge, mutige Kameraden in die Bresche und übernahmen das hinterlassene Erbe, um es im Sinne der Zurückgebliebenen treu und ehrlich zu verwalten.

Am 2. September sind es 15 Jahre her, als im Süden Rotthausens ein Häuflein eben dieser jungen, tatkräftigen, sportbegeisterten Menschen sich zusammentat, um durch Pflege und Uebung des Fußballsportes Geist und Körper wieder zu stählen und zuzusfrischen.

Im Lokale unseres „Vaters Biedenbach“ war es, wo diese kleine Schar sich zusammenfand, um über das weitere Wohl und Wehe des jungen Vereins zu beraten. Der Verein erhielt den Namen „Sportverein Belfort“. Auch Namen und Personen der Vorstandsmitglieder oder auch einzelner Spieler herauszustreichen ist nicht erforderlich, denn alle sind uns wohlbekannt, und ein jeder, sei es Aktiver oder Passiver, mußte seine Pflicht und Schuldigkeit tun. So wurde es im Sportverein Belfort verlangt und ein jeder hat seinen Posten, auf den er gestellt wurde, restlos erfüllt. Einer trat für den anderen ein, so wie es in mancher Schlacht als heiligste und oberste Pflicht galt.

Dem größten Teil der Mitglieder war dieses aus eigenem Erleben geläufig, und die Jüngeren haben hiervon gelernt. Das war eine gute Schule, denn als es an die Beschaffung der Sportausrüstung ging, da kannte die Opferfreudigkeit keine Grenzen. In kurzer Zeit war alles zur Hand, was zur Ausübung des Fußballsportes erforderlich ist. Der erste Sportplatz, auf dem die ersten richtigen Wettspiele ausgetragen wurden, war das Gelände der Gewerkschaft „Bonifatius“ an der Grenze Rotthausen-Kray. War der Verein auch noch in der Entwicklung begriffen, so wurde doch manch herrlicher Sieg gegen größere Gegner erfochten, was sehr zur Festigung des jungen Sportvereins beitrug.

Das Jahr 1921 brachte die Aufnahme in den Westdeutschen Spielverband.
Nun begann der geregelte Sportbetrieb mit den Verbandsvereinen. Der untersten Klasse zugeteilt, spielte der Verein bis zum Jahre 1925 in der B-Klasse, um im folgenden Jahre nach Erringung der Meisterschaft in die A-Klasse aufzusteigen. Der Verein erhielt nun den Namen Klub für Rasenspiele Rottbaufen. Bei den Meisterschaften 1928 wird wiederum der Meistertitel errungen und der Aufstieg in die 2. Bezirksklasse ist gesichert. Mit der Erringung sportlicher Erfolge steigt die Mitgliederzahl um ein gewaltiges. Die Erfolge der Senioren spornt mächtig die Jugend an, und freudig ist die Erinnerung an unseren Nachwuchs. Selbst die Kleinsten werden von der Sportsbegeisterung mitgerissen und der Klub ist der erste Verein des Stadtteils Rottbaufen, welcher eine Schülermannschaft aktiv beschäftigt. Unsere Jugendlichen haben von jeher das größte Interesse des Vereins und Jugendführung ausgelöst, und nur so war es möglich, die oberen Mannschaften immer wieder aufzufrischen aus eigenem Material. Das sicherte den Erfolg immer und zu jeder Zeit. Der oberste Grundsatz der Vereinsführung lautet heute wie vor Jahren: erst die Jugend und alles für die Jugend, und so soll es auch weiterhin bleiben. Längst hätte der Klub in einer höheren Klasse gespielt, denn in den Jahren 1931 bis 1933 wurde ebenfalls jeweils die Meisterschaft errungen, aber einen Aufstieg gab es in diesen Jahren nicht. Es muß wieder von vorn begonnen werden, aber Mut und guter Wille haben schon vieles zu Wege gebracht und damit haben wir uns in diesem Jahre für die kommende Saison gewappnet, sodaß wir zuversichtlich geradeaus schauen können. Ehe wir nun unseren kurzen Bericht schließen, laßt uns an die Mitglieder alle denken und einen kurzen Augenblick im Geiste bei ihnen weilen, welche im Laufe der kleinen Zeitspanne von 15 Jahren uns durch den Tod entrissen wurden. Ihr Geist lebt fort in unserem Geiste, und in unserem Herzen sei ihnen in dankbarer Erinnerung ein bleibendes Denkmal gesetzt. Das sei ein kurzer Rückblick über 15 Jahre, nicht lange rückwärts schauen wollen wir, sondern vorwärts den Blick auf ein höheres Ziel gerichtet, damit dereinst unsere Jugend ein Erbe übernimmt, für das es lohnt, zu kämpfen und sich einzusetzen. Am Sonntag, nach dem Spiel gegen den Distelner Sportverein 1912, wollen wir alle, alt und jung, bei einer schlichten Feier geloben, treu zueinander zu stehen. J. L.

Saisonstationen

Ligenzugehörigkeit C.f.R. Rotthausen 1919 e.V. I
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte


Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise



Quellen