DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V.

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DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V.
Name DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V.
Abkürzung
Logo Vereinsloge DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V.
Vorsitz
Gründung 1921
Aufgelöst
Website https://teutonia-schalke-nord.de
Facebook https://www.facebook.com/p/DJK-Teutonia-Schalke-Nord-eV-100082854716783/
Instagram
Sitz
Straße Kurt-Schumacher-Straße 145
PLZ_Ort 45881 Gelsenkirchen




Vereinsgeschichte

Chronik DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V.
Jahr Ereignis
1918:

Der erste Weltkrieg ist beendet. Müde und ausgebrannt von den bis an die physische und psychische Leistungsfähigkeit gehenden Belastungen kehrten die Männer zurück. Sie haben alle Wirren und Schrecknisse des Krieges überstanden, und es fällt ihnen schwer, zur gewohnten Ordnung zurückzufinden.


1919:

Sportbegeisterte Jugendliche nehmen die Arbeit in den katholischen Sportabteilungen wieder auf.

Der Sport in unserer St. Anna Pfarrgemeinde ist eng mit dem Namen des Hochwürden Herrn Vikar Klaholt (langjähriger Pfarrer in Herne-Holthausen) verbunden. Er erweckte 1919 auf Wunsch seiner Jungen, u.a. Adolf Bieler, Willi Krick, Anton Klein und Heinrich Zander, die Sportabteilung zu neuem Leben.

Wie bei uns, so herrschten auch in den anderen Pfarrgemeinden große Aktivitäten.

Der Wunsch nach einem selbstständigen Spielbetrieb in katholischer Gemeinschaft wird immer lauter.


1920:

Endlich! Nach mühevoller Kleinarbeit wird in Würzburg von Prälat Carl Mosterts die "Deutsche Jugendkraft, Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen" ausgerufen. Das erste "Jugendkraft Heil" nimmt seinen Weg durch die deutschen Lande -zielbewusst und siegverheißend! Der Erfolg zeigt sich schon bald.

Die Sportabteilungen der DJK verzeichnen einen großen Aufschwung.

In unseren Gemeinden haben sich inzwischen drei Fußball-Senioren- und eine Jugendmannschaft gebildet, dazu eine Turn- und eine Schlagballabteilung.


1921:

Die einzelnen Sportabteilungen schließen sich zu einem Verein innerhalb der Deutschen Jugendkraft zusammen. Er erhält den Namen "Teutonia Bismarck-West". Schon seit einiger Zeit hat Präses Vikar Klaholt mit dem Generaldirektor der Glas- und Spiegel-Manufactur verhandelt. Das Wunder geschieht! Aus einer leeren Fabrikhalle soll das Jugendheim entstehen.

Die Zahl der aktiven und passiven Mitglieder wächst ständig, und so wird das

Vereinslokal Weber an der König-Wihelm-Straße bald zu klein.


1925:

Unter großem Jubel wird dass in Gemeinschaftsarbeit aller Jugendverbände erstellte und eingerichtete Jugendheim bezogen. Die Aktiven, unter der Leitung von Alfred Macziosek, danken durch gute Leistungen auf allen Sportplätzen. Ludwig Lethmate, mehrfacher Meister im 100m Lauf, und seine Sportkameraden sind im ganzen Verband Rhein-Weser bestens bekannt. Ebenso der auch heute noch rührige Ehrenvorsitzende Hans Lichterfeld, bekannter 100m- und 200m-Läufer seiner Zeit. Ludwig Lethmate und Hans Lichterfeld waren auch die Stützen in der 4x100m-Staffel des Stadtverbandes Gelsenkirchen. Und - wer hätte Alfons Fabis vergessen, der, mit angebrochenem Arm, in Günnigfeld den damaligen Kreismeister besiegen und somit den ersten Platz für Teutonia belegen konnte?


1927:

Der Verein kann sein erstes Banner weihen! 20 Teutonen und viele tausend Jugendkraftler erleben in Köln-Müngesdorfer Stadion im selben Jahre das große Verbandstreffen.


1928:

Unser Präses, der große Jugendkraftfreund Vikar Klaholt, verlässt die Gemeinde. Sein Nachfolger, Vikar Sieberg, bleibt nur kurze Zeit. Neuer Präses wird Vikar Stratmann, der ebenfalls in der Arbeit für die Jugend aufgeht! Doch die DJK ist eine Laienbewegung. Männer werden gebraucht, die aus Idealismus ihre Freizeit opfern, um den Verein und Aktive zu betreuen. Namen wie Konrad Weichert, Paul Hermann, Franz Renneberg, Philipp Siebert, Anton Klein, Adolf Bieler, Hans Lichterfeld, Alfons Fabis, Johann Sehr, Franz Schulz, Heinrich Zander und Heinrich Scheuer sen. sind unauslöschlich mit Gründung und Aufstieg der Teutonia der zwanziger Jahre verbunden. Ihnen gilt hier ein besonderes Wort des Dankes.


1934:

Die dunkelste Zeit in der Geschichte der Deutschen Jugendkraft beginnt. Der drittgrößte deutsche Sportverband wird von den damaligen Machthabern verboten und aufgelöst. Konnten 12 Jahre des Verbotes die DJK auslöschen?

NEIN!!!


1946:

Nein!!! Wieder kehrten die Männer aus einem unvorstellbar grausamen Krieg zurück. Alle Ideale und menschliche Werte wurden mit den Füßen getreten, es ging ums Überleben.

Und doch! Männer wie Heinrich Scheuer se., Hans Lichterfeld, Heinrich Zander und Johann Sehr, hatten das Ideengut Carl Mosterts über diese schreckliche Zeit gerettet. Und wieder war es ein priesterlicher Freund, ein begeisterter Fußballsportler, Vikar Heinrich Kraft, der die Sportabteilung in der Pfarrei St. Anna mit diesen alten Jugendkraftlern zu neuem Leben erweckte.

Zu den Wiederbegründern gehörten damals noch August Klein, Heinz Oeffling, Bernhard Grothe, Heinz- und Egon Kondring und Heinrich Scheuer jun.

Im Dezember 1946 genehmigte die englische Militärregierung die Bildung einer Jugendgruppe. Heinrich Scheuer sen. wird 1. Vorsitzender, Hans Lichterfeld betreut die Jugend und Schüler.

Teutonia Bismarck-West ist der 1. DJK Verein des Kreises Gelsenkirchen.


