SV Schwarz-Weiß Buer-Bülse 1931 e.V.: Unterschied zwischen den Versionen
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Unsere Vereinshistorie | Unsere Vereinshistorie | ||
1930er Jahre | 1930er Jahre<br> | ||
Wer dachte Anfang der 30er Jahre zunächst an die Gründung eines Sportvereins?! Die Menschen hatten zu dieser Zeit mit großen Problemen zu kämpfen. Neben der hohen Arbeitslosenzahlen gab es viele Ausschreitungen auf den Straßen. Da viele Wohnungen kein Bad besaßen wurden Bülser Kinder in die Scholvener Schule einmal wöchentlich zum Baden geschickt. Aber es galt, einen weiteren Verein in Bülse zu gründen, und 45 Interessenten trafen sich bei dem Wirt van Hall. Nach der Namensgebung stellte der Versammlungsleiter, Herr Fritz Poggemeyer, fest, dass Herr Friedrich Stallmann (seit 1931 Besitzer der Gaststätte Hüchtebrock und des Hinterlandes) ein geeignetes Gelände zur Schaffung eines Fussballplatzes zur Verfügung stellen wollte, mit diesem Bau aber erst im Herbst nach der Ernte begonnen werden konnte. Dieser erste Sportplatz entstand in Eigenhilfe in der Nähe von Langenkempers Kotten. In der folgenden Generalversammlung wurden gewählt: | Wer dachte Anfang der 30er Jahre zunächst an die Gründung eines Sportvereins?! Die Menschen hatten zu dieser Zeit mit großen Problemen zu kämpfen. Neben der hohen Arbeitslosenzahlen gab es viele Ausschreitungen auf den Straßen. Da viele Wohnungen kein Bad besaßen wurden Bülser Kinder in die Scholvener Schule einmal wöchentlich zum Baden geschickt. Aber es galt, einen weiteren Verein in Bülse zu gründen, und 45 Interessenten trafen sich bei dem Wirt van Hall. Nach der Namensgebung stellte der Versammlungsleiter, Herr Fritz Poggemeyer, fest, dass Herr Friedrich Stallmann (seit 1931 Besitzer der Gaststätte Hüchtebrock und des Hinterlandes) ein geeignetes Gelände zur Schaffung eines Fussballplatzes zur Verfügung stellen wollte, mit diesem Bau aber erst im Herbst nach der Ernte begonnen werden konnte. Dieser erste Sportplatz entstand in Eigenhilfe in der Nähe von Langenkempers Kotten. In der folgenden Generalversammlung wurden gewählt: | ||
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Emil Schmitz u. Ernst Jakubowski – Spielerausschuss | Emil Schmitz u. Ernst Jakubowski – Spielerausschuss | ||
1933 | 1933<br> | ||
Bereits im Jahre 1933 gelang der Aufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Kreisklasse. Der Beginn des Krieges verhinderte den weiteren Sportbetrieb. Da SW Bülse keinen vereinseigenen Sportplatz besaß, versuchte man in der Nachkriegszeit, den alten Tennisplatz bei Erlemann als Sportplatz zu nutzen. | Bereits im Jahre 1933 gelang der Aufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Kreisklasse. Der Beginn des Krieges verhinderte den weiteren Sportbetrieb. Da SW Bülse keinen vereinseigenen Sportplatz besaß, versuchte man in der Nachkriegszeit, den alten Tennisplatz bei Erlemann als Sportplatz zu nutzen. | ||
Ohne Erlaubnis begannen Sportfreunde, Bäume zu fällen, und prompt schritt die britische Militärverwaltung ein, um das zu verhindern. | Ohne Erlaubnis begannen Sportfreunde, Bäume zu fällen, und prompt schritt die britische Militärverwaltung ein, um das zu verhindern. | ||
1951 | 1951<br> | ||
Im Jahre 1951 wurde dann die auch heute noch bestehende „Hugo-Honigmann-Kampfbahn“ an der Schachtanlage Hugo-Nord errichtet. | Im Jahre 1951 wurde dann die auch heute noch bestehende „Hugo-Honigmann-Kampfbahn“ an der Schachtanlage Hugo-Nord errichtet. | ||
1955 - 1956 | 1955 - 1956<br> | ||
1955 wieder Abstieg aus der 1. Kreisklasse, 1956 bereits der Wiederaufstieg. | 1955 wieder Abstieg aus der 1. Kreisklasse, 1956 bereits der Wiederaufstieg. | ||
