DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck 1925 e.V.

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DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck 1925 e.V.
Name DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck 1925 e.V.
Abkürzung
Logo Vereinsloge DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck 1925 e.V.
Vorsitz
Gründung
Aufgelöst
Sitz



Vereinsgeschichte

Unter Pfarrer Berghoff erfolgte 1925 die von vielen begrüßte Gründung des Fussballvereins "DJK Schwarz-Weiß Bismarck". Von den an der Gründung beteiligten Mitgliedern seien hier stellvertretend für alle Arthur Passmann oder Heinrich Krämer genannt. Der junge Verein erreichte durch beispielhafte Zusammenarbeit und großen Arbeitseinsatz, mit Unterstützung der Gemeinde, dass ein eigener Fussballplatz mit Radrennbahn eröffnet werden konnte. Der Platz lag etwa an der Stelle Bickernstraße 75. Zur Eröffnung spielte der damalige Reichsmeister "Sparta Nürnberg" gegen eine Auswahl-Heimatmannschaft. Schon damals galt das Hauptinteresse des Vereins der Schüler- und Jugendarbeit.

Trotz regen Sportbetriebes, genannt seien Fussballdynastien wie die Brüder Schäfer oder die Brüder Elsner, und trotz intensiven Einsatzes für den Verein durch Pfarrer Kaufhold, der von vielen Männern wie Robert Kerkmann oder Bruno Elsner unterstützt wurde, verboten die Nationalsozialisten 1934 "DJK Schwarz-Weiß Bismarck" wie alle anderen Verbände der Katholischen Kirche in Deutschland. Aber bis in den Krieg hinein, bis die ersten Baracken für Kriegsgefangene erbaut wurden, konnte Pfarrer Kaufhold den Platz für den Haverkamp erhalten.

Als nach dem Krieg das katholische Vereinsleben wieder erlaubt war und das Gemeindeleben neu auflebte, erlebte "DJK Schwarz-Weiß Bismarck" durch Männer wie Arthur Passmann und Pfarrer Kaufhold seine Neugründung unter dem Namen "DJK Rot-Weiß Bismarck". Unter dem Vorsitzenden Karl Eifländer wurde 1948 der neue vereinseigene Platz an der Bickernstraße eingeweiht:

Gefestigt und weitergeführt wurde das Vereinsleben durch Vorsitzende wie Ernst Steffens oder Heinrich Kondring sowie durch Spieler wie Tognino, Hohmann, Kefenhörster, Budde u. v. a. m.. Ein weiterer Fortschritt war, dass die Gemeinde dem Verein im neuen Jugendheim in der Grünstraße Umkleide- und Waschmöglichkeiten bot.

1970 schlossen sich die Vereine "Wacker-Bismarck" und "DJK Rot-Weiß Bismarck" zusammen und gaben sich den Namen "DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck". Die Vereinsanschrift: "465 Gelsenkirchen, Bickernstraße 110" blieb erhalten. Der Verein mauserte sich zu dem Fussballverein im Haverkamp, wohl nicht zuletzt wegen der Sorge um die Schüler-, Knaben- und Jugendmannschaften, für die sich seit Jahren die Familie Gröbner einsetzte. Die Erfolge blieben nicht aus: 1966 wurde die Knabenmannschaft Kreismeister in Gelsenkirchen und 1972 die Schülermannschaft und die B-Jugend. 1973 und 1974 wurden die A- und B-Jugend-Mannschaften Meister. 1975 wurde die A-Jugend zum dritten Mal in Folge Meister in ihrer Gruppe.

Auch bei Leichtathletikveranstaltungen des Verbandes oder der DJK wurden Preise erkämpft.

Darüber hinaus soll auch nicht verschwiegen werden, dass die Senioren 1971 den Wiederaufstieg in die 1.Kreisklasse schafften.

Dass die größte Aufmerksamkeit des heute amtierenden Vorstandes der Jugendarbeit gilt, um Knaben, Schüler und Jugend zu echter Kameradschaft und fairem Sportgeist zu führen, braucht eigentlich nicht mehr erwähnt zu werden. Eine große Hoffnung gilt der seit einigen Jahren wieder besser werdenden Zusammenarbeit mit der Gemeinde, eine andere der Stadt und der versprochenen Bezirkssportanlage im Haverkamp, da der vereinseigene Platz die mangelhaften Vereinsfinanzen ungebührlich hoch belastet. Dennoch schaut der Verein mit Zuversicht in die Zukunft, da er um sein größtes Kapital weiß.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise


Weblinks

https://rww-bismarck.de