DJK Adler Feldmark 1922 e.V.: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark''' ist ein Sportverein in der [[Feldmark]].
Die '''DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark''' ist ein Sportverein in der [[Feldmark]].


==Historie==
==Chronik==
1919: Im Juli des Jahres 1919 beschließen junge Männer aus der [[Feldmark]], sich sportlich zu betätigen. In einer Versammlung der Jünglings-Sodalität im Saale Schmidtmann erfolgt die Gründung einer Sportabteilung unter der Bezeichnung "Sportabteilung der Marianischen Jünglings-Sodalität Feldmark".
Die Entstehung der DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark ist eng mit der Entwicklung des katholischen Jugend- und Sportswesens nach dem Ersten Weltkrieg verbunden. Eine wichtige organisatorische Grundlage bildete die Deutsche Jugendkraft (DJK), die 1920 in Würzburg unter maßgeblicher Beteiligung von Carl Mosterts als Verband katholischer Sportgemeinschaften gegründet wurde. Ziel war es, sportliche Betätigung und Körpererziehung mit den religiösen und pädagogischen Vorstellungen der katholischen Jugendverbände zu verbinden. Auch im Pfarrbezirk Schalke-Feldmark bestand mit der Marianischen Jünglings-Sodalität bereits eine katholische Jugendorganisation, aus deren Umfeld die spätere Sportgemeinschaft hervorging.


1920: Prälat Carl Mosterts gründet in Würzburg den "Reichsverband der Deutschen Jugendkraft".
Die unmittelbaren Anfänge des organisierten Sports in der Feldmark reichen in das Jahr 1919 zurück. Im Juli dieses Jahres wurde beschlossen, der Marianischen Jünglings-Sodalität eine eigene Sportabteilung anzugliedern. Damit sollte den jungen Mitgliedern eine organisierte Möglichkeit zur körperlichen Betätigung geboten werden. Zugleich verfolgte die katholische Jugendorganisation das Ziel, ihre Mitglieder innerhalb der eigenen kirchlichen Vereinsstrukturen zu halten.


1922: Diesem Verband schließt sich die Sportabteilung der Jünglings-Sodalität Feldmark im Jahre 1922 unter dem Namen "Spielvereinigung DJK Adler" an. Neben dem Fußballsport erfolgt auch die Teilnahme an leichtathletischen Veranstaltungen. Weitere Abteilungen (Schlagball, Turnen und Wandern) werden gegründet.
Die Aufbauphase war von den schwierigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen der unmittelbaren Nachkriegszeit geprägt. Sportgeräte und einheitliche Sportkleidung waren nur eingeschränkt verfügbar. Darüber hinaus bestand in Teilen der Bevölkerung weiterhin Skepsis gegenüber dem Fußball. Dennoch konnte zunächst eine Fußballabteilung aufgebaut werden. Später kamen Schlagball, Turnen und Wandern hinzu. Die Gemeinschaft trat zunächst unter der Bezeichnung „Sportabteilung der Marianischen Jünglings-Sodalität Feldmark“ auf.


1923: Der Spieleifer und der Trainingsfleiß der Fußballmannschaften brachten bald die ersten größeren Erfolge. Die 1. Mannschaft wurde Meister der A-Klasse und stieg zur höchsten Klasse, der Gauklasse auf.
Die ersten Fußballbegegnungen verdeutlichten den noch frühen sportlichen Entwicklungsstand. Gegen eine Mannschaft aus Katernberg verloren die erste und zweite Mannschaft mit 0:11 beziehungsweise 0:14. Unter der Leitung von Karl Schlenkhoff wurde das Training jedoch kontinuierlich fortgesetzt, sodass sich die sportlichen Leistungen in den folgenden Jahren verbesserten.


1927: Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstandes führten zur Auflösung des Vereins.
Nach der Gründung des Reichsverbandes Deutsche Jugendkraft schlossen sich auch die katholischen Sportgemeinschaften im Dekanat Gelsenkirchen der neuen Verbandsstruktur an. Die Sportgruppen der Feldmarker Jünglings-Sodalität traten dem Verband schließlich unter dem Namen „Spielvereinigung DJK Adler“ bei. Die Vereinschronik unterscheidet daher zwischen dem Jahr 1919 als Beginn der organisierten Sportarbeit in der St.-Antonius-Pfarrei und dem Jahr 1922 als offiziellem Gründungsjahr der DJK Adler Feldmark.


1930: Im November 1930 wird der Verein neu konstituiert, der Spielbetrieb wieder aufgenommen.
Bereits 1923 erzielte die Fußballabteilung erste bedeutende Erfolge. Unter der sportlichen Leitung von Fußballobmann Ferdinand Schlenkhoff gewann die erste Mannschaft die Meisterschaft der A-Klasse und stieg in die Gauklasse auf, die innerhalb des damaligen DJK-Spielbetriebs die höchste Spielklasse darstellte. Im selben Jahr gewannen auch die erste und zweite Jugendmannschaft die Meisterschaft ihrer jeweiligen Gruppe.


1935: Als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen, wird der DJK-Verband 1933/1934 "gleichgeschaltet" und schließlich 1935 ganz aufgelöst. Das bedeutet auch für Adler Feldmark das vorläufige Aus.
Obwohl der Fußball den Schwerpunkt des Vereins bildete, waren Mitglieder von Adler Feldmark auch in weiteren Sportarten aktiv. Leichtathleten nahmen beispielsweise an Veranstaltungen des städtischen Verbandes für Leibesübungen sowie des DJK-Verbandes teil. Eine Wanderabteilung bestand dagegen nur für kurze Zeit und wurde nach Darstellung der Chronik aufgrund der politischen und gesellschaftlichen Unsicherheiten während der Ruhrkrise wieder aufgegeben. Eine Schlagball- und Turnabteilung existierte von 1922 bis 1927, musste jedoch nach dem Ausscheiden des zuständigen Abteilungsleiters eingestellt werden.


1950: Schon bald nach Beendigung des Krieges finden sich überall alte und neue Jugendkraftler zu einem Neubeginn zusammen. In der Feldmark sind die Sportbegeisterten zunächst innerhalb der katholischen Pfarrjugend aktiv, bis schließlich am 23.07.1950 im Lokal Kohlrusch die Wiederbegründung der DJK Adler Feldmark erfolgt.
Neben der sportlichen Arbeit war die DJK Adler in das Gemeindeleben der St.-Antonius-Pfarrei eingebunden. Mitglieder beteiligten sich unter anderem an Vorbereitungsarbeiten für den Bau der Pfarrkirche und unterstützten kirchliche Veranstaltungen. Diese Verbindung von Sport, Jugendorganisation und Pfarrgemeinde entsprach dem damaligen Selbstverständnis der katholischen DJK-Vereine.
Da in der Feldmark keine Sportstätten zur Verfügung stehen, muss der Trainings- und Spielbetrieb zunächst unter erschwerten Bedingungen auf dem DJK-Sportplatz an der [[Schemannstraße]] in [[Rotthausen]] und im [[Sportzentrum Schürenkamp]] ausgetragen werden.
Das erste Spiel fand am 17.08.1950 statt. Auf dem Schürenkamp unterlag die 1.Fußballmannschaft der DJK Eintracht Schalke nur knapp mit 2:3 Toren.
Neben Fußball wird auch Tischtennis gespielt und anfangs sind auch noch leichtathletische Aktivitäten zu verzeichnen.


1951: Die Leichtathletik-Abteilung ist beim Kreissportfest erstmalig am Start, wobei mehrere Titel errungen werden konnten.  
Eine erste schwere interne Krise trat 1927 auf. Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstandes führten zur Auflösung der Fußballabteilung. Zwar wurde weiterhin informell Sport betrieben, ein organisierter Wettkampfbetrieb fand jedoch zunächst nicht mehr statt. Erst im November 1930 kamen frühere und neue Mitglieder erneut zusammen und konstituierten den Verein neu. Anschließend konnte auch der regelmäßige Spielbetrieb wieder aufgenommen werden.


1952: Die 1. Fußballmannschaft schafft den Aufstieg in die DJK-Bezirksklasse.
Die Suche nach geeigneten Sportstätten stellte während der gesamten Vorkriegszeit ein wiederkehrendes Problem dar. Zunächst wurde der heutige Jahnplatz in Heßler genutzt. Später spielte der Verein auf einem Gelände im heutigen Stadtgarten, das jedoch wieder aufgegeben werden musste. Anschließend kehrte die Mannschaft zunächst nach Heßler zurück. Ein hinter dem Bauernhof Köllmann gelegenes Gelände wurde später von den Mitgliedern selbst zu einem Sportplatz ausgebaut. 1930 erhielt Adler schließlich einen Platz an der Kurfürstenstraße. Auch die Turnabteilung war auf verschiedene Schulturnhallen im Stadtgebiet angewiesen.
Die Tischtennis-Mannschaft erkämpft sich nach einem Entscheidungsspiel gegen [[DJK Grün Weiß Heßler]] den Aufstieg in die Bezirksklasse.