1960 | 1960<br> | ||
Der Spielbetrieb musste erneut eingestellt werden, da der Sportplatz nicht bespielbar war (Einbruch einer alten Geschosskammer der Essener Steinkohlen AG unterhalb des Sportplatzes). Probleme gab es außerdem mit den Umkleideräumen im Vereinslokal Haus Bülse. Der neue Besitzer, die Stadt GE, verweigerte die Benutzung der sehr kläglichen Räume. Ein Jahr später war die Nutzung von Duschräumen in dem neuen Vereinslokal Mühlenbrock möglich. | Der Spielbetrieb musste erneut eingestellt werden, da der Sportplatz nicht bespielbar war (Einbruch einer alten Geschosskammer der Essener Steinkohlen AG unterhalb des Sportplatzes). Probleme gab es außerdem mit den Umkleideräumen im Vereinslokal Haus Bülse. Der neue Besitzer, die Stadt GE, verweigerte die Benutzung der sehr kläglichen Räume. Ein Jahr später war die Nutzung von Duschräumen in dem neuen Vereinslokal Mühlenbrock möglich. | ||
1962 | 1962<br> | ||
Der Platz ist wieder bespielbar, und SW Buer-Büle konnte mit sechs Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. | Der Platz ist wieder bespielbar, und SW Buer-Büle konnte mit sechs Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. | ||
1964 | 1964<br> | ||
Gründung der Abteilung „Alte Herren Schwarz-Weiss Buer-Bülse“ die auch heute noch sehr aktiv dabei sind. | Gründung der Abteilung „Alte Herren Schwarz-Weiss Buer-Bülse“ die auch heute noch sehr aktiv dabei sind. | ||
1978 | 1978<br> | ||
Im Jahre 1978 gelang mit Trainer Bodo Menze (anschl. jahrelang Jugend-Manager bei Schalke 04) der Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse. Dieser Anlass wurde ausgiebig mit dem Spielmannszug der Bülser Schützen und Festumzug durch Bülse gefeiert. In den folgenden Jahren erfolgte erneut Ab- und Aufstieg. | Im Jahre 1978 gelang mit Trainer Bodo Menze (anschl. jahrelang Jugend-Manager bei Schalke 04) der Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse. Dieser Anlass wurde ausgiebig mit dem Spielmannszug der Bülser Schützen und Festumzug durch Bülse gefeiert. In den folgenden Jahren erfolgte erneut Ab- und Aufstieg. | ||
Im alten Jahrtausend spielte die 1. Mannschaft dann durchgehend in der Kreisliga B. | Im alten Jahrtausend spielte die 1. Mannschaft dann durchgehend in der Kreisliga B. | ||
1974 | 1974<br> | ||
Im Jahre 1974 hat sich eine Volleyballabteilung dem Sportverein angeschlossen, zunächst als reine Damenmannschaft. | Im Jahre 1974 hat sich eine Volleyballabteilung dem Sportverein angeschlossen, zunächst als reine Damenmannschaft. | ||
1990 | 1990<br> | ||
Es gelang, eine Altliga-Mannschaft aufzustellen, die noch bis heute existiert. | Es gelang, eine Altliga-Mannschaft aufzustellen, die noch bis heute existiert. | ||
1995 - 1997 | 1995 - 1997<br> | ||
Mitte der Neunziger Jahre erlebte die Jugendabteilung einen wahren Aufstieg. Von 1995 bis 1997 verdreifachte sich die Anzahl der Jugendspieler. 1997 konnte der Jugendvorstand sage und schreibe 13 Mannschaften zum Spielbetrieb melden. Es gelang hierbei sogar alle Jugendmannschaften zuzüglich der Senioren einen Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Doch die Anzahl der Mannschaften brachte den Jugendvorstand auch vor vielen Problemen, denn hierfür war dieser Jugendvorstand, welcher teilweise selbst aus Trainern bestand, erheblich zu klein. Trotz Aufrufen in Tageszeitungen schaffte man es nicht weitere Helfer hierfür zu finden. So musste während der Saison eine gemeldete A2 und C3 wieder vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. | Mitte der Neunziger Jahre erlebte die Jugendabteilung einen wahren Aufstieg. Von 1995 bis 1997 verdreifachte sich die Anzahl der Jugendspieler. 