DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck 1925 e.V.
| DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck 1925 e.V. | |
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| Name | DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck 1925 e.V. |
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Chronik
Die Geschichte des heutigen RWW Bismarck 1925 e. V. begann im Jahr 1925 mit der Gründung des Fußballvereins „DJK Schwarz-Weiß Bismarck“. Die Gründung erfolgte im Umfeld der katholischen Gemeinde unter Pfarrer Berghoff. Zu den frühen Vereinsmitgliedern gehörten unter anderem Arthur Passmann und Heinrich Krämer. Bereits in der Aufbauphase gelang es dem jungen Verein, mit Unterstützung der Gemeinde und durch erhebliche Eigenleistungen seiner Mitglieder eine eigene Sportanlage zu schaffen. Diese befand sich etwa im Bereich der späteren Adresse Bickernstraße 75 und verfügte neben einem Fußballplatz auch über eine Radrennbahn. Zur Einweihung der Anlage trat der damalige Reichsmeister Sparta Nürnberg gegen eine lokale Auswahlmannschaft an. Von Beginn an spielte neben dem Seniorenfußball insbesondere die Schüler- und Jugendarbeit eine wichtige Rolle im Vereinsleben.
In den folgenden Jahren entwickelte sich ein regelmäßiger Sportbetrieb. Zu den prägenden Personen dieser frühen Vereinsphase gehörten unter anderem Mitglieder der Familien Schäfer und Elsner. Auch Pfarrer Kaufhold engagierte sich intensiv für die Sportgemeinschaft und wurde dabei von Vereinsmitgliedern wie Robert Kerkmann und Bruno Elsner unterstützt. Diese Entwicklung wurde jedoch durch die nationalsozialistische Sport- und Vereinspolitik grundlegend unterbrochen. Im Jahr 1934 wurde die DJK Schwarz-Weiß Bismarck wie andere katholische Sportvereine verboten. Der bisherige organisierte Vereinsbetrieb konnte damit nicht fortgesetzt werden. Pfarrer Kaufhold gelang es allerdings noch über einen längeren Zeitraum, die Sportanlage für den Haverkamp zu erhalten. Erst im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges wurde das Gelände unter anderem für den Bau von Baracken für Kriegsgefangene genutzt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der erneuten Zulassung katholischer Vereinsstrukturen wurde auch die Tradition der früheren DJK Schwarz-Weiß Bismarck wieder aufgenommen. Zu den maßgeblichen Beteiligten der Neugründung gehörten erneut Arthur Passmann und Pfarrer Kaufhold. Der Verein erhielt nun den Namen „DJK Rot-Weiß Bismarck“. Unter dem Vorsitz von Karl Eifländer konnte 1948 ein neuer vereinseigener Sportplatz an der Bickernstraße eingeweiht werden. Damit verfügte der Verein wenige Jahre nach Kriegsende wieder über eine feste infrastrukturelle Grundlage für seinen Sportbetrieb.
Die Vereinsarbeit wurde in den folgenden Jahren von verschiedenen Vorsitzenden und aktiven Mitgliedern weitergeführt. Zu den genannten Funktionären gehörten Ernst Steffens und Heinrich Kondring, während Spieler wie Tognino, Hohmann, Kefenhörster und Budde die sportliche Entwicklung mitprägten. Eine Verbesserung der Bedingungen ergab sich zudem durch das neue Jugendheim an der Grünstraße, in dem die Gemeinde dem Verein Umkleide- und Waschmöglichkeiten zur Verfügung stellte. Dadurch verbesserten sich insbesondere die organisatorischen Voraussetzungen für den Trainings- und Spielbetrieb.
Eine bedeutende strukturelle Veränderung erfolgte im Jahr 1970. Die Vereine „Wacker-Bismarck“ und „DJK Rot-Weiß Bismarck“ schlossen sich zusammen und führten ihre Arbeit unter dem Namen „DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck“ fort. Die bisherige Vereinsanschrift an der Bickernstraße blieb bestehen. Durch den Zusammenschluss entwickelte sich der Verein zu einer wichtigen Fußballorganisation im Bereich Haverkamp. Einen besonderen Stellenwert nahm weiterhin die Nachwuchsarbeit ein. Über viele Jahre engagierte sich insbesondere die Familie Gröbner für die Schüler-, Knaben- und Jugendmannschaften.