1953: Die 1. Fußballmannschaft verfehlt mit nur einem Punkt Rückstand auf [[DJK Teutonia Schalke Nord]] die Teilnahme an die Aufstiegsspielen zur Gauklasse.
Als Gründer der DJK Adler Feldmark nennt die Vereinschronik Hermann Osthues, der in den ersten Jahren zugleich den Vorsitz innehatte. Nachdem er in den Gauspielausschuss berufen worden war, folgten ihm Konrektor Karl Schmitz und Lehrer Wilhelm Hund. Hund war bis 1933 gleichzeitig Bezirksleiter des DJK-Bezirks Gelsenkirchen-Herne. Die geistliche Betreuung übernahmen Pfarrer Wiemer sowie die Vikare Struwe, Müller und Rustemeier. Zu den weiteren prägenden Mitgliedern der frühen Vereinsgeschichte gehörten unter anderem Josef Müller, Johannes Stork, Karl Schlenkhoff, Heinrich Bonenkamp, Heinrich und Hermann Jansen, Johannes Moers, Josef Stallmeister und Alfons Scherwionke.
Die Reservemannschaft erringt ungeschlagen die Meisterschaft der Reserven.


1954: Ende 1954 führt der Rücktritt des gesamten Vorstandes zu einer schweren Krise. Der Initiative einiger Vereinsmitglieder ist es zu verdanken, dass der Verein nicht aufgelöst wird und konsolidiert werden kann.
Die Entwicklung des Vereins wurde mit der nationalsozialistischen Machtübernahme unterbrochen. Nach der überlieferten Vereinschronik wurde die DJK Adler Feldmark 1933 im Zuge der Auflösung konfessioneller Vereinsorganisationen verboten. Damit endete zunächst die selbstständige organisierte Tätigkeit des Vereins.


1957: Ohne Niederlage beendet die 1.Fußballmannschaft die Saison 1956/1957 als Meister der Gruppe Nord des Bezirks Ruhr mit acht Punkten Vorsprung. Die stolze Bilanz: 18 Spiele, 14 Siege, 4 Unentschieden, 43:19 Tore, 32:4 Punkte.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden katholische Jugendverbände und Sportgemeinschaften schrittweise wieder aufgebaut. Bereits im August 1947 erfolgte in Düsseldorf die Neukonstituierung der Deutschen Jugendkraft. In Gelsenkirchen existierten 1949 wieder zwölf DJK-Vereine. In der Feldmark verlief der Neubeginn zunächst jedoch schwierig. Eine innerhalb der katholischen Pfarrjugend entstandene „Sportgemeinschaft Feldmark“ blieb organisatorisch weitgehend isoliert und löste sich nach kurzer Zeit wieder auf.
Im Entscheidungsspiel um den Aufstieg zur DJK-Gauklasse wird der Meister der Gruppe Süd, Wacker Castrop, mit 2:1 in der Verlängerung geschlagen und der Aufstieg perfekt gemacht.


1958: Im ersten Jahr der Zugehörigkeit zur Gauklasse, Saison 1957/1958, belegt der verein als Neuling hinter Teutonia Waltrop einen hervorragenden zweiten Tabellenplatz.
Die eigentliche Wiederbegründung der DJK Adler Feldmark erfolgte am 23. Juli 1950. Auf der Gründungsversammlung wurde Heinz Heming zum ersten Vorsitzenden gewählt; Vikar Schulte übernahm die Funktion des geistlichen Beirats. Damit begann eine neue Phase der Vereinsgeschichte.


1959: Nach Ende der Saison 1958/59 erfolgt überraschend der Abstieg in die Bezirksklasse, dies auch bedingt durch eine Neueinteilung der Gauklasse (zwei Gruppen werden zu einer Gruppe zusammengelegt).
Der Wiederaufbau der Fußballabteilung verlief zunächst erfolgreich. Zwar verlor die erste Mannschaft ihr Eröffnungsspiel gegen Eintracht Schalke mit 2:3, im anschließenden Meisterschaftsbetrieb verfehlte sie jedoch nur knapp den Aufstieg in die Bezirksklasse. Dieser Erfolg war auch deshalb bemerkenswert, weil der Verein über keinen eigenen Sportplatz in der Feldmark verfügte und seine Heimspiele auf einem DJK-Platz in Rotthausen austragen musste.
Gründung einer Alt-Herren-Abteilung, die auf zahlreiche Siege und Turnierteilnahmen verweisen kann.


1960; Abermaliger Abstieg der 1.Fußballmannschaft, diesmal in die Kreisklasse.
Bereits in der Saison 1951/52 gelang der ersten Fußballmannschaft der Aufstieg in die Bezirksklasse. Auch die Schülermannschaft erreichte das Endspiel um die Kreismeisterschaft, unterlag dort jedoch Teutonia Schalke. Gleichzeitig wurde das sportliche Angebot wieder erweitert. Neben dem Fußball wurden Tischtennis und Leichtathletik betrieben. Die Tischtennisabteilung schaffte bereits in ihrer ersten Spielzeit den Aufstieg in die Bezirksklasse.


1962: Im Jubiläumsjahr errang die 1. Fußballmannschaft die Kreismeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksklasse.
Besonders erfolgreich war in dieser Zeit die Leichtathletikabteilung. Beim Kreissportfest 1951 wurde Hermann Hoffmeister Kreismeister über 100 und 400 Meter. Auch über 1.500 Meter und 60 Meter erreichten Feldmarker Sportler vordere Platzierungen. Beim DJK-Verbandstreffen desselben Jahres gewann Hoffmeister die Verbandsmeisterschaften über 100, 200 und 400 Meter.
Die Tischtennis-Abteilung wird wieder neu ins Leben gerufen.


1963: Die 1.Tischtennis-Mannschaft wird mit nur einer Niederlage Meister des Kreises Gelsenkirchen. Begünstigt durch eine Neueinteilung der Spielklassen erfolgt der direkte Aufstieg in die Gauklasse.
1953 übernahm Theo Intorp den Vereinsvorsitz von Heinz Heming. Die erste Fußballmannschaft erreichte in der Bezirksklasse den dritten Platz und verfehlte damit nur knapp die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur Gauklasse. Die Reservemannschaft gewann im selben Jahr ungeschlagen die Meisterschaft ihrer Spielklasse.
Die 1.Fußballmannschaft verpasst ein Jahr nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse mit einem zweiten Tabellenplatz hinter Preußen 11 Bochum nur knapp den Aufstieg in die Gauklasse.


1964: Erneut belegt die 1.Fußballmannschaft den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksklasse und nimmt erstmals an der Verbandsmeisterschaft teil. Nach Siegen über Preußen 11 Bochum und Schwarz-Weiß Dortmund Schüren scheidet sie in der dritten Runde durch eine knappe Niederlage gegen Blau-Weiß Ickern aus.
Ende 1954 geriet der Verein erneut in eine schwere organisatorische Krise. Interne Meinungsverschiedenheiten führten zum Rücktritt des gesamten Vorstandes. Auf der Generalversammlung vom 19. Dezember wurde Herbert Vesshoft zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Spielerabgänge, schwächere Leistungen der ersten Mannschaft und ein nachlassendes Interesse am Vereinsleben hatten die sportliche und organisatorische Basis erheblich geschwächt. Zeitweise bestand der Spielbetrieb lediglich aus einer Seniorenmannschaft; Reserve-, Jugend- und Schülermannschaften sowie andere Abteilungen waren nicht mehr vorhanden.


1965: Bei den Carl-Mosterts-Pokalspielen setzt sich die 1.Fußballmannschaft auf Kreisebene durch und nimmt an den Spielen auf Verbandsebene teil. Der Vorstoß bis ins Endspiel gelingt jedoch nicht.
Umso deutlicher fiel der sportliche Aufschwung in der Saison 1956/57 aus. Die erste Mannschaft gewann ungeschlagen die Meisterschaft der Gruppe Nord des Bezirks Ruhr. Von 18 Spielen wurden 14 gewonnen, vier endeten unentschieden. Mit 32:4 Punkten und einem Torverhältnis von 43:19 lag Adler acht Punkte vor dem Zweitplatzierten Fortuna Beckhausen. Nach einem weiteren Erfolg gegen den Südmeister Wacker Castrop gewann der Verein die Ruhrbezirksmeisterschaft und stieg in die Gauklasse, die höchste Spielklasse innerhalb der DJK, auf.


1968: Als sich die DJK-Verbandsringgemeinschaft 1968 auflöst und den eigenständigen Spielbetrieb einstellt, beschließt eine außerordentliche Mitgliederversammlung im März 1968 ohne Gegenstimme den Übertritt zum ''Fußball und Leichtathletikverband Westfalen'' (FLVW) und ''Westdeutscher Tennisverband'' (WTTV). Der Vollzug dieses Beschlusses erfolgt im Juni 1968.
Auch die erste Saison in der Gauklasse verlief erfolgreich. Als Aufsteiger erreichte Adler Feldmark unmittelbar den zweiten Tabellenplatz. Bereits ein Jahr später musste die Mannschaft jedoch wieder in die Bezirksklasse absteigen. Als Ursachen nennt die Vereinschronik Spielerabwanderungen, Verletzungen und eine grundlegende Neueinteilung der Gauklasse.