1947:

Am 5. August wird in Düsseldorf die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Jugendkraft gegründet. Die Spielgemeinschaft Verband Rhein-Weser bestand schon, und so ist das Fundament für ein geordnetes Sportleben in Verband, Bezirks und Kreis geschaffen.

Eng verbunden mit der Wiederbegründung ist der Name des ersten Präses Vikar Heinrich Kraft. Ihm ist es zu verdanken, dass die Teutonia auf dem Jahn Stadion in Gelsenkirchen-Heßler einen geregelten Spielbetrieb abhalten konnte. Kein Weg war ihm zu weit und zu oft getan, er schaffte die Genehmigung des Sportamtes zu erhalten. Sein Weggang wurde überall wo Teutonia tätig war, sehr bedauert. Immer stand der Teutonia ein Präses zur Seite, doch wir sind nun mal eine Laienbewegung und immer wieder wurden Idealisten gefunden, die um der Jugendkraft willen Zeit und auch finanzielle Opfer brachte.


1949:

Und die Teutonen marschierten, in der Leichtathletik und im Fußball. Die Schülermannschaften von Hans Lichterfeld waren nicht zu schlagen. Und beim ersten Verbandsfest?


1950:

Heinrich Zander ist nun der 1. Vorsitzende

Herbert Kossek, ein Vollblutfußballer wird 2. im 5000m-Lauf und war noch viele Jahre führend in dieser Disziplin.

Und erst die Teilnahme, Teutonia war im Jahn Stadion in Gelsenkirchen-Heßler stark vertreten. Und so mancher vordere Platz belohnte die Teutonen für ihre eifrige Teilnahme am Trainingsprogramm des für solche Feste stets verantwortlichen und rührigen Hans Lichterfeld. Aber auch die Fußballer machen von sich reden. Zu Beginn der 50er Jahre waren unsere Schüler- und Knabenmannschaften unter Hans Lichterfeld nicht zu schlagen. Und auch die Senioren hatten ihre große Zeit: Ohne Teutonia wurde keine Meisterschaft vergeben.


1955 + 1959:

Jahre in denen Verbandssportfeste abgehalten wurden. Jahre in denen unser Stammspieler der 1. Senioren, Herbert Kossek, die Höhepunkte seiner Laufbahn als Langstreckenläufer (sein Ausgleichssport) hatte. 1955 Dritter im Marathonlauf gegen internationale Konkurrenz und 1959 gewann er bei glühender Hitze auf der verkürzten Marathonstrecke. Wahrlich ein Vorbild an Ausdauer und Trainingsfleiß.

Erfolge überall, immer wieder möglich durch den Idealismus einiger Männer die Zeit und Geld für die DJK zur Verfügung stellte.

Hans Lichterfeld übernahm 1956 das Ruder und wurde 1. Vorsitzender.

Die Namen jener Jahre: H. Scheuer sen., H. Lichterfeld, J. Sehr, B. Spriewald, H. Kondring, L. Rentrop, H. Zander, F. Lingerski, E. Kondring, W. Kajan, H. Mölig, W. Kossek, P. Kleinekampmann, A. Fabis, J. Gembick.


1960+61:
Die Mannschaften wurden immer besser, es ging kein Weg an ihnen vorbei, wer Meister oder Pokalsieger werden wollte, musste Teutonia schlagen und es gelang nur Wenigen.

Und dann war es soweit: Pokalsieger im Carl-Mosterts-Wettbewerb 1961. Teutonia schlägt im Endspiel Bockum Hövel mit 5:0. Großer Jubel, denn auch die zweite Mannschaft erreichte das Endspiel und wurde erst nach Verlängerung von Frankonia Dortmund mit 3:2 besiegt; und es kam noch besser.


1962:

Gaumeister Teutonia Schalke-Nord und dann der große Wurf. Am 15. Juli 1962 besiegt die 1. Mannschaft im Endspiel um die Verbandsmeisterschaft den alten Rivalen Westfalia 04 Gelsenkirchen mit 4:1. Welch ein Jubel in Schalke-Nord.


1963:

Gauvizemeister, 1964 Gaumeister, Pokalvize- und Verbandsvizemeister; nur zweimal in entscheidenden Spielen geschlagen. Es war in diesen Jahren wohl Teutonias erfolgreichste Mannschaft. Auch die Schülermannschaften mischten kräftig mit. Sie wurden nun von Werner Kuczyk betreut.


1965:

Es ist das Jahr der ersten internationalen Begegnung mit französischen Sportlern von Nicolaite de Chaillot. Am Osterfest dieses Jahres wird eine Freundschaft geschlossen, die bis auf den heutigen Tag anhält. Sie wird in wechselseitigen Besuchen immer wieder erneuert.


1967+68:

Das Schicksalsjahr der eigenständigen Deutschen Jugendkraft. Was immer auch der Grund seien mag, an Idealisten hat es niemals gefehlt. Immer wieder fanden sich auch bei der Teutonia Männer, die bereit waren, das Notwendigste zu tun um einen geregelten Spielbetrieb zu gewährleisten. Und nicht zu vergessen, die geselligen Veranstaltungen, unsere Fahrten zu den Sauerländer-Freunden nach Reise, Kirchrarbach und wo immer DJKler Fußball spielten, Teutonia war da!

Und die 1965 begründete Freundschaft mit Französischen Fußballern, und zwar von Nicolaite de Chaillot.

Wechselseitig besuchten wir uns viele Jahre, Brieffreundschaften gibt es heute noch.

Sollte man diesen so gesunden Verein, ob in dem Mannschaftsvolumen, ob in den Finanzen, oder in der Führung aufgeben? Nein!!!

Am 28.03.1968 beschließt eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit nur wenigen Gegenstimmen den Antrag zur Aufnahme in den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen einzubringen. Die Führungsspitze der Teutonen blieb im Amt, und leitete noch viele Jahre das Teutonenschiff:

Hans Lichterfeld, B. Grothe, R. Schneider, Karl-Heinz Beyer, K. Sehr, H. Iwan, W. Eichholz, W. Kuczyk, A. Krause, S. Hause. L. Lethmate, F. Koch, G. Lukowski, G. Borutta, A. Lamberty, H. Zimmermann, W. Kajan und vor allem Peter Kleinekampmann, waren nach wie vor bereit, für ihre Jungens ihre Zeit und auch manchen Taler geopfert.

In manchem gilt es umzudenken, nur Idealismus ist nicht gefragt.

Die Alten Herren gewinnen das Paul-Penoni-Gedächtnis-Turnier der DJK Adler Feldmark.