Die kontinuierliche Jugendarbeit führte zu einer Reihe sportlicher Erfolge. Bereits 1966 war die Knabenmannschaft Kreismeister in Gelsenkirchen geworden. 1972 errangen sowohl die Schülermannschaft als auch die B-Jugend Meisterschaften. In den Jahren 1973 und 1974 waren die A- und B-Jugendmannschaften erfolgreich. Die A-Jugend gewann 1975 zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft ihrer Gruppe. Auch außerhalb des Fußballs nahmen Mitglieder des Vereins an Leichtathletikveranstaltungen der DJK beziehungsweise des Verbandes teil und erzielten dort Platzierungen. Im Seniorenbereich gelang 1971 der Wiederaufstieg der ersten Mannschaft in die 1. Kreisklasse.
Die Jugendarbeit blieb auch in der weiteren Vereinsentwicklung ein zentraler Schwerpunkt. Gleichzeitig stellte die Unterhaltung des vereinseigenen Sportplatzes an der Bickernstraße eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Der Verein verband daher große Erwartungen mit der geplanten Errichtung einer Bezirkssportanlage im Haverkamp. Die zunehmende Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie die Aussicht auf Unterstützung durch die Stadt sollten langfristig bessere sportliche Rahmenbedingungen ermöglichen.
Im Jahr 1979 erfolgte schließlich der Umzug von der bisherigen Sportanlage an der Bickernstraße auf die neu errichtete Bezirkssportanlage an der Reckfeldstraße. Zu diesem Zeitpunkt waren zunächst das nördliche Spielfeld und die zugehörigen Gebäude fertiggestellt. Mit dem Umzug begann für den Verein eine neue infrastrukturelle Phase. Ebenfalls 1979 wurde eine Damengymnastikabteilung gegründet, wodurch sich das sportliche Angebot über den Fußball hinaus erweiterte.
1980 wurde der bisherige Vereinsname „DJK RWW Bismarck 1925“ in „RWW Bismarck 1925“ geändert. Ein Jahr später wurde die Bezirkssportanlage an der Reckfeldstraße durch die Fertigstellung des südlichen Spielfeldes und der Laufbahn weiter ausgebaut. Damit standen dem Verein nun deutlich verbesserte Trainings- und Wettkampfbedingungen zur Verfügung.
Sportlich waren die frühen 1980er-Jahre von wechselnden Ergebnissen geprägt. 1982 stieg die erste Mannschaft in die Kreisliga B ab. Bereits im folgenden Jahr gelang jedoch der direkte Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Im Jahr 1983 wurde der Verein außerdem in das Vereinsregister eingetragen und führte seitdem offiziell die Bezeichnung „RWW Bismarck 1925 e. V.“. Dieser Schritt festigte die rechtliche und organisatorische Stellung des Vereins.
1985 übertrug die Stadt Gelsenkirchen dem Verein die Schlüsselgewalt für die Bezirkssportanlage an der Reckfeldstraße. Damit erhielt RWW Bismarck eine größere Verantwortung für die Nutzung und Organisation der Sportstätte. Im gleichen Jahr gelang der zweiten Mannschaft der Aufstieg in die Kreisliga B. Ein Jahr später wurde das sportliche Angebot durch die Gründung einer Taekwondo-Abteilung erneut erweitert.
Einen bedeutenden Erfolg im Seniorenfußball erzielte die erste Mannschaft 1987. Unter Trainer Manfred Rungenweber gewann sie die Meisterschaft der Kreisliga A 2 und stieg in die Bezirksliga auf. Der Aufenthalt in dieser Spielklasse dauerte allerdings zunächst nur eine Saison. Bereits 1988 folgte der Abstieg zurück in die Kreisliga A.
Im selben Jahr begann zugleich ein Neuaufbau der Jugendabteilung. Nachdem der Verein zwei Jahre lang über keine eigenen Jugendmannschaften verfügt hatte, wurden zunächst wieder eine F- und eine E-Jugend aufgebaut. Damit wurde erneut eine Grundlage für eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit geschaffen. Ebenfalls 1988 wurde Hermann Rump für sein Engagement mit der Silbernadel des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen ausgezeichnet.
1990 musste die zweite Mannschaft einen sportlichen Rückschlag hinnehmen und stieg in die Kreisliga C ab. In den folgenden Jahren konzentrierte sich die Vereinsentwicklung zunehmend auf die Stabilisierung der verschiedenen Abteilungen und den weiteren Ausbau der Nachwuchsarbeit.