1997 konnte der Jugendvorstand sage und schreibe 13 Mannschaften zum Spielbetrieb melden. Es gelang hierbei sogar alle Jugendmannschaften zuzüglich der Senioren einen Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Doch die Anzahl der Mannschaften brachte den Jugendvorstand auch vor vielen Problemen, denn hierfür war dieser Jugendvorstand, welcher teilweise selbst aus Trainern bestand, erheblich zu klein. Trotz Aufrufen in Tageszeitungen schaffte man es nicht weitere Helfer hierfür zu finden. So musste während der Saison eine gemeldete A2 und C3 wieder vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. | ||
Die Früchte der guten Jugendarbeit erntete man jedoch trotzdem in diesen Jahren. 1997 errang die C1 die Meisterschaft in der Kreisjugendliga C und den Aufstieg. | Die Früchte der guten Jugendarbeit erntete man jedoch trotzdem in diesen Jahren. 1997 errang die C1 die Meisterschaft in der Kreisjugendliga C und den Aufstieg. | ||
1998 | 1998<br> | ||
Die D1 Junioren feiern die Meisterschaft. | Die D1 Junioren feiern die Meisterschaft. | ||
1998 | 1998<br> | ||
Ein weiteres Highlight in der Vereinsgeschichte war die Teilnahme am Stadtteilfest „666 Jahre Bülse“, wo der Verein sich mit einem selbstgebauten Umzugswagen präsentierte. | Ein weiteres Highlight in der Vereinsgeschichte war die Teilnahme am Stadtteilfest „666 Jahre Bülse“, wo der Verein sich mit einem selbstgebauten Umzugswagen präsentierte. | ||
1997 - 1999 | 1997 - 1999<br> | ||
In diesen erfolgreichen Jahren durften sich die Freunde des Vereins sogar über eine eigene Vereinszeitung freuen. Knapp 20 Ausgaben der Zeitung „Schwarz auf Weiß“ erschienen während der Jahre 1997 bis 1999. | In diesen erfolgreichen Jahren durften sich die Freunde des Vereins sogar über eine eigene Vereinszeitung freuen. Knapp 20 Ausgaben der Zeitung „Schwarz auf Weiß“ erschienen während der Jahre 1997 bis 1999. | ||
2000 | 2000<br> | ||
Letztendlich war im Jahr 2000 sogar eine Zweitvertretung (Jungjahrgang) erfolgreich. Die D2 Junioren erkämpften sich die Meisterschaft. Aufgrund der rückläufigen Mitglieder verzichtete man jedoch auf den Aufstieg. Man sieht jedoch, dass durch engagierte Jugendarbeit von vielen Personen Erfolge erreicht werden können. | Letztendlich war im Jahr 2000 sogar eine Zweitvertretung (Jungjahrgang) erfolgreich. Die D2 Junioren erkämpften sich die Meisterschaft. Aufgrund der rückläufigen Mitglieder verzichtete man jedoch auf den Aufstieg. Man sieht jedoch, dass durch engagierte Jugendarbeit von vielen Personen Erfolge erreicht werden können. | ||
2000 | 2000<br> | ||
Nach jahrelangen Anläufen ist es im Jahre 2000 endlich gelungen Duschen und Umkleidekabinen in Platznähe zu erstellen. Dieses aufgrund großes Engagement der Bülser Einwohner und vieler Vereinsmitglieder. Viele Aktionen in den Vorjahren (z.B. Karnevalsfest) brachten es schließlich, die erforderliche Summe für das in Eigenregie aufgebaute Gebäude aufzubringen. Oft stockten die Arbeiten, weil Mittel erschöpft waren, doch der große Wille der Verantwortlichen dieses Bauvorhaben zu verwirklichen, machte es möglich, das im August 2000 die Kabinen feierlich übergeben werden konnten. | Nach jahrelangen Anläufen ist es im Jahre 2000 endlich gelungen Duschen und Umkleidekabinen in Platznähe zu erstellen. Dieses aufgrund großes Engagement der Bülser Einwohner und vieler Vereinsmitglieder. Viele Aktionen in den Vorjahren (z.B. Karnevalsfest) brachten es schließlich, die erforderliche Summe für das in Eigenregie aufgebaute Gebäude aufzubringen. Oft stockten die Arbeiten, weil Mittel erschöpft waren, doch der große Wille der Verantwortlichen dieses Bauvorhaben zu verwirklichen, machte es möglich, das im August 2000 die Kabinen feierlich übergeben werden konnten. | ||