1971:

Man feierte das 50jährige Bestehen. Auf eine so stolze Zahl können nur wenige Vereine im Kreis Gelsenkirchen zurückblicken.

Und immer noch stehen Männer für diesen Verein ein, ohne die ein solches Jubiläum nicht hätte gefeiert werden können. Kurt Kajan wurde als 1. Vorsitzender gewählt.


1973:

Aufstieg, Abstieg und wieder Aufstieg in die Kreisklasse. Die Konkurrenz war groß und halt auch die Leistungen unterschiedlich.


1974:

Die Saison 74/75 begannen wir als Neuling in der 1. Kreisklasse recht schwach. Im weitern Verlauf der Serie zahlte sich aber das gute Training von F. (Sockel) Prinz, der K. Waschek ablöste aus. Die 1. Mannschaft belegte am Ende dennoch einen guten Mittelplatz. Wer erinnert sich hier noch an Namen wie "Igel" Gietmann, H. Kraska, M. Meyer. J. Oppenkowski, W. Tabatt, F. Roshalm, "Siggi" Held, W. Gorny und P. Szyszyka.

Die 2. Mannschaft schaffte hier einen 9. Tabellenplatz. Unter Trainer Günter Lukowski spielten A- und B-Jugend mit wechselndem Erfolg und erreichten gute Mittelplätze.

In diesem Jahr wurde nach langjährigen Bemühungen endlich der Umzug für alle Mannschaften in die Glückauf-Kampfbahn vollzogen. Damit begann mit der Verwirklichung eines lang gehegten Wunsches, ein neuer Aufschwung in unserem Vereinsleben.

Vieles wurde leichter, insbesondere der Trainingsbetrieb für unseren Nachwuchs aus eigenen Reihen war nicht mehr durch den beschwerlichen Weg zum Jahnstadion gestört.


1975:

Gründung einer Turnabteilung für Frauen, die sich ab sofort "Mattenhäschen" nannten.

Das Jahr wurde mit großem Optimismus begonnen, doch infolge Bundeswehr und Verletzungen verpassten wir ein besseres Resultat für das Jahr. Mit NC Paris stellten sich 1975 unsere französischen Freunde in der Glückauf-Kampfbahn vor. Nach dem sportlichen Erfolg auf dem grünen Rasen siegten wir auch beim gemütlichen Beisammensein in unserem Vereinslokal E. Wellhausen nach Verlängerung über die Freunde von Nicolaite de Chaillot (Paris).

Leider verpasste die B- Jugend den Aufstieg knapp und belegte den 3. Platz. Im Pokal erreichten wir die Runde der letzten Acht und scheiterten mit 0:1 am FC Gladbeck. Die A-Jugend schaffte den Klassenerhalt.

Unser Jahresausflug führte uns nach Schapdetten.

Die gute Schülerarbeit unseres immer jungen Hans Lichterfeld machte sich hier sehr positiv bemerkbar.


1976:

Im Dezember wurde in der Glückauf-Kampfbahn eine neue Flutlichtanlage installiert. Sehr zur Freude unserer Seniorenabteilung. Doch erste einmal mussten wir zu Beginn der Saison unter unserem neuen Trainer Heiner Kördel einige Schwierigkeiten beseitigen. Unsere Mannschaften mussten zum Training zu den Sportplätzen Trinenkamp oder Schulzentrum Ückendorf ausweichen, was sich natürlich auf die Leistungen der 1. Und 2. Mannschaft negativ auswirkte.

Die B-Jugend erreichte wie im Vorjahr den dritten Platz. Im Pokal erreichten wir wieder die Runde der letzten Acht. Endstation war diesmal TuS Rotthausen, gegen die wir mit 2:5 unterlagen. Der schönste Sieg gelang uns im Pokal mit 4:2 über die STV Eintracht. Die A-Jugend machte weniger Freude und schaffte geraden den Klassenerhalt. Die Schüler (C-Jugend) wurden Vizemeister. Eine E-Jugend wurde für den Spielbetrieb gemeldet. Sie belegte wie die D-Jugend einen guten Mittelplatz.

Ein schwerer Schlag für unser Vereinsleben war das Ableben unseres Freundes Peter Kleinekampmann am 13.11.77. Der plötzliche und unerwartete Verlust eines mit vollem persönlichem Einsatz kämpfenden DJKlers war für uns alle nicht so leicht zu verkraften. Nach seinem Verständnis für den Amateursport im Geiste der DJK galt es nun für uns alle, mit besonderer Anstrengung für „seinen“ Verein weiter zu arbeiten und das begonnene Werk weiterzuführen.


1977:

Durch die Fertigstellung der neuen Flutlichtanlage begann für das Jahr 1977 auch wieder ein geregeltes Training in der Glückauf-Kampfbahn. Die 1. Mannschaft belegte einen guten Mittelplatz. Der Trainingsfleiß von Th. Philippi, G. Marcinkowski und F. Roshalm soll hier lebenswert erwähnt werden. Unsere 2. Mannschaft belegte den 7. Tabellenplatz.

Höhepunkt war die Fahrt zu unserem französischen Freunden von der Nicolaite de Chaillot, wo wir mit der A-Jugend und der 1. Mannschaft zu Gast waren. Sportlich sah es so aus: Die A-Jugend wurde Gruppendritter. Die B-Jugend stand am Ende der Saison punktgleich mit Eintracht Erle auf Platz 1, verlor jedoch das Entscheidungsspiel mit 3:1, stieg aber dennoch in die Leistungsklasse B auf. Ein schöner Erfolg. Turniere bei der RW Resser Mark und bei SW Gelsenkirchen-Süd wurden gewonnen. Die D-Jugend errang die Gruppenmeisterschaft.


1978:

In diesem Jahr begann der Aufschwung unserer 2. Mannschaft. Nach einer Niederlage blieb die 2. Mannschaft 12 Spiele unbesiegt und legte so den Grundstein zum Aufstiege in Jahre 1979 in die 2. Kreisklasse.

Ein herzliches Dankeschön an W. Rüffer, F. Gröning, L. Lethmate und W. Sommerfeld aus der AH-Mannschaft für die Spieleinsätze bei den Senioren.

A- und B-Jugend belegten Mittelplätze, Trainer war Klaus Grothe. Die A-Jugend wurde Turniersieger in Heßler.