1969: Die Tischtennis-Mannschaft verpasst im ersten Jahr nach dem Wechsel zum WTTV nur knapp den Aufstieg in die 1.Kreisklasse.
In der Saison 1958/59 setzte sich der sportliche Abwärtstrend zunächst fort. Zahlreiche Begegnungen gingen knapp verloren, sodass die Mannschaft erneut abstieg und nun in der Kreisklasse antreten musste. Im Oktober 1959 übernahm mit Karl-Heinz Lange ein ehemaliger aktiver Spieler des Vereins den Vorsitz.


1970: Intensivierung der Jugendarbeit. Es kann wieder eine Knaben-, Schüler-, A- und B - Jugendmannschaft gemeldet werden. Die Erringung der DJK-Diözesanmeisterschaft 1971 durch die Knaben-Mannschaft ist ein schöner Erfolg. Mit Ende des Jahres sieht sich der Verein leider gezwungen, die Tischtennis-Abteilung aufgrund fehlender Spiel - und Trainingsmöglichkeiten in der [[Feldmark]] aufzulösen.
Einen wichtigen Impuls erhielt der Fußballbereich durch die Verpflichtung des früheren Schalker Vertragsspielers Werner Kretschmann als Trainer. Unter seiner Leitung wurde die Mannschaft schrittweise neu aufgebaut. In der Saison 1961/62 gewann sie schließlich die Kreismeisterschaft und kehrte in die Bezirksklasse zurück. Im selben Jahr gewann erstmals auch eine Schülermannschaft des Vereins die Kreismeisterschaft. Gleichzeitig wurde die Tischtennisabteilung unter der Leitung von Max-Gerd Sander neu gegründet.
Bereits 1963 entwickelte sich die Tischtennisabteilung sehr erfolgreich. Die erste Mannschaft gewann mit nur einer Niederlage die Kreismeisterschaft und stieg im Zuge einer Neueinteilung der Spielklassen unmittelbar in die Gauklasse auf. Auch in Einzel- und Doppelwettbewerben erreichten Spieler des Vereins vordere Platzierungen auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene. Gleichzeitig belegte die Fußballmannschaft in der Bezirksklasse hinter Preußen Bochum den zweiten Platz und verfehlte nur knapp den Aufstieg in die Gauklasse.


1970-1980: Nur spärlich sind die Erfolge der Seniorenfußballer in diesen Jahren. Die 1.Mannschaft muss sich meistens mit einem Tabellenplatz im unteren Drittel der Kreisliga B zufrieden geben.
Auch 1964 erreichte die erste Fußballmannschaft den zweiten Tabellenplatz. Erstmals nahm Adler an der DJK-Verbandsmeisterschaft teil. Nach Erfolgen über Preußen Bochum und Schwarz-Weiß Schüren schied die Mannschaft in der dritten Runde gegen Blau-Weiß Ickern aus. 1965 gewann Adler auf Kreisebene den Carl-Mosterts-Pokal und qualifizierte sich damit erstmals für den entsprechenden Wettbewerb auf Verbandsebene.
1976 nimmt die Alt-Herren-Abteilung den Spielbetrieb wieder auf.
Eine Hobby-Damen-Volleyball-Abteilung könnte 1978 gegründet werden.
Mit der Jugendabteilung geht es wieder aufwärts. Die B - Jugend wird 1979 Diözesanmeister. Die A - Jugend verfehlt 1980 knapp die Gruppenmeisterschaft, erreicht jedoch nach mehreren Entscheidungsspielen den Aufstieg in die Leistungsklasse.


1983: Im Ruhr-Stadion in Bochum besiegt die 1.Fußballmannschaft am Pfingstsamstag im Rahmen des Diözesansportfestes den Bezirksligisten Katernberg 19 mit 3:1 und sichert sich somit überraschend die Meisterschaft des Diözesanverbandes Essen. Im Halbfinale wurde der Landesligist TuS Bochum-Wiemelhausen mit 4:2 geschlagen.
Ab Mitte der 1960er-Jahre verschärften sich jedoch strukturelle Probleme. 1966 übernahm Karl Greiffer den Vereinsvorsitz. Zu diesem Zeitpunkt hatte insbesondere die zuvor vernachlässigte Jugendarbeit zu Nachwuchsproblemen geführt. Die Reservemannschaft musste vom Spielbetrieb abgemeldet werden, während die erste Mannschaft nur noch begrenzte sportliche Erfolge erzielte. Als die DJK-Verbandsringgemeinschaft 1968 ihren eigenständigen Spielbetrieb einstellte, bestand die Fußballabteilung lediglich aus einer Senioren- und einer Alte-Herren-Mannschaft. Die Tischtennismannschaft konnte dagegen bis zuletzt ihren Platz in der DJK-Gauklasse behaupten.


1984: Im Jahre 1984 wird eine neue Vereinssatzung angenommen und die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen vollzogen.
Im März 1968 beschloss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einstimmig den Wechsel in den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen sowie in den Westdeutschen Tischtennis-Verband. Der Übertritt wurde im Juni vollzogen. Damit endete für Adler die ausschließliche Teilnahme am eigenständigen DJK-Spielbetrieb.
Gründung einer Damen-Gymnastik-Abteilung mit zunächst 17 Mitgliedern.
Beim DJK-Landesturnier in Walsum qualifiziert sich die 1.Fußballmannschaft mit einem zweiten Platz für das Bundesturnier 1985 in Ingolstadt.


1985: Gegen starke Konkurrenz aus überwiegend in der Landesliga spielenden Vereinen kann beim DJK-Bundessportfest Pfingsten 1985 nur der vorletzte Platz erreicht werden.
Die ersten Jahre innerhalb der neuen Verbandsstrukturen verliefen sportlich unterschiedlich. Während die erste Fußballmannschaft zunächst einen soliden Tabellenplatz erreichte, machte sich der fehlende Nachwuchs zunehmend bemerkbar. Der Verein reagierte darauf mit einer intensiveren Jugendförderung. Nach und nach konnten wieder eine Knaben-, Schüler-, A- und B-Jugendmannschaft gemeldet werden. Einen ersten Erfolg dieser Aufbauarbeit erzielte die Knabenmannschaft 1971 mit dem Gewinn der DJK-Diözesanmeisterschaft. Auch im Seniorenbereich ermöglichten zahlreiche Neuzugänge wieder die Bildung einer Reservemannschaft.
Der bei Saisonende 1984/1985 drohende Abstieg in die Kreisliga C wird durch einen 3:1 Sieg im Jahn-Stadion über [[BV Horst-Süd 1962]] verhindert.


1987: Der 1.Fußballmannschaft gelingt endlich der langersehnte Aufstieg in die Kreisliga A. Da sich die Konkurrenz durch Punkte am grünen Tisch zu Saisonabschluß Punktgleichheit sicherte, waren Entscheidungsspiele erforderlich. Einem 0:0 im Auswärtsspiel bei der 2. Mannschaft des [[SC Hassel 1919]] folgt auf dem [[Sportplatz Fürstinnenstraße]] vor 350 Zuschauern ein 2:0 Erfolg über [[Sportfreunde Haverkamp 69]] .
Die Tischtennisabteilung verfehlte nach dem Wechsel in den WTTV zunächst nur knapp den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Ende 1971 musste sie jedoch aufgrund fehlender Trainingsmöglichkeiten und mangelnden Nachwuchses aufgelöst werden.


1988: Im März konnte eine Wanderabteilung gegründet werden. Die Damen-Volleyball-Abteilung stellte ihre Aktivitäten ein.
1972 beging die DJK Adler Feldmark ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. Die Feierlichkeiten begannen am 4. Juni mit einer Feierstunde im Gemeindesaal der St.-Antonius-Pfarrei. Zusätzlich wurde vom 2. bis 11. Juni eine Sportwoche auf dem Platz an der Fürstinnenstraße veranstaltet. Zu diesem Zeitpunkt verfügte der Verein über sechs Fußballmannschaften: zwei Seniorenmannschaften, eine A-Jugend, eine Schüler- und eine Knabenmannschaft sowie eine Alte-Herren-Mannschaft.


1989: Abstieg der 1. Fußballmannschaft in die Kreisliga B.
Die sportliche Entwicklung der ersten Mannschaft verlief in den 1970er-Jahren vergleichsweise unauffällig. Sie spielte überwiegend im unteren Bereich der Kreisliga B. Gleichzeitig wurde die sportliche Angebotspalette erweitert. 1978 entstand eine Damen-Volleyball-Abteilung unter der Leitung von Monika Nelles und Ulrike Dumjahn. Zusätzlich wurde ein Förderverein mit zunächst 15 Mitgliedern gegründet, um die finanzielle Basis des Gesamtvereins zu verbessern.