2002 - 2004 | 2002 - 2004<br> | ||
Von 2002 bis 2004 war die erfolgreichste Zeit unserer Jugendabteilung. 2002 wurden die B-Junioren Kreispokalsieger, und man nahm dadurch 2003 am Westfalenpokal teil. Wo man allerdings knapp gegen den Landesligisten SV Lippstadt ausschied. 2003 wurde man zudem Meister in der Kreisjugendliga B. | Von 2002 bis 2004 war die erfolgreichste Zeit unserer Jugendabteilung. 2002 wurden die B-Junioren Kreispokalsieger, und man nahm dadurch 2003 am Westfalenpokal teil. Wo man allerdings knapp gegen den Landesligisten SV Lippstadt ausschied. 2003 wurde man zudem Meister in der Kreisjugendliga B. | ||
Im selben Jahr schafften auch die Senioren den Aufstieg in die Kreisliga A. Trainer damals war Peter „Pittjes“ Zültzke. | Im selben Jahr schafften auch die Senioren den Aufstieg in die Kreisliga A. Trainer damals war Peter „Pittjes“ Zültzke. | ||
2004 wurden die A-Junioren Meister in der Kreisjugendliga A und erreichten die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga, wo man aber scheiterte. Im selben Jahr erreichte man auch wieder das Kreispokalfinale. | 2004 wurden die A-Junioren Meister in der Kreisjugendliga A und erreichten die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga, wo man aber scheiterte. Im selben Jahr erreichte man auch wieder das Kreispokalfinale. | ||
2007/08 | 2007/08<br> | ||
In der Saison 2007/08 zerrten auch die Senioren von der guten Jugendarbeit der letzten Jahre. Man schaffte den sensationellen Aufstieg in die Bezirksliga. Garant dafür war das Trainerduo Karl Englich und Klaus Kilian. Im folgenden Jahr zahlte man allerdings viel Lehrgeld in der Bezirksliga und man merkte das sehr junge Durchschnittsalter der Mannschaft an. Der Abstieg in die Kreisliga A war unvermeidlich. In den folgenden Jahren stieg man erneut ab und man landete 2012 schließlich in der Kreisliga C. | In der Saison 2007/08 zerrten auch die Senioren von der guten Jugendarbeit der letzten Jahre. Man schaffte den sensationellen Aufstieg in die Bezirksliga. Garant dafür war das Trainerduo Karl Englich und Klaus Kilian. Im folgenden Jahr zahlte man allerdings viel Lehrgeld in der Bezirksliga und man merkte das sehr junge Durchschnittsalter der Mannschaft an. Der Abstieg in die Kreisliga A war unvermeidlich. In den folgenden Jahren stieg man erneut ab und man landete 2012 schließlich in der Kreisliga C. | ||
2013/14 & 2015/16 | 2013/14 & 2015/16<br> | ||
2013/14 stieg man mit Trainer Klaus Kilian wieder in die Kreisliga B auf, wo man aber 2015/16 wieder abstieg. | 2013/14 stieg man mit Trainer Klaus Kilian wieder in die Kreisliga B auf, wo man aber 2015/16 wieder abstieg. | ||
Version vom 12. Mai 2026, 14:02 Uhr
| SV Schwarz-Weiß Buer-Bülse 1931 e.V. | |
|---|---|
| Name | SV Schwarz-Weiß Buer-Bülse 1931 e.V. |
| Abkürzung | |
| Logo | Vereinslogo SV Schwarz-Weiß Buer-Bülse 1931 |
| Vorsitz | |
| Gründung | 1931 |
| Aufgelöst | |
| Website | https://de-de.facebook.com/swbuelse/ |
| Sitz | Scholven (Bülse) |
Der SV Schwarz-Weiß Buer-Bülse 1931 e.V. ist ein Fußballverein in Scholven (Bülse).
Vereinsgeschichte
Aufgrund seines hohen persönlichen Engagement ist eine Person des Vereins besonders zu würdigen:
Anton Degener, der weit über Bülse hinaus sehr angesehen und beliebt war und seit 1943 Mitglied bei SW Buer-Bülse. Er war von 1960 bis 1988 Erster bzw. Zweiter Vorsitzender des Vereins. 1992 erhielt er für seine engagierte Arbeit den vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland; außerdem war Anton Degener Träger der goldenen Nadel des Westdeutschen Fußballverbandes. Herr Degener verstarb am 18.05.1992. Er wird nicht zu ersetzen sein.