Einen Erfolg erzielte 1996 die Ü40-Mannschaft, die bei der Hallenstadtmeisterschaft den zweiten Platz belegte. Für die Jugendabteilung wurde im selben Jahr ein eigener Bus angeschafft, der insbesondere für Fahrten zu Auswärtsspielen und gemeinsamen Unternehmungen genutzt werden konnte. Die Anschaffung verdeutlicht den organisatorischen Umfang, den die Jugendarbeit zu diesem Zeitpunkt wieder erreicht hatte.
Ein weiterer infrastruktureller Entwicklungsschritt wurde 1997 mit dem Bau eines vereinseigenen Vereinsheims auf dem Gelände der Bezirkssportanlage Reckfeldstraße vollzogen. Bereits ein Jahr später entstand zusätzlich ein Doppelcarport, das den Besuchern der Sportanlage bei ungünstigen Wetterbedingungen Schutz bieten sollte. Im Jahr 1998 wurde außerdem die Tennisabteilung aus dem Verein ausgegliedert.
Besonders positiv entwickelte sich gegen Ende der 1990er-Jahre erneut der Nachwuchsbereich. 1999 verfügte RWW Bismarck wieder über elf Jugendmannschaften mit insgesamt rund 210 aktiven Kindern und Jugendlichen. Damit hatte sich die Jugendabteilung nach ihrem Neuaufbau Ende der 1980er-Jahre zu einer umfangreichen organisatorischen Einheit entwickelt.
Im Seniorenbereich verpasste die erste Mannschaft 1999 als Tabellenzweiter der Kreisliga A 2 nur knapp den Aufstieg in die Bezirksliga. Gleichzeitig hatte eine Neustrukturierung der Kreisliga A zur Folge, dass RWW künftig in der Kreisliga A 1 überwiegend gegen Mannschaften aus Gladbeck antreten musste. Nach Darstellung der Vereinschronik führte diese geografische Neuordnung zu einem deutlichen Rückgang der Zuschauerzahlen bei den Heimspielen, da zahlreiche traditionelle Begegnungen mit Vereinen aus der näheren Umgebung entfielen.
Im Jahr 2000 beging RWW Bismarck sein 75-jähriges Vereinsjubiläum. Ein Jahr später wurde die frühere Gruppeneinteilung der Kreisliga A wiederhergestellt. Dadurch konnte die erste Mannschaft mit Beginn der Saison 2001/02 erneut in der Kreisliga A 2 gegen Vereine aus dem näheren Gelsenkirchener Umfeld antreten.
2002 zählte der Verein rund 440 Mitglieder. Diese verteilten sich auf die drei Abteilungen Fußball, Damengymnastik und Taekwondo. Die Fußballabteilung bestand zu diesem Zeitpunkt aus elf Jugendmannschaften, zwei Seniorenmannschaften sowie zwei Alte-Herren-Mannschaften in den Altersklassen Ü30 und Ü40. Die Mitglieder- und Mannschaftszahlen verdeutlichen die weiterhin breite sportliche Basis des Vereins.
Ein herausragender sportlicher Erfolg gelang der ersten Mannschaft in der Saison 2002/03. Nach 16 Jahren außerhalb der Bezirksliga gewann RWW Bismarck unter Spielertrainer Markus Schmeling souverän die Meisterschaft der Kreisliga A 2 und kehrte in die Bezirksliga zurück. Die Meisterschaft stand bereits mehrere Spieltage vor Saisonende fest. Der Verein hatte seit dem vierten Spieltag die Tabelle angeführt und sich einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolger erarbeitet. Im Zusammenhang mit diesem Aufstieg wurde die Mannschaft personell verstärkt. Unter anderem wechselten Spieler wie André Krischak, Martin Sterner, Sven Esper und Heiko Buczkowski zu RWW Bismarck. Die Vereinsverantwortlichen betonten dabei, dass die sportliche Entwicklung trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten auf verlässlichen organisatorischen Strukturen und einer längerfristigen Kaderplanung beruhte. Gleichzeitig bestanden weiterhin Defizite bei den infrastrukturellen Bedingungen an der Reckfeldstraße, insbesondere aufgrund des dort vorhandenen Ascheplatzes.
Im Jahr 2003 wurde außerdem die Taekwondo-Abteilung aufgelöst. Damit konzentrierte sich das sportliche Angebot des Vereins wieder stärker auf Fußball und Damengymnastik.
