SpVgg. Westfalia Buer 1919 e.V.
| SpVgg. Westfalia Buer 1919 e.V. | |
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| Name | SpVgg. Westfalia Buer 1919 e.V. |
| Abkürzung | |
| Logo | Vereinslogo SpVgg. Westfalia Buer 1919 |
| Vorsitz | Ramona Schubert |
| Gründung | 1919 |
| Aufgelöst | |
| Website | https://westfalia-buer.jimdofree.com/ |
| Sitz | Hugostraße Sportplatz Lohmühle |
Die SpVgg. Westfalia Buer 1919 e.V. ist ein Fußball- und Tennisverein in Buer.
Geschichte
Nach Ende des 1. Weltkrieges schlossen sich ein paar junge Leute aus dem Ludgeriviertel dem Turnverein Germania Buer als Unterabteilung an. Das erste Spiel wurde damals auf dem Rathausplatz gegen den im selben Jahr gegründeten SC Hassel ausgetragen und endete 2:2. Nachdem die Fußballabteilung ständig an Mitgliedern zugenommen hatte, entschloss man sich das Dasein als Unterabteilung aufzugeben und unter dem Namen Sportverein Germania Buer einen eigenen Verein zu gründen.
Im Jahr 1920 gelang es dem damaligen Vorsitzenden Urban Halbeisen in den Westdeutschen Spielverband aufgenommen zu werden. In diesem Jahr nahm der Verein auch an den Stadtmeisterschaftsspielen teil und konnte, nachdem das entscheidende Spiel gegen SuS Beckhausen 05 mit 3:2 gewonnen wurde, Stadtmeister werden. Im selben Jahr der Verbandszugehörigkeit wurde die Meisterschaft der C-Klasse erkämpft und im darauf folgenden Jahr die Meisterschaft der B-Klasse. Der Platz an der Hüllerstrasse wurde für die nächsten Jahre die Heimstätte.
Ein Jahr später erreichte man sogar die Meisterschaft der A-Klasse, nachdem die 1. Mannschaft durch einige Spieler des Nachbarvereins SSV Buer 07/28 verstärkt werden konnte. Im Jahr 1924 kam es zu der Fusion mit dem Spielverein Westfalia Buer, woraus die SpVgg. Westfalia Buer 1919 entsprang.
Beim 30-jährigen Jubiläum des FC Erckenschwick mit internationaler Besetzung gab es wieder einen Pokalsieg. Die holländische Mannschaft von FC Enschede wurde vor einer zahlreichen Zuschauermenge im Endspiel mit 7:0 besiegt. Stolz und freudig nahm der damalige Spielführer der 1. Mannschaft, Engelbert Siegel, den wertvollen Pokal in Empfang. Auch an der Buerschen-Stadt-Pokalrunde wurde erfolgreich teilgenommen. Der damals noch klassenhöhere SV Hansa Buer-Scholven 1919 bekam es zu spüren und wurde auf dem Platz an der Vinckestraße mit 7:1 Toren geschlagen.
Im Juni 1956 musste die in Selbsthilfe geschaffene Sportanlage an der Vinckestraße dem Hallenbad Buer weichen. Großzügigerweise baute die Stadt Gelsenkirchen an der Hugostraße mit dem Sportplatz Lohmühle eine neue Sportanlage mit den dazugehörigen Umkleideräumen, Duschanlagen und Jugendheim.