Erfolge SW Bülse 1931 - 2016
Jahr Ereignis 1933 Aufstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga A 1956 Aufstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga A 1979 Aufstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga A 1979 Jugend- u. Schülermannschaft Meister, Knaben Vizemeister 1981 Vizemeister und Aufstieg in die Kreisliga A 1997 Meisterschaft und Aufstieg der C-Junioren in die Kreisliga B 1998 Meisterschaft und Aufstieg der D-Junioren in die Kreisliga B 2000 Meisterschaft der C 2- Junioren in der Kreisliga C 2001 Meisterschaft und Aufstieg der C-Junioren in die Kreisliga A 2002 Kreispokalsieger B-Junioren 2003 Meisterschaft und Aufstieg der B-Junioren in die Kreisliga A 2003 Teilnahme Westfalenpokal der B-Junioren 2003 Meisterschaft und Aufstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga A 2004 Meisterschaft und Teilnahme Aufstiegsrunde zur Bezirksliga der A-Junioren 2008 Meisterschaft und Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksliga 2014 Vize-Meisterschaft und Aufstieg der 1. Mannschaft in die Kreisliga B
Unsere Vereinshistorie
1930er Jahre
Wer dachte Anfang der 30er Jahre zunächst an die Gründung eines Sportvereins?! Die Menschen hatten zu dieser Zeit mit großen Problemen zu kämpfen. Neben der hohen Arbeitslosenzahlen gab es viele Ausschreitungen auf den Straßen. Da viele Wohnungen kein Bad besaßen wurden Bülser Kinder in die Scholvener Schule einmal wöchentlich zum Baden geschickt. Aber es galt, einen weiteren Verein in Bülse zu gründen, und 45 Interessenten trafen sich bei dem Wirt van Hall. Nach der Namensgebung stellte der Versammlungsleiter, Herr Fritz Poggemeyer, fest, dass Herr Friedrich Stallmann (seit 1931 Besitzer der Gaststätte Hüchtebrock und des Hinterlandes) ein geeignetes Gelände zur Schaffung eines Fussballplatzes zur Verfügung stellen wollte, mit diesem Bau aber erst im Herbst nach der Ernte begonnen werden konnte. Dieser erste Sportplatz entstand in Eigenhilfe in der Nähe von Langenkempers Kotten. In der folgenden Generalversammlung wurden gewählt:
Gerhard Simon – 1. Vorsitzender Philipp Schmitz – 2. Vorsitzender Willi Leben – 1. Kassierer Josef Pintar – 2. Kassierer Fritz Damerau – Geschäftsführer H. Hesterkamp – 1. Schriftführer Will van Hall – Spielerobmann Emil Schmitz u. Ernst Jakubowski – Spielerausschuss
1933
Bereits im Jahre 1933 gelang der Aufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Kreisklasse. Der Beginn des Krieges verhinderte den weiteren Sportbetrieb. Da SW Bülse keinen vereinseigenen Sportplatz besaß, versuchte man in der Nachkriegszeit, den alten Tennisplatz bei Erlemann als Sportplatz zu nutzen. Ohne Erlaubnis begannen Sportfreunde, Bäume zu fällen, und prompt schritt die britische Militärverwaltung ein, um das zu verhindern.
1951
Im Jahre 1951 wurde dann die auch heute noch bestehende „Hugo-Honigmann-Kampfbahn“ an der Schachtanlage Hugo-Nord errichtet.
1955 - 1956
1955 wieder Abstieg aus der 1. Kreisklasse, 1956 bereits der Wiederaufstieg.
1960
Der Spielbetrieb musste erneut eingestellt werden, da der Sportplatz nicht bespielbar war (Einbruch einer alten Geschosskammer der Essener Steinkohlen AG unterhalb des Sportplatzes). Probleme gab es außerdem mit den Umkleideräumen im Vereinslokal Haus Bülse. Der neue Besitzer, die Stadt GE, verweigerte die Benutzung der sehr kläglichen Räume. Ein Jahr später war die Nutzung von Duschräumen in dem neuen Vereinslokal Mühlenbrock möglich.
1962
Der Platz ist wieder bespielbar, und SW Buer-Büle konnte mit sechs Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen.
1964
Gründung der Abteilung „Alte Herren Schwarz-Weiss Buer-Bülse“ die auch heute noch sehr aktiv dabei sind.
1978
Im Jahre 1978 gelang mit Trainer Bodo Menze (anschl. jahrelang Jugend-Manager bei Schalke 04) der Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse. Dieser Anlass wurde ausgiebig mit dem Spielmannszug der Bülser Schützen und Festumzug durch Bülse gefeiert. In den folgenden Jahren erfolgte erneut Ab- und Aufstieg.
Im alten Jahrtausend spielte die 1. Mannschaft dann durchgehend in der Kreisliga B.