1979:

In diesem Jahr begannen wir mit unserem neuen Trainer Günter Thon (Vater v. Olaf Thon) einen neuen Anlauf. Die 2. Mannschaft schaffte den Aufstieg in die 2. Kreisklasse mit J. Wasserloos, P. Back, He. Lange, W. Kunigk, Th. Feldhaus, Det. Borutta, W. Sehr, U. Lukowski, F. Roshalm, W. Lamberty, F. Bartkowski, T. Schlifka und den AH-Spielern F. Gröning, W. Rüffer und L. Lethmate. Die 1. Mannschaft hielt sich noch bescheiden im Mittelfeld auf.

Die B-Jugend erreichte die Runde der letzten Vier im Kreispokal. Hier war allerdings Endstation, denn der Gegner hieß FC Schalke 04, dem wir dann nach gutem Kampf mit 0:7 unterlagen.

Besuch unserer französischen Freunde aus Paris.

das Spiel der A-Jugend endete Unentschieden. In der Meisterschaft reichte es zu Platz 3 und 8. Das Training übernahm Uwe Ansperger.

Die E-Jugend gewann Turniere bei Westfalia 04 und Heßler 06.

Wir hatten nun schon in unserer neuen Umgebung in der Glückauf-Kampfbahn Fuß gefasst und alles deutete daraufhin, dass der Umzug ins „Dorf“ nur Vorteile brachte. Mitgliederzuwachs und Leistungssteigerung aller Mannschaften waren dafür der Beweis. In der Vereinsführung vollzog sich ein Wechsel. Hans Iwan übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden von Kurt Kajan, der weiterhin als stellv. 1. Vorsitzender im Verein tätig blieb.


1980:

Für die Saison 80/81 hatten wir uns einiges vorgenommen. Die 1. Mannschaft gewann ein Turnier beim FC Wetter und stellte auch den Pokalsieger in Resse 08.

Das Training unter Günter Thon, der Wille zum Sieg und die gute Kameradschaft der Spieler begannen jetzt die Erfolg zu zeigen.

Die C-Jugend wurde Gruppenmeister und stieg in die Leistungsklasse B auf. In den Spielen um die Kreismeisterschaft wurde Arminia Hassel mit 5:0 bezwungen. Das erste Spiel endete 4:4. Die D-Jugend wollte da nicht zurückstehen und schaffte nach dem Gruppensieg auch die Kreismeisterschaft. Der Gegner hieß hier SSV Buer, der mit 2:0 und 6:0 bezwungen wurde.

Die E-Jugend hatte Pech. Punktgleich mit dem alten Rivalen Westfalia 04 lagen wir auf Platz 1 in der Gruppe, verloren jedoch das Entscheidungsspiel mit 0:1.

Den Betreuern und Trainern, Manfred Brall, Karl Sehr, Werner Sehr, Karl-Heinz Rausch, Günter Stiefelhagen, Günter Lukowski, Willi Lichte, Jörg Trompeter und Paul Assholt, die in den letzten Jahren gute Arbeit verrichten, ein herzliches Dankeschön.

A- und B-Jugend waren im Mittelfeld zu finden. Das Training wurde nun von Heinz Scharf und Cosimo Destino geleitet.


1981:

Pünktlich zum 60jährigen Jubiläum gelang der 1. Seniorenmannschaft der Aufstieg in die Bezirksklasse. Der Jubel der Spieler und Zuschauern war riesig. Im Vereinslokal wurde der Aufstieg gebührend gefeiert.

Folgende Spieler schafften den Aufstieg:

G. Thon, W. Lamberty, W. Lichte, S. Heldt, R. Kossek, P. Flotho, Di, Det. J. und Mi. Borutta, K. Grothe, U. Schenk, M. Graw, G. Marcinkowski, Th. Philippi, F. Roshalm, P. Asholt, B. Borkowski, J. Wischnewski, Th. Feldhaus, P. Back und A. Hampel.

Vorstand und erw. Vorstand: H. Iwan, W. und B. Kuczyk, K., P. und I. Kajan, W. und K. Sehr, H. Rech, G. Filon, W. Kossek, K. Freudenhammer


1982:

Die Saison 1981/82 brachte uns als Neuling einen guten Mittelfeldplatz in der Bezirksklasse. Nach einigen Startschwierigkeiten unter Trainer Wilfried Jagusch, übernahm Jürgen Wellmann die Seniorenabteilung. Die 2. Mannschaft stieg leider in die Kreisliga C ab. Bei der Jugend reichte es für alle Mannschaften zu Plätzen im Mittelfeld.


1983:

Mit Hubert Kostotzky wurde ein neuer Trainer verpflichtet. Trotzdem konnte der Klassenerhalt nicht erreicht werden. Die 2. Mannschaft belegte einen guten Platz im oberen Tabellendrittel.

Die Geburtsschwachen Jahrgänge machten es den Trainern der Jugend nicht gerade leicht. Besonders betroffen, unsere B-Jugend. Unter Trainer Heinz Scharf musste sie aus der Kreisjugendliga A absteigen.


1984:

Wieder eine Saison mit einem neuen Trainer. Peter Roggenbuck versuchte sein Glück als Spielertrainer. Jedoch konnten die 1.- und 2. Mannschaft die Saison mit mäßigem Erfolg beenden.

Nur unter großen Anstrengungen konnte der Spielbetrieb der Jugend aufrecht erhalten werden.

Es wurde mit dem Bau einer Tennisanlage auf dem Gelände der Glückauf-Kampfbahn begonnen. Am 1.6. wurde unsere Tennisabteilung gegründet. Im August begann die Aufnahme des Spielbetriebs. Der erste Aufschlag wurde von unserem unvergessenen Sportskamerden Ernst Kuzorra vorgenommen.

Benefizspiel am 2. Ostertag zugunsten der Hinterbliebenen des Unglücks auf der Zeche Consolidation.


1985:

Nun sollte Lothar Pfahl als erfahrener Spielertrainer den Aufschwung bringen. Aber der gewünschte Erfolg blieb aus.

Bei der Jugend geht es weiter aufwärts. Die B-Jugend unter Trainer Werner Sehr wurde ungeschlagen Meister und schaffte dadurch wieder den Aufstieg in die Kreisjugendliga A.


1988:

Der 1. Vorsitzende Han Iwan tritt zurück und sein Amt übernahm Werner Kuczyk


1991:

528 Mitglieder zählte die DJK Teutonia Schalke-Nord. Am Spielbetrieb nahmen zwei Senioren-, vier Jugend- und Alte-Herren- Mannschaft teil.

Sonntag, den 23. Juni 1991 Festakt in der Pfarrgemeinde St. Anna aus Anlass unseres 70jährigen Vereinsjubiläums.