Die Saison 2003/04 verlief für die erste Mannschaft auch nach dem Aufstieg außerordentlich erfolgreich. Als Neuling in der Bezirksliga 13 erreichte RWW Bismarck unmittelbar den zweiten Tabellenplatz. Am Saisonende waren RWW und der VfB Günnigfeld punktgleich und verfügten zudem über dieselbe Tordifferenz. Die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga gingen letztlich aufgrund der höheren Zahl erzielter Tore an Günnigfeld.
Die Entscheidung fiel in einer außergewöhnlich engen Schlussphase. RWW Bismarck musste das direkte Duell beim VfB Günnigfeld mit mindestens vier Toren Unterschied gewinnen, um noch die Meisterschaft zu erreichen. Die Bismarcker setzten sich zwar mit 3:0 durch, verfehlten den erforderlichen vierten Treffer jedoch knapp. In der Schlussphase traf Sven Esper nur das Torgebälk. Damit beendeten beide Mannschaften die Saison punktgleich und mit identischer Tordifferenz, während Günnigfeld aufgrund der insgesamt mehr erzielten Tore den Landesligaaufstieg erreichte. Ungeachtet des knapp verpassten Aufstiegs stellte der zweite Platz einen bemerkenswerten Erfolg für den gerade erst in die Bezirksliga zurückgekehrten Verein dar. Die Mannschaft hatte im Verlauf der Saison einen zeitweise erheblichen Rückstand auf Günnigfeld aufgeholt und sich dadurch bis zum letzten Spieltag die Möglichkeit auf die Meisterschaft erhalten. Die sportliche Entwicklung unter Markus Schmeling bestätigte damit die positive Entwicklung, die bereits mit dem Aufstieg aus der Kreisliga begonnen hatte.
Auch die zweite Mannschaft war in dieser Phase erfolgreich. Im Jahr 2004 gelang ihr der Aufstieg in die Kreisliga B. Dadurch verbesserte sich die sportliche Position des Vereins nicht nur im Bereich der ersten Mannschaft, sondern auch innerhalb der weiteren Seniorenstruktur.
Die Chronik enthält im Abschnitt zum Jahr 2005 mehrere rückblickende Presseberichte zu den erfolgreichen Spielzeiten 2002/03 und 2003/04. Diese dokumentieren sowohl den souveränen Bezirksligaaufstieg als auch den außergewöhnlich knapp verpassten Durchmarsch in die Landesliga. Für die weitere sportliche Entwicklung formulierte der Verein das Ziel, sich dauerhaft im überkreislichen Fußball zu etablieren. Dabei wurde zugleich betont, dass sportlicher Erfolg mit einer nachhaltigen organisatorischen Entwicklung des Gesamtvereins verbunden sein müsse. Neben den Meisterschaftserfolgen erreichte RWW Bismarck auch im Pokal Aufmerksamkeit. In der vierten Runde des DFB-Pokals auf Kreisebene gelang beispielsweise ein 1:0-Erfolg gegen den höherklassigen SC Hassel, der zu diesem Zeitpunkt an der Spitze der Verbandsliga stand. Christian Willeke erzielte in der 58. Minute per Kopf den entscheidenden Treffer. Das Ergebnis verdeutlichte die Konkurrenzfähigkeit der Bismarcker Mannschaft auch gegenüber höherklassigen Gegnern.
Insgesamt ist die Geschichte des RWW Bismarck 1925 e. V. von mehreren Phasen organisatorischer Neuordnung und sportlicher Entwicklung geprägt. Aus der 1925 gegründeten DJK Schwarz-Weiß Bismarck entstand nach dem Verbot während der nationalsozialistischen Herrschaft und der Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst die DJK Rot-Weiß Bismarck. Durch den Zusammenschluss mit Wacker-Bismarck im Jahr 1970 entwickelte sich daraus die DJK Rot-Weiß-Wacker Bismarck, bevor der Verein 1980 die Bezeichnung RWW Bismarck 1925 annahm und 1983 als RWW Bismarck 1925 e. V. in das Vereinsregister eingetragen wurde. Neben den sportlichen Erfolgen der Seniorenmannschaften bildete die Nachwuchsarbeit über weite Teile der Vereinsgeschichte einen zentralen Schwerpunkt. Bereits in der Gründungsphase wurde der Schüler- und Jugendarbeit besondere Bedeutung beigemessen. Die zahlreichen Meisterschaften der 1960er- und 1970er-Jahre, der Wiederaufbau der Jugendabteilung ab 1988 sowie die elf Jugendmannschaften mit rund 210 aktiven Jugendlichen im Jahr 1999 verdeutlichen die langfristige Bedeutung dieses Bereichs.