1990: Obwohl nur ein einziges Meisterschaftsspiel verloren geht, muss sich die 1.Fußballmannschaft in der Saison 1989/1990 mit dem zweiten Tabellenplatz zufrieden geben. Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg zur Kreisliga A am [[Sportplatz Auf dem Schollbruch]] in [[Horst]] mit 0:1 gegen SC Zweckel II verloren.
Erfolge verzeichnete insbesondere die Jugendabteilung. Die B-Jugend gewann 1979 die DJK-Diözesanmeisterschaft. Ein Jahr später verfehlte die A-Jugend die Meisterschaft nur knapp, erreichte aber nach mehreren Entscheidungsspielen den Aufstieg in die Leistungsklasse.
Zum zweiten Mal nach 1983 erreicht sie auch das Endspiel um den Diözesanpokal. Auf eigenem Platz unterlag die Mannschaft dem A-Ligisten DJK Lösort Meiderich mit 1:2.
Die Jugendarbeit kommt zum Erliegen. Es kann keine Jugend-Mannschaft mehr gemeldet werden.


1993: Nach Abschluß der Saison 1992/93 belegt die 1.Fußballmannschaft gemeinsam mit der 2. Mannschaft des [[Erler SV 08]] den zweiten Tabellenplatz der Kreisliga. Erneut geht das Entscheidungsspiel auf dem [[Sportplatz Trinenkamp]] mit 1:2 verloren.
1981 wurde Heribert Hövedes zum ersten Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Karl Greiffer erhielt den Titel des Ehrenvorsitzenden. Im Juni 1982 beging der Verein sein 60-jähriges Bestehen mit einer Sportwoche. 1983 trat mit Sybilla Kölling erstmals eine Frau als Schiedsrichterin für den Verein in Erscheinung.


1994: Im fünften Anlauf gelingt der 1.Fußballmannschaft der Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Sie wird mit vier Punkten Vorsprung vor dem SV Rotthausen, heute [[SSV/FCA Rotthausen 2000]]  Meister der Kreisliga B.
Einen der bedeutendsten sportlichen Erfolge der Nachkriegsgeschichte erzielte die erste Fußballmannschaft im Jahr 1983. Beim Diözesansportfest im Bochumer Ruhrstadion gewann Adler Feldmark das Endspiel um die Meisterschaft des DJK-Diözesanverbandes Essen gegen den Bezirksligisten Katernberg 19 mit 3:1. Bereits in der Vorrunde hatte die Mannschaft mit TuS Bochum-Wiemelhausen einen Landesligisten besiegt. Für den Erfolg wurden Mannschaft und Trainer Bachor mit der Bronzenen Sportnadel des DJK-Verbandes ausgezeichnet.
Die Damen-Gymnastik-Abteilung feiert ihr 10-jähriges Bestehen.


1995: Gründung einer Alt-Liga-Mannschaft.
Die weitere organisatorische Entwicklung wurde durch die Annahme einer neuen Vereinssatzung im Jahr 1984 geprägt. Gleichzeitig erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen. Im selben Jahr entstand eine Damen-Gymnastik-Abteilung mit zunächst 17 Mitgliedern unter der Leitung von Esther Käufer. Außerdem wurde eine F-Jugendmannschaft gegründet.


1996: Zahlreiche Neuzugänge ermöglichen die Meldung einer 3.Fußballmannschaft.
Sportlich gewann die erste Fußballmannschaft 1984 das Turnier des Bezirksvorstehers Mitte. Bei einem DJK-Landesturnier in Walsum erreichte sie den zweiten Platz und qualifizierte sich dadurch für das DJK-Bundessportfest 1985 in Ingolstadt. Dort traf Adler überwiegend auf höherklassige Mannschaften und belegte am Ende den vorletzten Platz.
Auch wird ein neuer Anfang im Jugendbereich gestartet. Drei F - Juniorenmannschaften konnten gemeldet werden.
Ferner wird eine Jazz-Gymnastik-Abteilung neu gegründet.


1997: Im Jahr des 75-jährigen Bestehens stieg die Zahl der Mitglieder auf 370 an und damit auf die höchste Zahl in der Vereinsgeschichte.
In der Meisterschaft musste die Mannschaft gleichzeitig um den Verbleib in der Kreisliga B kämpfen. Am Ende der Saison 1984/85 wurde der Klassenerhalt durch einen 3:1-Sieg gegen BV Horst-Süd in einem Entscheidungsspiel im Jahnstadion gesichert. Die Mitgliederzahl des Vereins überstieg in dieser Zeit erstmals die Marke von 200.
Auch die 1. Fußballmannschaft errang mit dem 2. Tabellenplatz in der Kreisliga A die beste Platzierung aller Zeiten.


1998: Die Wanderabteilung feiert ihr 10-Jähriges Bestehen.
Die verstärkte Nachwuchsarbeit führte 1986 zur Neugründung einer B- und einer C-Jugendmannschaft. Ein Jahr später gelang der ersten Mannschaft der lange angestrebte Aufstieg in die Kreisliga A. Da die Meisterschaftsentscheidung aufgrund der Tabellensituation zusätzliche Entscheidungsspiele erforderte, musste Adler zunächst beim SC Hassel II antreten. Nach einem 0:0 fiel die endgültige Entscheidung in einem weiteren Spiel gegen Sportfreunde Haverkamp. Vor rund 350 Zuschauern gewann Adler durch Tore von Stefan Bäumer und André Leister mit 2:0. Trainer Ulrich Rybarski hatte wesentlichen Anteil an diesem Erfolg.
Die 1. Fußballmannschaft wurde Meister des DJK-Kreisverbandes Gelsenkirchen.
Die DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark veranstaltete das erste Turnier für 3.Seniorenmannschaften.  


1999: Durch Spielermangel in der 2.Seniorenmannschaft musste die 3.Mannschaft leider wieder abgemeldet werden.
Der Aufstieg fiel in eine Phase starken Mitgliederwachstums. Mit 245 Vereinsangehörigen erreichte Adler 1987 einen neuen Höchststand. Im März 1988 wurde außerdem eine Wanderabteilung gegründet, deren erste Leiterin Ursula Hövedes war. Gleichzeitig stellte die Damen-Volleyball-Abteilung ihre Tätigkeit ein.
Auch die 1.Fußballmannschaft hatte sportliche Probleme. Da einige Leistungsträger den Verein verließen und eine Anzahl von Neuzugängen in die Mannschaft eingebaut werden mussten, entwickelte sich die Saison 1998/1999 zur schwierigsten Spielzeit seit dem Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Nur knapp konnte der Abstieg mit Platz 14 verhindert werden.


2000: Die Kinder-Turn-Gruppe löst sich auf.
Sportlich konnte sich die erste Fußballmannschaft zunächst knapp in der Kreisliga A behaupten. In der Saison 1987/88 wurde der Abstieg erst am vorletzten Spieltag durch einen 2:1-Sieg gegen den Lokalrivalen VfB Gelsenkirchen verhindert. Ein Jahr später musste die Mannschaft dennoch wieder in die Kreisliga B zurückkehren.
Im Sommer 2000 konnte eine A - Jugendmannschaft seit vielen Jahren wieder gegründet und gemeldet werden.


2001: Nach zwei verlorenen Spielen in den Vorjahren konnte die 1. Fußballmannschaft wieder einmal das Endspiel um den Diözesanpokal des DJK-Verbandes Essen erreichen. Dort verlor sie gegen den Bezirksligist DJK Germania Gladbeck mit 2:7 Toren.
Parallel dazu erzielten verschiedene Jugendmannschaften Erfolge. Die E-Jugend qualifizierte sich 1988 für die Endrunde der Gelsenkirchener Hallenstadtmeisterschaft. Die D-Jugend erreichte 1989 bei den DJK-Diözesan-Hallenmeisterschaften in Essen den vierten Platz. Im Januar 1990 fungierte Adler Feldmark zudem als Ausrichter eines Vorrundenturniers der Hallenstadtmeisterschaft in der Turnhalle am Wildenbruchplatz.
Auch überkreislich konnte die Mannschaft sportliche Erfolge aufweisen. So gewann man im Januar den Pegasus-Dübel In- Door Cup und im August den Hochsauerlandpokal.


2002: Eine neue Kinderturngruppe konnte gegründet werden.
In der Meisterschaftssaison 1989/90 verlor die erste Mannschaft lediglich ein Spiel, musste sich aber dennoch mit dem zweiten Tabellenplatz begnügen. Aufgrund der damaligen Auf- und Abstiegsregelungen stand nur ein direkter Aufstiegsplatz zur Verfügung. Das zusätzliche Entscheidungsspiel gegen die zweite Mannschaft des SV Zweckel wurde auf dem Schollbruch in Horst mit 0:1 verloren, sodass der Wiederaufstieg in die Kreisliga A verpasst wurde.
 
Ebenfalls 1990 erreichte Adler erneut das Endspiel um den DJK-Diözesanpokal. Dort unterlag die Mannschaft auf eigener Anlage dem A-Kreisligisten DJK Lösort-Meiderich mit 1:2. Damit konnte der Erfolg von 1983 nicht wiederholt werden.
 