1992:

Gründung einer zweiten Damen-Gymnastikabteilung und einer Turn-Gruppe "Mutter und Kind" unter der Leitung von Helga Kraska.


1993:

Leider müssen wir unsere Jugendabteilung auflösen.


1994:

Der Neuaufbau der Jugendabteilung beginnt wieder. Da die DJK Blau Weiß Gelsenkirchen

die Jugendabteilung auflöst, übernehmen wir eine E- und eine D-Jugend.

Wertvolle Mitarbeiter werden dazugewonnen. Die Jugendleitung wird von Stefan Kuczyk

und Markus Bechmann übernommen.


Wir trauern um unseren Ehrenpräsidenten Hans Lichterfeld, der am 30.10.1994 im gesegneten Alter von 91 Jahren verstarb. Er war die große Leitfigur unseres Vereins.


Die Schlüsselgewalt der Glückauf-Kampfbahn wurde dem FC Schalke übertragen.

Unsere Bewerbung wurde leider von den Stadtvätern nicht berücksichtigt.


1995:

Die Tennisabteilung feiert ihr 10jähriges Jubiläum. Fleißige Hände haben hier eine Musteranlage geschaffen.

Die Tradition wurde gepflegt durch ein Spiel der AH-Mannschaft gegen die

ehemalige A-Jugend-Mannschaft von 1981/82. Ergebnis 4:1 für die ehemalige A-Jugend.


1996:

Ein langjähriger Wunsch geht in Erfüllung. Wir feiern ein gemeinsames Karnevalsfest

mit fast allen Vereinen aus Schalke-Nord bzw. Bismarck-West.

Klaus Grothe wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und löst Werner Kuczyk nach 8jähriger Tätigkeit ab.


1997:

Nachdem 1996 im Jubiläumsjahr der 1. Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen war, wurde in dieser Saison der Klassenerhalt durch gute sportliche Leistung gesichert.

Die Arbeit im Jugendbereich wird immer schwieriger und die B-Jugend musste vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet werden, da keine ausreichenden Spieler für diesen Altersbereich zur Verfügung standen. Trotzdem waren weiterhinca. 130 Jugendliche in verschiedenen Jugendmannschaften aktiv.


1998:

Durch einen Umbruch in der 1. Mannschaft konnte in diesem Jahr der Abstieg aus

der Bezirksliga nicht verhindert werden. Die 2. Mannschaft stellte eine schlagfertige

Truppe und belegte einen guten Mittelplatz. Die D-Jugend unter den Trainern Markus Bechmann und Marcel Senk wurden in ihrer Gruppe Meister und stiegen in der nächst höhere Klasse auf.

Auch nahmen die Mitglieder der Tennis- und Gymnastikabteilung rege am Vereinsleben teil.


1999:

Ein schwerer Schicksalsschlag traf die Vereinsfamilie. Unser langjähriges Vorstandsmitglied Werner Kuczyk stirbt im März völlig unerwartet.

Die Lücke die Werner Kuczyk hinterlassen hat, wird schwer wieder zu schließen sein.

Im Sommer veranstaltet die AH-Abteilung in der Glückauf-Kampfbahn ein Nostalgieturnier mit aktiven und ehemaligen Spielern. Es war ein großer Erfolg und wird mit Sicherheit wiederholt werden.

Mit Michael Steinhüser wurde für die Saison 1999/2000 ein junger Spielertrainer für die 1. Mannschaft verpflichtet, der zusammen mit dem Trainer der 2. Mannschaft Andreas Wotschke für neuen Schwung im Seniorenbereich sorgen soll.


2000:

Unter den Trainern Markus Bechmann und Marcel Senk wird die C-Jugend Meister in ihrer Klasse. Trotz diesem Erfolg bricht die Mannschaft auseinander (durch Abwerbung anderer Vereine) und muss zum Saisonbeginn abgemeldet werden.

Aber nicht nur die C-Jugend, sondern im gesamten Jugendbereich ist eine negative Entwicklung ersichtlich und es können nicht alle Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen.

Andreas Wotschke stellte nach jahrelanger guter Arbeit sein Amt als Trainer der 1.Mannschaft zur Verfügung. Seine Nachfolge trat Markus Bechmann an.

Die Gymnastikabteilung feiert ihr 25-jähriges Bestehen und unternimmt einen Ausflug nach Mallorca.

Bei der Jahreshauptversammlung werden einige Vorstandsposten durch neue Leute (junge alte Teutonen) besetzt.


2001:

Die Seniorenmannschaften haben einen guten Lauf und belegen Tabellenplätze im oberen Drittel. Diese lassen auf eine positive Entwicklung hoffen.

Die Entwicklung im Jugendbereich ist weiter negativ und es können nur noch F- und D-Jugend Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen.

Die Alte Herren Abteilung feiert ihr 30-jähriges Bestehen und wird diese mit einem Turniertag feiern. Neben den sportlich doch recht guten Erfolgen aller Mannschaften feierte die DJK Teutonia Schalke-Nord in diesem Jahr ihr 80jähriges Bestehen. Dies wurde mit einem großen Festball im Gemeindesaal der ev. Kirche, Freiligrathstr. gebührend gefeiert. Alle Abteilungen trugen zu diesem würdigen Ereignis bei und zeigten ihre Fähigkeiten außerhalb des Sports.


2002:

Die Seniorenmannschaften unter Leitung von Michael Steinhüser und Volker Allgeier tragen ihren Teil dazu bei, dass der Name unseres Vereins im Kreis Gelsenkirchen und darüber hinaus würdig vertreten wird.

Die I. Mannschaft etablierte sich im oberen Drittel der Tabelle und wird am Ende der Saison Zweiter.

Die II. Mannschaft belegte einen guten Platz im Mittelfeld.


Erfreulich ist die Entwicklung in der Jugendabteilung.

Nach Zeiten des Stillstandes finden wieder mehr Kinder den Weg zum Sportplatz, so dass in dieser Saison schon 4 Mannschaften mit wechselndem Erfolg am Spielbetrieb teilnahmen.


Sorgen bereiteten uns die Tennisabteilung.

Der Boom ist vorbei; die Mitglieder werden älter und jüngere kommen kaum hinzu. Man muss die Entwicklung weiter beobachten.


2003:

Die AH – Abteilung machte so weiter, wie in den letzten Jahren auch.

Neben Fußball stand natürlich die Geselligkeit durch verschiedenste Aktivitäten im Vordergrund.