Auch die Entwicklung der Sportstätten prägte die Vereinsgeschichte entscheidend. Vom frühen vereinseigenen Platz an der Bickernstraße über die Nachkriegsanlage bis hin zum Umzug auf die Bezirkssportanlage Reckfeldstraße im Jahr 1979 und dem Bau des eigenen Vereinsheims 1997 waren infrastrukturelle Veränderungen eng mit den organisatorischen Möglichkeiten des Vereins verbunden.
Die Entwicklung von RWW Bismarck verdeutlicht damit beispielhaft die langfristige Bedeutung lokaler Sportvereine für den Stadtteil. Neben dem Wettkampfsport übernahm der Verein Funktionen in der Kinder- und Jugendarbeit, im Breitensport und im gesellschaftlichen Zusammenleben. Sein Fortbestand über unterschiedliche politische, wirtschaftliche und sportorganisatorische Rahmenbedingungen hinweg beruhte dabei wesentlich auf dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Generationen von Mitgliedern, Funktionären, Trainern und Betreuern.
Saisonstationen
| Saison | Liga | Platz | gespielt | gewonnen | unentschieden | verloren | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1965/1966 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen | 12 | 25 | 9 | 2 | 14 | 45-63 | 20 |
| 1966/1967 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen | 04 | 26 | 13 | 2 | 11 | 53-54 | 28 |
| 1967/1968 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen | 04 | 29 | 16 | 5 | 8 | 62-46 | 37 |
| 1968/1969 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen | 16 | 30 | 7 | 6 | 17 | 38-62 | 20 |
| 1971/1972 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 08 | 26 | 8 | 8 | 10 | 40-43 | 24 |
| 1972/1973 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 08 | 28 | 14 | 4 | 10 | 56-49 | 32 |
| 1973/1974 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 11 | 28 | 6 | 6 | 16 | 33-69 | 18 |
| 1974/1975 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 11 | 30 | 10 | 4 | 16 | 45-61 | 24 |
| 1975/1976 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 13 | 30 | 3 | 13 | 14 | 46-82 | 19 |
| 1976/1977 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 30 | 10 | 10 | 10 | 51-55 | 30 |
| 1977/1978 | I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 06 | 30 | 15 | 5 | 10 | 68-49 | 35 |
| 1978/1979 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 30 | 14 | 3 | 13 | 58-53 | 31 |
| 1979/1980 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 02 | 30 | 18 | 7 | 5 | 62-38 | 43 |
| 1980/1981 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 02 | 30 | 14 | 11 | 5 | 60-34 | 39 |
| 1981/1982 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 15 | 30 | 8 | 6 | 16 | 42-49 | 22 |
| 1983/1984 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 04 | 30 | 15 | 5 | 10 | 52-42 | 35 |
| 1984/1985 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 05 | 30 | 11 | 7 | 12 | 49-44 | 29 |
| 1985/1986 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 03 | 30 | 12 | 9 | 9 | 51-50 | 33 |
| 1986/1987 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 01 | 30 | 22 | 4 | 4 | 95-35 | 48 |
| 1988/1989 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 10 | 30 | 9 | 8 | 13 | 42-46 | 26 |
| 1989/1990 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 10 | 30 | 11 | 6 | 13 | 43-51 | 28 |
| 1990/1991 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 14 | 30 | 7 | 12 | 11 | 46-61 | 26 |
| 1991/1992 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 13 | 30 | 8 | 7 | 15 | 42-65 | 23 |
| 1992/1993 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 08 | 30 | 10 | 11 | 9 | 53-45 | 31 |
| 1993/1994 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 12 | 30 | 8 | 10 | 12 | 48-45 | 26 |
| 1994/1995 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 10 | 30 | 7 | 11 | 12 | 60-65 | 25 |
| 1995/1996 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 30 | 14 | 1 | 15 | 73-72 | 43 |
| 1996/1997 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 12 | 30 | 12 | 2 | 16 | 47-84 | 38 |
| 1997/1998 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 06 | 30 | 12 | 6 | 12 | 70-58 | 42 |
| 1998/1999 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 02 | 30 | 19 | 7 | 4 | 77-33 | 64 |
| 1999/2000 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I | 05 | 30 | 15 | 9 | 6 | 64-48 | 54 |
| 2000/2001 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe I | 05 | 30 | 15 | 5 | 10 | 47-34 | 50 |
| 2001/2002 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 05 | 30 | 16 | 7 | 7 | 71-37 | 55 |