Zu Beginn der 1990er-Jahre verschärften sich erneut die Nachwuchsprobleme. Für die Saison 1991/92 konnte keine Jugendmannschaft mehr gemeldet werden. Gleichzeitig endete nach zehnjähriger Amtszeit die Vorsitzendentätigkeit von Heribert Hövedes. Im Zuge einer Satzungsänderung wurde beschlossen, den Verein künftig nicht mehr ausschließlich durch einen einzelnen ersten Vorsitzenden, sondern durch ein Führungsgremium zu leiten. Mit dieser Aufgabe wurden Bernhard Füller, Willi Ganskop und Annelie Montpellier betraut.
 
Rückblickend bildeten insbesondere die 1980er-Jahre eine Phase erneuter sportlicher Stabilisierung. Nach einer längeren Phase geringer Erfolge während der 1970er-Jahre gelang zunächst der Gewinn der Diözesanmeisterschaft 1983. Die anschließende Teilnahme an überregionalen DJK-Wettbewerben und der Aufstieg in die Kreisliga A im Jahr 1987 dokumentierten die wieder gestiegene sportliche Leistungsfähigkeit der Seniorenmannschaft. Die Vereinschronik hebt in diesem Zusammenhang besonders die Trainer Helmut Bachor und Ulrich Rybarski hervor.
 
Insgesamt weist die Geschichte der DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark mehrere deutlich voneinander unterscheidbare Entwicklungsphasen auf. Die ersten sportlichen Aktivitäten begannen 1919 innerhalb der Marianischen Jünglings-Sodalität der St.-Antonius-Pfarrei. Mit dem Anschluss an die Deutsche Jugendkraft und der Namensgebung „Spielvereinigung DJK Adler“ erfolgte 1922 die offizielle Vereinsgründung. Bereits in den folgenden Jahren etablierte sich insbesondere die Fußballabteilung erfolgreich innerhalb des DJK-Spielbetriebs.
 
Interne Konflikte führten 1927 zunächst zu einer Unterbrechung des organisierten Fußballs, bevor der Verein 1930 neu konstituiert wurde. Das Verbot während der nationalsozialistischen Herrschaft stellte anschließend eine tiefgreifende Zäsur dar. Erst 1950 konnte Adler Feldmark dauerhaft wiedergegründet werden.
 
Die Nachkriegsjahrzehnte waren von wiederholten Phasen des sportlichen Aufbaus und der Krise geprägt. Aufstiege in die Bezirks- und Gauklasse wechselten mit Abstiegen und personellen Schwierigkeiten. Besonders deutlich zeigt die Vereinsgeschichte dabei die Bedeutung einer kontinuierlichen Nachwuchsarbeit. Immer wieder führten fehlende Jugendmannschaften zu Problemen bei der Besetzung der Seniorenmannschaften, während der gezielte Wiederaufbau der Jugendabteilungen wiederholt zur Stabilisierung des Vereins beitrug.
 
Neben dem Fußball besaßen auch Tischtennis, Leichtathletik, Turnen, Schlagball, Wandern, Volleyball und Damengymnastik zeitweise eine wichtige Bedeutung. Der Verein entwickelte sich damit über verschiedene Phasen hinweg zu einer Sportgemeinschaft, deren Angebot über den traditionellen Fußballbetrieb hinausging.
 
Die Entwicklung der DJK Adler Feldmark verdeutlicht darüber hinaus die enge Verbindung zwischen katholischer Pfarrgemeinde und organisiertem Sport, die für die frühen DJK-Vereine charakteristisch war. Gleichzeitig zeigt der spätere Wechsel in die regulären Fachverbände des Fußballs und Tischtennis im Jahr 1968 den strukturellen Wandel des konfessionell geprägten Sports in der Bundesrepublik.
 
Die Vereinsgeschichte lässt sich daher nicht allein als Abfolge von Meisterschaften, Aufstiegen und Abstiegen verstehen. Sie dokumentiert ebenso die Bedeutung ehrenamtlicher Vereinsarbeit, die wiederholte Anpassung an veränderte Verbandsstrukturen, die zentrale Rolle der Nachwuchsförderung und die langfristige gesellschaftliche Verankerung eines lokalen Sportvereins im Stadtteil Feldmark.


== Saisonstationen ==
== Saisonstationen ==

Version vom 9. September 2026, 11:49 Uhr


DJK Adler Feldmark 1922 e.V.
Name DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark e. V.
Abkürzung
Logo Vereinsloge der DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark
Vorsitz Uwe Beyer
Gründung 1922
Aufgelöst
Website http://www.adler-feldmark.de
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Sitz Feldmark
Straße Fürstinnenstraße
PLZ_Ort 45883 Gelsenkirchen



Die DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark ist ein Sportverein in der Feldmark.

Chronik

Die Entstehung der DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark ist eng mit der Entwicklung des katholischen Jugend- und Sportswesens nach dem Ersten Weltkrieg verbunden. Eine wichtige organisatorische Grundlage bildete die Deutsche Jugendkraft (DJK), die 1920 in Würzburg unter maßgeblicher Beteiligung von Carl Mosterts als Verband katholischer Sportgemeinschaften gegründet wurde. Ziel war es, sportliche Betätigung und Körpererziehung mit den religiösen und pädagogischen Vorstellungen der katholischen Jugendverbände zu verbinden. Auch im Pfarrbezirk Schalke-Feldmark bestand mit der Marianischen Jünglings-Sodalität bereits eine katholische Jugendorganisation, aus deren Umfeld die spätere Sportgemeinschaft hervorging.

Die unmittelbaren Anfänge des organisierten Sports in der Feldmark reichen in das Jahr 1919 zurück. Im Juli dieses Jahres wurde beschlossen, der Marianischen Jünglings-Sodalität eine eigene Sportabteilung anzugliedern. Damit sollte den jungen Mitgliedern eine organisierte Möglichkeit zur körperlichen Betätigung geboten werden. Zugleich verfolgte die katholische Jugendorganisation das Ziel, ihre Mitglieder innerhalb der eigenen kirchlichen Vereinsstrukturen zu halten.

Die Aufbauphase war von den schwierigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen der unmittelbaren Nachkriegszeit geprägt. Sportgeräte und einheitliche Sportkleidung waren nur eingeschränkt verfügbar. Darüber hinaus bestand in Teilen der Bevölkerung weiterhin Skepsis gegenüber dem Fußball. Dennoch konnte zunächst eine Fußballabteilung aufgebaut werden. Später kamen Schlagball, Turnen und Wandern hinzu. Die Gemeinschaft trat zunächst unter der Bezeichnung „Sportabteilung der Marianischen Jünglings-Sodalität Feldmark“ auf.

Die ersten Fußballbegegnungen verdeutlichten den noch frühen sportlichen Entwicklungsstand. Gegen eine Mannschaft aus Katernberg verloren die erste und zweite Mannschaft mit 0:11 beziehungsweise 0:14. Unter der Leitung von Karl Schlenkhoff wurde das Training jedoch kontinuierlich fortgesetzt, sodass sich die sportlichen Leistungen in den folgenden Jahren verbesserten.

Nach der Gründung des Reichsverbandes Deutsche Jugendkraft schlossen sich auch die katholischen Sportgemeinschaften im Dekanat Gelsenkirchen der neuen Verbandsstruktur an. Die Sportgruppen der Feldmarker Jünglings-Sodalität traten dem Verband schließlich unter dem Namen „Spielvereinigung DJK Adler“ bei. Die Vereinschronik unterscheidet daher zwischen dem Jahr 1919 als Beginn der organisierten Sportarbeit in der St.-Antonius-Pfarrei und dem Jahr 1922 als offiziellem Gründungsjahr der DJK Adler Feldmark.

Bereits 1923 erzielte die Fußballabteilung erste bedeutende Erfolge. Unter der sportlichen Leitung von Fußballobmann Ferdinand Schlenkhoff gewann die erste Mannschaft die Meisterschaft der A-Klasse und stieg in die Gauklasse auf, die innerhalb des damaligen DJK-Spielbetriebs die höchste Spielklasse darstellte. Im selben Jahr gewannen auch die erste und zweite Jugendmannschaft die Meisterschaft ihrer jeweiligen Gruppe.

Obwohl der Fußball den Schwerpunkt des Vereins bildete, waren Mitglieder von Adler Feldmark auch in weiteren Sportarten aktiv. Leichtathleten nahmen beispielsweise an Veranstaltungen des städtischen Verbandes für Leibesübungen sowie des DJK-Verbandes teil. Eine Wanderabteilung bestand dagegen nur für kurze Zeit und wurde nach Darstellung der Chronik aufgrund der politischen und gesellschaftlichen Unsicherheiten während der Ruhrkrise wieder aufgegeben. Eine Schlagball- und Turnabteilung existierte von 1922 bis 1927, musste jedoch nach dem Ausscheiden des zuständigen Abteilungsleiters eingestellt werden.