Der Spielbetrieb leidet allerdings manchmal an bereitwilligen Spielern.


Die I. Mannschaft wird erneut Zweiter in der Kreisliga A und hofft auf die Meisterschaft im nächsten Anlauf.

Die Jugendabteilung machte weitere Fortschritte.

Mittlerweile verfügten wir auch wieder über die so wichtige A-Jugend-Mannschaft, die einen Unterbau für die Seniorenabteilung bilden sollte.


2004:

Alles beim Alten:


Die I. Mannschaft wird erneut Zweiter; die II. spielte im Mittelfeld eine gute Rolle; die AH gewinnen mehr als dass sie verlieren, die Tennisabteilung

wird immer kleiner und die Frauen-Gymnastik-Abteilung turnte weiter.


2005:

Das Jahr 2005 wurde das bisher sportlich erfolgreichste in der Geschichte der DJK Teutonia Schalke-Nord.

Die II. Mannschaft wurde mit Abstand souverän Meister der Kreisliga C, Gruppe 2, und stieg in die Kreisliga B auf.

Die Meisterschaft konnte und wurde schon einige Spieltage vor Ende der Saison gebührend gefeiert.


Auch die I. Mannschaft schaffte nach einem 4jährigen Anlauf die lang ersehnte Meisterschaftund den Aufstieg in die Bezirksliga. Dieser Weg war allerdings steinig, denn nach dem entscheidenden Spielgegen unseren Konkurrenten Spfr. Bulmke vor über 500 Zuschauern (= Rekordkulisse)schien es so, als wenn wir zum vierten Mal in Folge den zweiten Tabellenplatz belegen sollten.Doch ein kleiner Verfahrensfehler durch Bulmke „katapultierte“ uns bei Punktgleichheit mit einer Tordifferenzvon einem Treffer auf den Meisterrang.

Die Freude war riesig; die Vorbereitung auf die neue Liga zu kurz, aber gefeiert wurde trotzdem.

Die Jugendabteilung wächst weiter. Mittlerweile nehmen 6 Mannschaften am Spielbetrieb teil.


Wir müssen aus der „Kampfbahn“

Am Ende des Jahres 2005 erfolgte allerdings ein Schock für unseren Verein. Im Oktober wurden wir zu einem Gespräch eingeladen, bei dem uns mitgeteilt wurde, dass wir (aber auch die Schalker) die Glückauf – Kampfbahn verlassen müssten.Grund wäre ein umfangreicher Umbau zu einem Public Viewing, welches im Sommer für die Fußball – WM notwendig wäre.


2006:

Wahljahr:

Geschäftsführer Peter Kajan nimmt kein Vorstandposten mehr an, nach 30 Jahre Vorstandsarbeit!


Ein Novum bei der Wahl, denn es stellten sich keine Geschäftsführer zur Wahl. Frank Mastjoshusmann beantragte schriftlich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, um die Geschäftsführer zu wählen. Dieser Vorschlag wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Sechs Wochen später wurden Manfred und Maik Kremer als Geschäftsführer gewählt.


Wir müssen aus der „Kampfbahn“ Public Viewing war angesagt.

Bevor wir uns versahen, rollten im Frühjahr 2006 die Bagger an, verwandelten den Ascheplatz in eine Sandwüste, den Hauptplatz in einen großen Kirmesplatz und sogar die Tribüne und der Wall wurden nicht verschont.

Unsere Mannschaften wurden auf das Stadtgebiet verteilt. Die Jugend spielte im Berger Feld; die Senioren trainierten bei ETuS Gelsenkirchen in der Dessauer Str., spielten aber weiter auf dem Rasenplatz in der GKB.Im Sommer fand tatsächlich ein Public Viewing auf unserem Sportplatz statt.Was aber passiert danach? Diese Frage stellten wir uns alle und die Antworten von den Verantwortlichen kamen schleppend.

Mit viel Engagement aller, vielen Nachfragen und ständigen Gesprächen gelang es unserem Verein, alle davon zu überzeugen, dass die GKB ein Fußballplatz sein sollte und kein Rummelplatz für irgendwelche Veranstaltungen.19.12.2006 wurde durch den OB der Stadt Gelsenkirchen der nagelneue Hauptplatz eingeweiht.

Wir hatten nun einen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage der allerneusten Generation. Schon während der Einweihung wurden neidische Stimmen laut.


Die sportlichen Erfolge aller Mannschaften im Jahr dieses Umbruchs muss man an dieser Stelle ausdrücklich loben.

Die Jugendabteilung blieb trotz Auslagerung zusammen, die Senioren spielten eine gute Rolle in ihren Spielklassen, ohne vorne dabei zu sein.

Sicher darf man nicht verschweigen, dass die I. Mannschaft im Sommer 2006 den Verbleib in der Bezirksliga verpasste, aber dies hatte viele Gründe - auch der Umzug.

Die Tennisabteilung gab es nicht mehr. Im Frühjahr wurde der Trainingsbetrieb mangels Mitglieder leider eingestellt.


2007:

Mit Beginn der Rückrunde waren alle Mannschaften wieder in der neuen GKB vereint. Das Problem war nun – wie kriegen wir alle unter einen Hut? Kabinen, Platzbelegung und Nutzung spielten eine große Rolle.

Es wurde diskutiert und auch gestritten, aber man fand Lösungen.

Zumal hinzukam, dass wir ja seit Sommer 2006 eine neue Mannschaft in unseren Verein integrieren mussten. Die ehemalige Damenmannschaft der SG Eintracht GE hatte sich uns angeschlossen und spielten noch mit der Jugend im Berger Feld.

Sportlich ging es aufwärts – die I. Mannschaft legte eine Bombenrückrunde hin und wurde am Ende noch Vierter.

Die II. Mannschaft hielt locker die Klasse, obwohl man sagt, dass das 2. Jahr das Schwerste wäre.

Bei den Alten gab es nichts Neues. Ständig sieht die Bilanz am Ende des Jahres positiv aus, sowohl aus sportlicher Sicht als auch bei

gemeinsamen Veranstaltungen. Positiv ist zu erwähnen, dass die AH die Patenschaft für das ehemalige Tennisheim übernommen haben und dieses so hergerichtet haben, dass man dort richtig abfeiern kann.

Abfeiern konnte man auch wieder beim berühmt-berüchtigten Karneval der Teutonen.

Diesmal kamen sogar richtige Karnevalsgrößen des Vereins KG Günnigfeld mit Prinzenpaar, Tanzgarde u.a. es wurde ein voller Erfolg und wird im nächsten Jahr wiederholt.