| 2002/2003 | Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II | 01 | 28 | 25 | 1 | 2 | 103-24 | 76 |
| Saison | Liga | Platz | gespielt | gewonnen | unentschieden | verloren | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1968/1969 | II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III | 08 | 18 | 5 | 1 | 12 | 14-49 | 11 |
| 1969/1970 | II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe III | 11 | 26 | 6 | 6 | 14 | 55-68 | 18 |
| 1974/1975 | III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 10 | 24 | 7 | 4 | 13 | 57-57 | 18 |
| 1975/1976 | III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 23 | 11 | 2 | 10 | 68-53 | 24 |
| 1976/1977 | III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 08 | 25 | 9 | 5 | 11 | 59-54 | 23 |
| 1977/1978 | III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II | 09 | 30 | 11 | 7 | 12 | 69-65 | 29 |
| 1978/1979 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 03 | 28 | 17 | 5 | 6 | 90-46 | 39 |
| 1979/1980 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 03 | 24 | 14 | 5 | 5 | 69-43 | 33 |
| 1980/1981 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 04 | 26 | 11 | 7 | 8 | 71-44 | 29 |
| 1981/1982 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 30 | 13 | 5 | 12 | 72-69 | 31 |
| 1982/1983 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 01 | 30 | 18 | 10 | 2 | 85-30 | 46 |
| 1983/1984 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 04 | 30 | 16 | 10 | 4 | 72-34 | 42 |
| 1984/1985 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 01 | 30 | 20 | 7 | 3 | 84-30 | 47 |
| 1985/1986 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 08 | 30 | 12 | 6 | 12 | 49-59 | 30 |
| 1986/1987 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 14 | 30 | 8 | 7 | 15 | 38-57 | 23 |
| 1987/1988 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe VI | 05 | 20 | 10 | 3 | 7 | 56-39 | 23 |
| 1988/1989 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 10 | 28 | 7 | 10 | 11 | 49-57 | 24 |
| 1989/1990 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 15 | 30 | 7 | 5 | 18 | 35-67 | 19 |
| 1990/1991 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 04 | 28 | 14 | 8 | 6 | 73-40 | 36 |
| 1991/1992 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 14 | 28 | 8 | 4 | 16 | 40-74 | 20 |
| 1992/1993 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 28 | 13 | 3 | 12 | 64-94 | 29 |
| 1993/1994 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 06 | 26 | 12 | 8 | 6 | 54-38 | 32 |
| 1994/1995 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 11 | 28 | 8 | 5 | 15 | 57-87 | 21 |
| 1995/1996 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 13 | 30 | 6 | 7 | 17 | 52-95 | 25 |
| 1996/1997 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 14 | 26 | 2 | 1 | 23 | 30-88 | 7 |
| 1997/1998 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 11 | 26 | 7 | 3 | 16 | 51-55 | 24 |
| 1998/1999 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 12 | 26 | 5 | 4 | 17 | 55-76 | 19 |
| 1999/2000 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I | 06 | 24 | 10 | 9 | 5 | 59-35 | 39 |
| 2000/2001 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I | 06 | 24 | 11 | 4 | 9 | 42-35 | 37 |
| 2001/2002 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 02 | 28 | 17 | 7 | 4 | 99-45 | 58 |
| 2002/2003 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 10 | 28 | 10 | 8 | 10 | 60-52 | 38 |
| 2003/2004 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe IV | 01 | 26 | 20 | 4 | 2 | 116-15 | 64 |
| 2004/2005 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 08 | 26 | 6 | 13 | 7 | 35-38 | 31 |
| 2005/2006 | Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II | 11 | 30 | 11 | 3 | 16 | 51-60 | 36 |
| Saison | Liga | Platz | gespielt | gewonnen | unentschieden | verloren | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1982/1983 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe III | 02 | 28 | 22 | 2 | 4 | 124-31 | 46 |
| 1984/1985 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V | 06 | 24 | 13 | 0 | 11 | 64-71 | 26 |
| 1985/1986 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 07 | 30 | 13 | 7 | 10 | 77-46 | 33 |
| 1986/1987 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 03 | 26 | 15 | 6 | 5 | 70-39 | 36 |
| 1987/1988 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V | 01 | 24 | 18 | 5 | 1 | 74-24 | 41 |
| 1988/1989 | Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II | 09 | 28 | 11 | 5 | 12 | 49-59 | 27 |
Persönlichkeiten
Weblinks
Einzelnachweise