1974
Im Jahre 1974 hat sich eine Volleyballabteilung dem Sportverein angeschlossen, zunächst als reine Damenmannschaft.
1990
Es gelang, eine Altliga-Mannschaft aufzustellen, die noch bis heute existiert.
1995 - 1997
Mitte der Neunziger Jahre erlebte die Jugendabteilung einen wahren Aufstieg. Von 1995 bis 1997 verdreifachte sich die Anzahl der Jugendspieler. 1997 konnte der Jugendvorstand sage und schreibe 13 Mannschaften zum Spielbetrieb melden. Es gelang hierbei sogar alle Jugendmannschaften zuzüglich der Senioren einen Trainingsbetrieb zu ermöglichen. Doch die Anzahl der Mannschaften brachte den Jugendvorstand auch vor vielen Problemen, denn hierfür war dieser Jugendvorstand, welcher teilweise selbst aus Trainern bestand, erheblich zu klein. Trotz Aufrufen in Tageszeitungen schaffte man es nicht weitere Helfer hierfür zu finden. So musste während der Saison eine gemeldete A2 und C3 wieder vom Spielbetrieb zurückgezogen werden.
Die Früchte der guten Jugendarbeit erntete man jedoch trotzdem in diesen Jahren. 1997 errang die C1 die Meisterschaft in der Kreisjugendliga C und den Aufstieg.
1998
Die D1 Junioren feiern die Meisterschaft.
1998
Ein weiteres Highlight in der Vereinsgeschichte war die Teilnahme am Stadtteilfest „666 Jahre Bülse“, wo der Verein sich mit einem selbstgebauten Umzugswagen präsentierte.
1997 - 1999
In diesen erfolgreichen Jahren durften sich die Freunde des Vereins sogar über eine eigene Vereinszeitung freuen. Knapp 20 Ausgaben der Zeitung „Schwarz auf Weiß“ erschienen während der Jahre 1997 bis 1999.
2000
Letztendlich war im Jahr 2000 sogar eine Zweitvertretung (Jungjahrgang) erfolgreich. Die D2 Junioren erkämpften sich die Meisterschaft. Aufgrund der rückläufigen Mitglieder verzichtete man jedoch auf den Aufstieg. Man sieht jedoch, dass durch engagierte Jugendarbeit von vielen Personen Erfolge erreicht werden können.
2000
Nach jahrelangen Anläufen ist es im Jahre 2000 endlich gelungen Duschen und Umkleidekabinen in Platznähe zu erstellen. Dieses aufgrund großes Engagement der Bülser Einwohner und vieler Vereinsmitglieder. Viele Aktionen in den Vorjahren (z.B. Karnevalsfest) brachten es schließlich, die erforderliche Summe für das in Eigenregie aufgebaute Gebäude aufzubringen. Oft stockten die Arbeiten, weil Mittel erschöpft waren, doch der große Wille der Verantwortlichen dieses Bauvorhaben zu verwirklichen, machte es möglich, das im August 2000 die Kabinen feierlich übergeben werden konnten.
2002 - 2004
Von 2002 bis 2004 war die erfolgreichste Zeit unserer Jugendabteilung. 2002 wurden die B-Junioren Kreispokalsieger, und man nahm dadurch 2003 am Westfalenpokal teil. Wo man allerdings knapp gegen den Landesligisten SV Lippstadt ausschied. 2003 wurde man zudem Meister in der Kreisjugendliga B.
Im selben Jahr schafften auch die Senioren den Aufstieg in die Kreisliga A. Trainer damals war Peter „Pittjes“ Zültzke.
2004 wurden die A-Junioren Meister in der Kreisjugendliga A und erreichten die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga, wo man aber scheiterte. Im selben Jahr erreichte man auch wieder das Kreispokalfinale.
2007/08
In der Saison 2007/08 zerrten auch die Senioren von der guten Jugendarbeit der letzten Jahre. Man schaffte den sensationellen Aufstieg in die Bezirksliga. Garant dafür war das Trainerduo Karl Englich und Klaus Kilian. Im folgenden Jahr zahlte man allerdings viel Lehrgeld in der Bezirksliga und man merkte das sehr junge Durchschnittsalter der Mannschaft an. Der Abstieg in die Kreisliga A war unvermeidlich. In den folgenden Jahren stieg man erneut ab und man landete 2012 schließlich in der Kreisliga C.
2013/14 & 2015/16
2013/14 stieg man mit Trainer Klaus Kilian wieder in die Kreisliga B auf, wo man aber 2015/16 wieder abstieg.