Neben der sportlichen Arbeit war die DJK Adler in das Gemeindeleben der St.-Antonius-Pfarrei eingebunden. Mitglieder beteiligten sich unter anderem an Vorbereitungsarbeiten für den Bau der Pfarrkirche und unterstützten kirchliche Veranstaltungen. Diese Verbindung von Sport, Jugendorganisation und Pfarrgemeinde entsprach dem damaligen Selbstverständnis der katholischen DJK-Vereine.

Eine erste schwere interne Krise trat 1927 auf. Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstandes führten zur Auflösung der Fußballabteilung. Zwar wurde weiterhin informell Sport betrieben, ein organisierter Wettkampfbetrieb fand jedoch zunächst nicht mehr statt. Erst im November 1930 kamen frühere und neue Mitglieder erneut zusammen und konstituierten den Verein neu. Anschließend konnte auch der regelmäßige Spielbetrieb wieder aufgenommen werden.

Die Suche nach geeigneten Sportstätten stellte während der gesamten Vorkriegszeit ein wiederkehrendes Problem dar. Zunächst wurde der heutige Jahnplatz in Heßler genutzt. Später spielte der Verein auf einem Gelände im heutigen Stadtgarten, das jedoch wieder aufgegeben werden musste. Anschließend kehrte die Mannschaft zunächst nach Heßler zurück. Ein hinter dem Bauernhof Köllmann gelegenes Gelände wurde später von den Mitgliedern selbst zu einem Sportplatz ausgebaut. 1930 erhielt Adler schließlich einen Platz an der Kurfürstenstraße. Auch die Turnabteilung war auf verschiedene Schulturnhallen im Stadtgebiet angewiesen.

Als Gründer der DJK Adler Feldmark nennt die Vereinschronik Hermann Osthues, der in den ersten Jahren zugleich den Vorsitz innehatte. Nachdem er in den Gauspielausschuss berufen worden war, folgten ihm Konrektor Karl Schmitz und Lehrer Wilhelm Hund. Hund war bis 1933 gleichzeitig Bezirksleiter des DJK-Bezirks Gelsenkirchen-Herne. Die geistliche Betreuung übernahmen Pfarrer Wiemer sowie die Vikare Struwe, Müller und Rustemeier. Zu den weiteren prägenden Mitgliedern der frühen Vereinsgeschichte gehörten unter anderem Josef Müller, Johannes Stork, Karl Schlenkhoff, Heinrich Bonenkamp, Heinrich und Hermann Jansen, Johannes Moers, Josef Stallmeister und Alfons Scherwionke.

Die Entwicklung des Vereins wurde mit der nationalsozialistischen Machtübernahme unterbrochen. Nach der überlieferten Vereinschronik wurde die DJK Adler Feldmark 1933 im Zuge der Auflösung konfessioneller Vereinsorganisationen verboten. Damit endete zunächst die selbstständige organisierte Tätigkeit des Vereins.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden katholische Jugendverbände und Sportgemeinschaften schrittweise wieder aufgebaut. Bereits im August 1947 erfolgte in Düsseldorf die Neukonstituierung der Deutschen Jugendkraft. In Gelsenkirchen existierten 1949 wieder zwölf DJK-Vereine. In der Feldmark verlief der Neubeginn zunächst jedoch schwierig. Eine innerhalb der katholischen Pfarrjugend entstandene „Sportgemeinschaft Feldmark“ blieb organisatorisch weitgehend isoliert und löste sich nach kurzer Zeit wieder auf.

Die eigentliche Wiederbegründung der DJK Adler Feldmark erfolgte am 23. Juli 1950. Auf der Gründungsversammlung wurde Heinz Heming zum ersten Vorsitzenden gewählt; Vikar Schulte übernahm die Funktion des geistlichen Beirats. Damit begann eine neue Phase der Vereinsgeschichte.

Der Wiederaufbau der Fußballabteilung verlief zunächst erfolgreich. Zwar verlor die erste Mannschaft ihr Eröffnungsspiel gegen Eintracht Schalke mit 2:3, im anschließenden Meisterschaftsbetrieb verfehlte sie jedoch nur knapp den Aufstieg in die Bezirksklasse. Dieser Erfolg war auch deshalb bemerkenswert, weil der Verein über keinen eigenen Sportplatz in der Feldmark verfügte und seine Heimspiele auf einem DJK-Platz in Rotthausen austragen musste.

Bereits in der Saison 1951/52 gelang der ersten Fußballmannschaft der Aufstieg in die Bezirksklasse. Auch die Schülermannschaft erreichte das Endspiel um die Kreismeisterschaft, unterlag dort jedoch Teutonia Schalke. Gleichzeitig wurde das sportliche Angebot wieder erweitert. Neben dem Fußball wurden Tischtennis und Leichtathletik betrieben. Die Tischtennisabteilung schaffte bereits in ihrer ersten Spielzeit den Aufstieg in die Bezirksklasse.

Besonders erfolgreich war in dieser Zeit die Leichtathletikabteilung. Beim Kreissportfest 1951 wurde Hermann Hoffmeister Kreismeister über 100 und 400 Meter. Auch über 1.500 Meter und 60 Meter erreichten Feldmarker Sportler vordere Platzierungen. Beim DJK-Verbandstreffen desselben Jahres gewann Hoffmeister die Verbandsmeisterschaften über 100, 200 und 400 Meter.

1953 übernahm Theo Intorp den Vereinsvorsitz von Heinz Heming. Die erste Fußballmannschaft erreichte in der Bezirksklasse den dritten Platz und verfehlte damit nur knapp die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur Gauklasse. Die Reservemannschaft gewann im selben Jahr ungeschlagen die Meisterschaft ihrer Spielklasse.

Ende 1954 geriet der Verein erneut in eine schwere organisatorische Krise. Interne Meinungsverschiedenheiten führten zum Rücktritt des gesamten Vorstandes. Auf der Generalversammlung vom 19. Dezember wurde Herbert Vesshoft zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Spielerabgänge, schwächere Leistungen der ersten Mannschaft und ein nachlassendes Interesse am Vereinsleben hatten die sportliche und organisatorische Basis erheblich geschwächt. Zeitweise bestand der Spielbetrieb lediglich aus einer Seniorenmannschaft; Reserve-, Jugend- und Schülermannschaften sowie andere Abteilungen waren nicht mehr vorhanden.

Umso deutlicher fiel der sportliche Aufschwung in der Saison 1956/57 aus. Die erste Mannschaft gewann ungeschlagen die Meisterschaft der Gruppe Nord des Bezirks Ruhr. Von 18 Spielen wurden 14 gewonnen, vier endeten unentschieden. Mit 32:4 Punkten und einem Torverhältnis von 43:19 lag Adler acht Punkte vor dem Zweitplatzierten Fortuna Beckhausen. Nach einem weiteren Erfolg gegen den Südmeister Wacker Castrop gewann der Verein die Ruhrbezirksmeisterschaft und stieg in die Gauklasse, die höchste Spielklasse innerhalb der DJK, auf.

Auch die erste Saison in der Gauklasse verlief erfolgreich. Als Aufsteiger erreichte Adler Feldmark unmittelbar den zweiten Tabellenplatz. Bereits ein Jahr später musste die Mannschaft jedoch wieder in die Bezirksklasse absteigen. Als Ursachen nennt die Vereinschronik Spielerabwanderungen, Verletzungen und eine grundlegende Neueinteilung der Gauklasse.

In der Saison 1958/59 setzte sich der sportliche Abwärtstrend zunächst fort. Zahlreiche Begegnungen gingen knapp verloren, sodass die Mannschaft erneut abstieg und nun in der Kreisklasse antreten musste. Im Oktober 1959 übernahm mit Karl-Heinz Lange ein ehemaliger aktiver Spieler des Vereins den Vorsitz.

Einen wichtigen Impuls erhielt der Fußballbereich durch die Verpflichtung des früheren Schalker Vertragsspielers Werner Kretschmann als Trainer. Unter seiner Leitung wurde die Mannschaft schrittweise neu aufgebaut. In der Saison 1961/62 gewann sie schließlich die Kreismeisterschaft und kehrte in die Bezirksklasse zurück. Im selben Jahr gewann erstmals auch eine Schülermannschaft des Vereins die Kreismeisterschaft. Gleichzeitig wurde die Tischtennisabteilung unter der Leitung von Max-Gerd Sander neu gegründet. Bereits 1963 entwickelte sich die Tischtennisabteilung sehr erfolgreich. Die erste Mannschaft gewann mit nur einer Niederlage die Kreismeisterschaft und stieg im Zuge einer Neueinteilung der Spielklassen unmittelbar in die Gauklasse auf. Auch in Einzel- und Doppelwettbewerben erreichten Spieler des Vereins vordere Platzierungen auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene. Gleichzeitig belegte die Fußballmannschaft in der Bezirksklasse hinter Preußen Bochum den zweiten Platz und verfehlte nur knapp den Aufstieg in die Gauklasse.