2008:

Wahljahr:

Peter Kajan wird zum Präsidenten gewählt, nachdem Klaus Grothe sein Amt aus beruflichen Gründen niedergelegt hat.

Zur 1. Mannschaft:

Eine klasse Saison unserer Mannschaft mit dem Höhepunkt der Meisterschaft in der Kreisliga A2; mit drei Punkten Vorsprung vor der DJK Westfalia 04 Gelsenkirchen und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga. Die Statistik: 23 Siege, 6 Remis und 1 Niederlage. In der Abschlusstabelle standen wir mit 75 Punkte und einem Torverhältnis von 85:16 an der Spitze.Dazu kam der erstmalige Einzug in den Westfalenpokal, nach tollen Spiel und 2:1 Sieg in bei der DJK Westfalia 04 Gelsenkirchen.Des Weiteren wurde die Endrunde der Stadtmeisterschaft in der Glückauf-Kampfbahn erreicht, wo wir in der Vorrunde leider ausschieden.

Zur 2. Mannschaft:

Unsere Zweite erreichte in der Kreisliga B 2 einen guten 6. Platz mit 15 Siegen und 7 Unentschieden und 10 Niederlagen. Das macht 52 Punkte bei einen Torverhältnis von 75:56.Besondere Höhepunkte waren die Rückrundensiege gegen die späteren Aufsteiger Falke GE und Erle 19.

Die Alten Herren wurden DJK Pokalsieger. Die Ü40 wurde 2. Sieger bei der Stadtmeisterschaft in der Glückauf Kampfbahn.


2009:

Saison 2008/2009:

Im Aufstiegsjahr landete die 1. Mannschaft in der Bezirksliga auf einen guten 6. Platz mit 14 Siegen/9 Remis und 7 Niederlagen gleich 51 Punkte bei 61:48 Toren.In der ersten Runde im DFB-Pokal auf Landesebene, schieden wir leider gegen Wattenscheid 08 mit 0:1 aus.

Nach mittelmäßiger Hinrunde, legte unsere Zweite eine furiose Rückrunde hin, außer 2 Remis wurden alles Spiele gewonnen, so dass am Ende der hervorragende 2. Platz heraussprang. 19 Siege/5 Remis und 6 Niederlagen gleich 62 Punkte und 81:41 Tore ist schon eine gute Bilanz.

Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga A gegen den Zweiten der Gruppe 1 YEG Hassel II, wurde leider vor großer Kulisse an der Oststrasse mit 1:3 verloren.

Alten Herren mit sensationellen Erfolgen.DJK-Pokalsieger gegen Arm. Ückendorf.Sieger der Ü40 Stadtmeisterschaft in der Glückauf KampfbahnEndspiel um die Kreismeisterschaft gegen die sehr gute Mannschaftvon VfB Kirchhellen mit 2:5 verloren.


2010:

Wahljahr:

1. Vorsitzender: Peter Kajan

2. Vorsitzender: Bernd Ludscheidt

Geschäftsführer: Thomas Webelsiep und Dirk Ostrowski

Kassierer: Martin Sommerfeld / 2. Kassierer: Arne Stiel


Erstmalig wurde bei den Wahlen innerhalb der AH-Abteilung ein eigener Vorstand gewählt: G. Tolksdorf (AH-Sprecher), D. Ostrowski (Spielplaner) und A. Gwiasda (Stellv. Für beide).


Das verflixte 2. Jahr, obwohl die Mannschaft weitgehend zusammen blieb und qualitativ verstärkt wurde, kam Sie nie richtig in die Gänge. Abgesehen vom Kreispokal, wo Sie unter den letzten vier gekommen ist, war es keine gute Hinrunde unserer Ersten. Abgeschlossen wurde die Hinrunde auf Platz 13, einen Platz vor den Abstiegsrängen, mit 4 Siegen/2 Remis und 9 Niederlagen bei 14 Punkten bei 22:29 Toren.Im beiderseitigen Einvernehmen trennte man sich vom Spielertrainer Michael Steinhüser. Es sprang nach der Winterpause F. Conradi ein, der zur nächsten Saison, als Trainer bereits feststand.Der Abstieg aus der Bezirksliga konnte mit einer Super-Rückrunde vermieden werden.

Neuer Jugendleiter: Mit Thomas Philippi haben wir einen alten Teutonen gefunden, der sich dieser schweren Aufgabe angenommen hat.


2011 / 90 Jahre DJK Teutonia Schalke:

Friedhelm Ostrowski (ehem. AH-Obmann) wurde als Vereinsehrenamtsbeauftragter (VEAB) ernannt.


Am 28. Mai 2011 gab der Trainer der 1. Senioren-Mannschaft Frank Conradi seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen bekannt. Michael Cap und Joachim Niesch, die die 2. Mannschaft trainierten übernahmen das Traineramt von Frank Conradi.Der langjährige Begleiter Werner Spannemann der die 1. Mannschaft über viele Jahre betreute wurde zu Saisonende verabschiedet.Trotzdem wir sportlich den Verbleib in der Bezirksliga geschafft haben, mussten wir notgedrungen unsere 1. Mannschaft aus dieser Klasse zurückziehen. Der Grund war, dass fast alle Spieler der 1. Mannschaft den Verein verlassen haben.

Ein Artikel in der WAZ sorgte mal wieder für Unruhe in unserem Verein: Schalke will die Glückauf-Kampfbahn zurück. Später sollte sich herausstellen, das gemeint war, eine Kultstätte in der Kampfbahn zu schaffen.

Am 2. Oktober fand das Oktoberfest in der Kampfbahn statt. Weit über 100 Leute wurden gezählt.

Am 16. November mussten die beiden Trainer Michael Cap und Joachim Niesch der 1. Mannschaft nach einem Vorstandsbeschluss ihr Traineramt wegen Erfolglosigkeit niederlegen. Als Interimstrainer fungierten ab sofort Willi Lichte und Sven Amann.

Ab den 1. Dezember kehrte ein altbekannter als Trainer der 1. Mannschaft zurück: Michael Steinhüser. Michael übernimmt die 1. Mannschaft zunächst bis zum Saisonende 2012.


2012:

Wahljahr:

1. Vorsitzender: Friedhelm Ostrowski

2. Vorsitzender: Bernd Ludscheidt

Geschäftsführer: Sven Amann, Michael Große

Kassierer: Dirk Ostrowski

Bei der Hallenstadtmeisterschaft erreichte unsere 1. Seniorenmannschaft die Endrunde.