Auch 1964 erreichte die erste Fußballmannschaft den zweiten Tabellenplatz. Erstmals nahm Adler an der DJK-Verbandsmeisterschaft teil. Nach Erfolgen über Preußen Bochum und Schwarz-Weiß Schüren schied die Mannschaft in der dritten Runde gegen Blau-Weiß Ickern aus. 1965 gewann Adler auf Kreisebene den Carl-Mosterts-Pokal und qualifizierte sich damit erstmals für den entsprechenden Wettbewerb auf Verbandsebene.

Ab Mitte der 1960er-Jahre verschärften sich jedoch strukturelle Probleme. 1966 übernahm Karl Greiffer den Vereinsvorsitz. Zu diesem Zeitpunkt hatte insbesondere die zuvor vernachlässigte Jugendarbeit zu Nachwuchsproblemen geführt. Die Reservemannschaft musste vom Spielbetrieb abgemeldet werden, während die erste Mannschaft nur noch begrenzte sportliche Erfolge erzielte. Als die DJK-Verbandsringgemeinschaft 1968 ihren eigenständigen Spielbetrieb einstellte, bestand die Fußballabteilung lediglich aus einer Senioren- und einer Alte-Herren-Mannschaft. Die Tischtennismannschaft konnte dagegen bis zuletzt ihren Platz in der DJK-Gauklasse behaupten.

Im März 1968 beschloss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einstimmig den Wechsel in den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen sowie in den Westdeutschen Tischtennis-Verband. Der Übertritt wurde im Juni vollzogen. Damit endete für Adler die ausschließliche Teilnahme am eigenständigen DJK-Spielbetrieb.

Die ersten Jahre innerhalb der neuen Verbandsstrukturen verliefen sportlich unterschiedlich. Während die erste Fußballmannschaft zunächst einen soliden Tabellenplatz erreichte, machte sich der fehlende Nachwuchs zunehmend bemerkbar. Der Verein reagierte darauf mit einer intensiveren Jugendförderung. Nach und nach konnten wieder eine Knaben-, Schüler-, A- und B-Jugendmannschaft gemeldet werden. Einen ersten Erfolg dieser Aufbauarbeit erzielte die Knabenmannschaft 1971 mit dem Gewinn der DJK-Diözesanmeisterschaft. Auch im Seniorenbereich ermöglichten zahlreiche Neuzugänge wieder die Bildung einer Reservemannschaft.

Die Tischtennisabteilung verfehlte nach dem Wechsel in den WTTV zunächst nur knapp den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Ende 1971 musste sie jedoch aufgrund fehlender Trainingsmöglichkeiten und mangelnden Nachwuchses aufgelöst werden.

1972 beging die DJK Adler Feldmark ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. Die Feierlichkeiten begannen am 4. Juni mit einer Feierstunde im Gemeindesaal der St.-Antonius-Pfarrei. Zusätzlich wurde vom 2. bis 11. Juni eine Sportwoche auf dem Platz an der Fürstinnenstraße veranstaltet. Zu diesem Zeitpunkt verfügte der Verein über sechs Fußballmannschaften: zwei Seniorenmannschaften, eine A-Jugend, eine Schüler- und eine Knabenmannschaft sowie eine Alte-Herren-Mannschaft.

Die sportliche Entwicklung der ersten Mannschaft verlief in den 1970er-Jahren vergleichsweise unauffällig. Sie spielte überwiegend im unteren Bereich der Kreisliga B. Gleichzeitig wurde die sportliche Angebotspalette erweitert. 1978 entstand eine Damen-Volleyball-Abteilung unter der Leitung von Monika Nelles und Ulrike Dumjahn. Zusätzlich wurde ein Förderverein mit zunächst 15 Mitgliedern gegründet, um die finanzielle Basis des Gesamtvereins zu verbessern.

Erfolge verzeichnete insbesondere die Jugendabteilung. Die B-Jugend gewann 1979 die DJK-Diözesanmeisterschaft. Ein Jahr später verfehlte die A-Jugend die Meisterschaft nur knapp, erreichte aber nach mehreren Entscheidungsspielen den Aufstieg in die Leistungsklasse.

1981 wurde Heribert Hövedes zum ersten Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Karl Greiffer erhielt den Titel des Ehrenvorsitzenden. Im Juni 1982 beging der Verein sein 60-jähriges Bestehen mit einer Sportwoche. 1983 trat mit Sybilla Kölling erstmals eine Frau als Schiedsrichterin für den Verein in Erscheinung.

Einen der bedeutendsten sportlichen Erfolge der Nachkriegsgeschichte erzielte die erste Fußballmannschaft im Jahr 1983. Beim Diözesansportfest im Bochumer Ruhrstadion gewann Adler Feldmark das Endspiel um die Meisterschaft des DJK-Diözesanverbandes Essen gegen den Bezirksligisten Katernberg 19 mit 3:1. Bereits in der Vorrunde hatte die Mannschaft mit TuS Bochum-Wiemelhausen einen Landesligisten besiegt. Für den Erfolg wurden Mannschaft und Trainer Bachor mit der Bronzenen Sportnadel des DJK-Verbandes ausgezeichnet.

Die weitere organisatorische Entwicklung wurde durch die Annahme einer neuen Vereinssatzung im Jahr 1984 geprägt. Gleichzeitig erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen. Im selben Jahr entstand eine Damen-Gymnastik-Abteilung mit zunächst 17 Mitgliedern unter der Leitung von Esther Käufer. Außerdem wurde eine F-Jugendmannschaft gegründet.

Sportlich gewann die erste Fußballmannschaft 1984 das Turnier des Bezirksvorstehers Mitte. Bei einem DJK-Landesturnier in Walsum erreichte sie den zweiten Platz und qualifizierte sich dadurch für das DJK-Bundessportfest 1985 in Ingolstadt. Dort traf Adler überwiegend auf höherklassige Mannschaften und belegte am Ende den vorletzten Platz.

In der Meisterschaft musste die Mannschaft gleichzeitig um den Verbleib in der Kreisliga B kämpfen. Am Ende der Saison 1984/85 wurde der Klassenerhalt durch einen 3:1-Sieg gegen BV Horst-Süd in einem Entscheidungsspiel im Jahnstadion gesichert. Die Mitgliederzahl des Vereins überstieg in dieser Zeit erstmals die Marke von 200.

Die verstärkte Nachwuchsarbeit führte 1986 zur Neugründung einer B- und einer C-Jugendmannschaft. Ein Jahr später gelang der ersten Mannschaft der lange angestrebte Aufstieg in die Kreisliga A. Da die Meisterschaftsentscheidung aufgrund der Tabellensituation zusätzliche Entscheidungsspiele erforderte, musste Adler zunächst beim SC Hassel II antreten. Nach einem 0:0 fiel die endgültige Entscheidung in einem weiteren Spiel gegen Sportfreunde Haverkamp. Vor rund 350 Zuschauern gewann Adler durch Tore von Stefan Bäumer und André Leister mit 2:0. Trainer Ulrich Rybarski hatte wesentlichen Anteil an diesem Erfolg.

Der Aufstieg fiel in eine Phase starken Mitgliederwachstums. Mit 245 Vereinsangehörigen erreichte Adler 1987 einen neuen Höchststand. Im März 1988 wurde außerdem eine Wanderabteilung gegründet, deren erste Leiterin Ursula Hövedes war. Gleichzeitig stellte die Damen-Volleyball-Abteilung ihre Tätigkeit ein.

Sportlich konnte sich die erste Fußballmannschaft zunächst knapp in der Kreisliga A behaupten. In der Saison 1987/88 wurde der Abstieg erst am vorletzten Spieltag durch einen 2:1-Sieg gegen den Lokalrivalen VfB Gelsenkirchen verhindert. Ein Jahr später musste die Mannschaft dennoch wieder in die Kreisliga B zurückkehren.

Parallel dazu erzielten verschiedene Jugendmannschaften Erfolge. Die E-Jugend qualifizierte sich 1988 für die Endrunde der Gelsenkirchener Hallenstadtmeisterschaft. Die D-Jugend erreichte 1989 bei den DJK-Diözesan-Hallenmeisterschaften in Essen den vierten Platz. Im Januar 1990 fungierte Adler Feldmark zudem als Ausrichter eines Vorrundenturniers der Hallenstadtmeisterschaft in der Turnhalle am Wildenbruchplatz.

In der Meisterschaftssaison 1989/90 verlor die erste Mannschaft lediglich ein Spiel, musste sich aber dennoch mit dem zweiten Tabellenplatz begnügen. Aufgrund der damaligen Auf- und Abstiegsregelungen stand nur ein direkter Aufstiegsplatz zur Verfügung. Das zusätzliche Entscheidungsspiel gegen die zweite Mannschaft des SV Zweckel wurde auf dem Schollbruch in Horst mit 0:1 verloren, sodass der Wiederaufstieg in die Kreisliga A verpasst wurde.

Ebenfalls 1990 erreichte Adler erneut das Endspiel um den DJK-Diözesanpokal. Dort unterlag die Mannschaft auf eigener Anlage dem A-Kreisligisten DJK Lösort-Meiderich mit 1:2. Damit konnte der Erfolg von 1983 nicht wiederholt werden.

Zu Beginn der 1990er-Jahre verschärften sich erneut die Nachwuchsprobleme. Für die Saison 1991/92 konnte keine Jugendmannschaft mehr gemeldet werden. Gleichzeitig endete nach zehnjähriger Amtszeit die Vorsitzendentätigkeit von Heribert Hövedes. Im Zuge einer Satzungsänderung wurde beschlossen, den Verein künftig nicht mehr ausschließlich durch einen einzelnen ersten Vorsitzenden, sondern durch ein Führungsgremium zu leiten. Mit dieser Aufgabe wurden Bernhard Füller, Willi Ganskop und Annelie Montpellier betraut.

Rückblickend bildeten insbesondere die 1980er-Jahre eine Phase erneuter sportlicher Stabilisierung. Nach einer längeren Phase geringer Erfolge während der 1970er-Jahre gelang zunächst der Gewinn der Diözesanmeisterschaft 1983. Die anschließende Teilnahme an überregionalen DJK-Wettbewerben und der Aufstieg in die Kreisliga A im Jahr 1987 dokumentierten die wieder gestiegene sportliche Leistungsfähigkeit der Seniorenmannschaft. Die Vereinschronik hebt in diesem Zusammenhang besonders die Trainer Helmut Bachor und Ulrich Rybarski hervor.

Insgesamt weist die Geschichte der DJK Adler Gelsenkirchen-Feldmark mehrere deutlich voneinander unterscheidbare Entwicklungsphasen auf. Die ersten sportlichen Aktivitäten begannen 1919 innerhalb der Marianischen Jünglings-Sodalität der St.-Antonius-Pfarrei. Mit dem Anschluss an die Deutsche Jugendkraft und der Namensgebung „Spielvereinigung DJK Adler“ erfolgte 1922 die offizielle Vereinsgründung. Bereits in den folgenden Jahren etablierte sich insbesondere die Fußballabteilung erfolgreich innerhalb des DJK-Spielbetriebs.

Interne Konflikte führten 1927 zunächst zu einer Unterbrechung des organisierten Fußballs, bevor der Verein 1930 neu konstituiert wurde. Das Verbot während der nationalsozialistischen Herrschaft stellte anschließend eine tiefgreifende Zäsur dar. Erst 1950 konnte Adler Feldmark dauerhaft wiedergegründet werden.

Die Nachkriegsjahrzehnte waren von wiederholten Phasen des sportlichen Aufbaus und der Krise geprägt. Aufstiege in die Bezirks- und Gauklasse wechselten mit Abstiegen und personellen Schwierigkeiten. Besonders deutlich zeigt die Vereinsgeschichte dabei die Bedeutung einer kontinuierlichen Nachwuchsarbeit. Immer wieder führten fehlende Jugendmannschaften zu Problemen bei der Besetzung der Seniorenmannschaften, während der gezielte Wiederaufbau der Jugendabteilungen wiederholt zur Stabilisierung des Vereins beitrug.

Neben dem Fußball besaßen auch Tischtennis, Leichtathletik, Turnen, Schlagball, Wandern, Volleyball und Damengymnastik zeitweise eine wichtige Bedeutung. Der Verein entwickelte sich damit über verschiedene Phasen hinweg zu einer Sportgemeinschaft, deren Angebot über den traditionellen Fußballbetrieb hinausging.

Die Entwicklung der DJK Adler Feldmark verdeutlicht darüber hinaus die enge Verbindung zwischen katholischer Pfarrgemeinde und organisiertem Sport, die für die frühen DJK-Vereine charakteristisch war. Gleichzeitig zeigt der spätere Wechsel in die regulären Fachverbände des Fußballs und Tischtennis im Jahr 1968 den strukturellen Wandel des konfessionell geprägten Sports in der Bundesrepublik.

Die Vereinsgeschichte lässt sich daher nicht allein als Abfolge von Meisterschaften, Aufstiegen und Abstiegen verstehen. Sie dokumentiert ebenso die Bedeutung ehrenamtlicher Vereinsarbeit, die wiederholte Anpassung an veränderte Verbandsstrukturen, die zentrale Rolle der Nachwuchsförderung und die langfristige gesellschaftliche Verankerung eines lokalen Sportvereins im Stadtteil Feldmark.

Saisonstationen

Ligenzugehörigkeit DJK Adler Feldmark 1922 e.V. I
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1968/1969 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 09 25 8 4 13 47-54 20
1969/1970 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 13 24 3 4 17 23-89 10
1970/1971 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 13 26 4 2 20 26-77 10
1971/1972 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 15 31 6 4 21 42-99 16
1972/1973 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 13 30 5 11 14 46-75 21
1973/1974 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 13 28 5 7 16 43-88 17
1974/1975 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 10 26 6 8 12 38-54 20
1975/1976 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 05 30 15 4 11 53-41 34
1976/1977 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 05 27 15 6 6 65-31 36
1977/1978 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 13 30 8 5 17 45-55 21
1978/1979 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 08 32 16 5 11 73-61 37
1979/1980 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 13 32 8 10 14 44-62 26
1980/1981 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 13 30 8 6 16 50-79 22
1981/1982 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 08 30 15 6 9 61-47 36
1982/1983 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 11 30 12 4 14 52-73 28
1983/1984 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 08 30 12 6 12 62-62 30
1984/1985 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 14 30 10 7 13 51-54 27
1985/1986 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 09 30 10 9 11 59-53 29
1986/1987 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 02 30 18 8 4 60-23 44
1987/1988 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 14 30 7 9 14 35-53 23
1988/1989 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 16 30 6 6 18 34-67 18
1989/1990 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 02 30 16 12 2 79-31 44
1990/1991 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 06 30 13 6 11 53-45 32
1991/1992 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 05 30 13 8 9 57-40 34
1992/1993 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 03 30 17 4 9 68-38 38
1993/1994 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 01 30 19 5 6 65-35 43
1994/1995 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 13 30 8 9 13 41-61 25
1995/1996 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 05 30 12 9 9 57-50 45
1996/1997 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 02 30 16 5 9 70-58 53
1997/1998 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 05 30 12 8 10 58-48 44
1998/1999 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 14 30 9 5 16 46-68 32
1999/2000 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 09 30 10 6 14 53-67 36
2000/2001 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 10 6 14 50-51 36
2001/2002 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 9 5 16 42-62 32
2002/2003 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 07 28 11 8 9 48-47 41
2003/2004 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 11 30 8 9 13 41-55 33
2004/2005 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 04 30 15 6 9 54-42 51
2005/2006 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 11 28 9 6 13 37-54 33


Ligenzugehörigkeit DJK Adler Feldmark 1922 e.V. II
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1974/1975 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 07 24 12 2 10 46-46 26
1975/1976 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 09 24 7 7 10 48-60 21
1976/1977 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 05 22 11 2 9 41-38 24
1977/1978 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III 10 31 11 7 13 78-81 29
1978/1979 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 14 32 8 4 20 46-96 20
1979/1980 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 11 22 6 4 12 42-60 16
1980/1981 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 12 26 6 3 17 36-73 15
1981/1982 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 10 30 9 7 14 70-70 25
1982/1983 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III 06 28 14 2 12 87-76 30
1983/1984 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 11 30 8 7 15 51-84 23
1984/1985 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 07 28 14 3 11 59-63 31
1985/1986 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 08 23 7 4 12 36-56 18
1986/1987 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 07 26 14 2 10 60-50 30
1987/1988 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 14 26 2 4 20 25-80 8
1988/1989 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 10 28 9 8 11 47-56 26
1989/1990 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 03 28 18 5 5 69-32 41
1990/1991 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 05 26 12 5 9 58-37 29
1991/1992 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 12 28 6 2 20 33-62 14
1992/1993 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 04 28 17 6 5 100-33 40
1993/1994 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 04 28 17 3 8 67-38 37
1994/1995 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 10 28 8 6 14 49-63 22
1995/1996 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 10 8 12 37-45 38
1996/1997 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 12 26 3 11 12 38-64 20
1997/1998 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 08 26 10 4 12 69-58 34
1998/1999 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 09 26 8 9 9 49-54 33
1999/2000 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 13 26 4 5 17 52-96 17
2000/2001 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 07 22 8 4 10 43-46 28
2001/2002 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 14 28 4 3 21 46-107 15
2002/2003 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 05 28 15 7 6 69-29 52
2003/2004 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 08 26 10 6 10 34-42 36
2004/2005 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 07 26 11 6 9 54-36 39
2005/2006 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 09 30 9 9 12 44-51 36
Ligenzugehörigkeit DJK Adler Feldmark 1922 e.V. III
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1996/1997 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV 13 26 2 2 22 22-107 8
1997/1998 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V 09 26 10 2 14 56-52 32
1998/1999 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V 13 26 3 4 19 18-88 13

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Sportplatz Fürstinnenstraße Fürstinnenstraße 45883 Gelsenkirchen

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