Am 11. Februar wurde unsere Saune endlich fertiggestellt.

Michael Steinhüser schaffte mit seiner 1. Mannschaft mit einem Gewaltakt in der Rückrunde den Klassenerhalt und verlängerte sein Traineramt um ein Jahr.

Jugendleiter Thomas Philippi trat im Juni zurück, aus persönlichen Gründen. Bei der außerordentlichen Jugendversammlung wurden als gleichberechtigte Jugendleiter Volker Janocha und Michael Heinrichs gewählt. Simona Janocha wurde als Geschäftsführerin bestätigt.


2015:

2015 fanden sich einige ehemalige Spieler der AH, die mittlerweile das 60. Lebensjahr bereits überschritten oder kurz davor waren, zusammen und gründeten die „Teutonia – Legenden“. Diese treffen sich bis zum heutigen Tag mehrmals im Jahr, um alte Zeiten aufleben zu lassen.

Sportlich verliefen die letzten Jahre eher unspektakulär. Man dümpelte in den Ligen so dahin, ohne nennenswerte Erfolge zu erzielen. Man verschlechterte sich aber auch nicht und hielt die jeweiligen Ligen.


2019:

Doch 2019 erfolgte ein Rückschlag. In den letzten beiden Saisonspielen benahmen sich einige Spieler der 1. Mannschaft der DJK Teutonia Schalke-Nord nicht so wie man es mit den Begriffen „sportliche Fairness und Respekt gegenüber dem Gegner“ vereinbaren könnte. Spielabbrüche aufgrund Ausschreitungen waren die Folge. Der Vorstand reagierte angemessen und bestrafte die Spieler mit Vereinsausschluss, auch um sich nicht seinen guten Namen im Fußballkreis Gelsenkirchen/Gladbeck von einigen wenigen kaputt machen zu lassen. Daraufhin folgten andere und verließen ebenfalls den Verein. Man hatte keine Mannschaft mehr und versuchte in der Kreisliga B einen Neuanfang.


2020:

2020 war geprägt von einem Ereignis, dass die gesamte Welt auf den Kopf stellte und dies bis heute noch tut. In China entwickelte sich ein Virus, der alles lahmlegte, auch den Sport. Die Welt stand still.

Die Saison wurde abgebrochen. Man wusste nicht, wie und ob es überhaupt weitergeht und viele Vereine bangten um ihre Existenz. Eine Herausforderung für jeden Vereinsvorstand!

Die meisten Vereine haben diese Herausforderung mit Engagement und viel Menschenverstand angenommen und letztendlich rollt heute der Ball wieder.

Chronik

Die Entwicklung der DJK Teutonia Schalke-Nord ist eng mit der katholischen Jugend- und Sportbewegung des frühen 20. Jahrhunderts verbunden. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 standen auch die örtlichen Gemeinschaften vor der Aufgabe, ihr gesellschaftliches und sportliches Leben neu zu organisieren. Zahlreiche Männer kehrten aus dem Krieg zurück, während sich insbesondere unter Jugendlichen erneut ein wachsendes Interesse an gemeinschaftlicher sportlicher Betätigung entwickelte. Bereits 1919 nahmen sportbegeisterte Jugendliche die Arbeit in den katholischen Sportabteilungen wieder auf. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Pfarrgemeinde St. Anna. Auf Wunsch mehrerer Jugendlicher, darunter Adolf Bieler, Willi Krick, Anton Klein und Heinrich Zander, belebte Vikar Klaholt die dortige Sportabteilung neu. Vergleichbare Entwicklungen waren auch in anderen Pfarrgemeinden zu beobachten. Zugleich verstärkte sich der Wunsch, den Sport innerhalb der katholischen Gemeinschaft in einem eigenständig organisierten Spielbetrieb auszuüben.

Eine wichtige organisatorische Voraussetzung hierfür entstand 1920 mit der Gründung der „Deutschen Jugendkraft, Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen“ durch Prälat Carl Mosterts in Würzburg. In der Folge verzeichneten die katholischen Sportabteilungen einen deutlichen Mitglieder- und Aktivitätszuwachs. Im Umfeld der späteren Teutonia bestanden zu dieser Zeit bereits drei Seniorenfußballmannschaften, eine Jugendmannschaft sowie Abteilungen für Turnen und Schlagball. Im Jahr 1921 schlossen sich die einzelnen Sportabteilungen schließlich innerhalb der Deutschen Jugendkraft zu einem gemeinsamen Verein zusammen, der den Namen „Teutonia Bismarck-West“ erhielt. Vikar Klaholt setzte sich gleichzeitig für die Verbesserung der räumlichen Bedingungen ein. Durch Verhandlungen mit dem Generaldirektor der Glas- und Spiegel-Manufactur konnte eine leerstehende Fabrikhalle zur Nutzung als Jugendheim vorgesehen werden. Das bisher genutzte Vereinslokal Weber an der König-Wilhelm-Straße war aufgrund des kontinuierlichen Mitgliederzuwachses zunehmend zu klein geworden.

1925 konnte schließlich das in gemeinschaftlicher Arbeit verschiedener Jugendverbände geschaffene Jugendheim bezogen werden. Gleichzeitig entwickelte sich der Verein auch sportlich weiter. Unter der Leitung von Alfred Macziosek erzielten die Aktiven Erfolge in unterschiedlichen Disziplinen. Insbesondere die Leichtathletik gewann an Bedeutung. Ludwig Lethmate, der mehrfach im 100-Meter-Lauf erfolgreich war, sowie Hans Lichterfeld, der über 100 und 200 Meter antrat, gehörten zu den bekannteren Sportlern des Vereins. Beide waren zudem Mitglieder der 4-mal-100-Meter-Staffel des Stadtverbandes Gelsenkirchen. Auch Alfons Fabis gehörte zu den sportlich hervorgetretenen Vereinsmitgliedern dieser Zeit. 1927 verfügte der Verein über ein eigenes Banner, das feierlich geweiht wurde. Im selben Jahr nahmen rund 20 Vereinsmitglieder an einem großen Verbandstreffen der Deutschen Jugendkraft im Müngersdorfer Stadion in Köln teil.

Nach dem Weggang von Vikar Klaholt im Jahr 1928 übernahm zunächst Vikar Sieberg für kurze Zeit die Funktion des Präses, bevor Vikar Stratmann diese Aufgabe übernahm. Neben den Geistlichen wurde die Vereinsarbeit jedoch wesentlich von ehrenamtlich tätigen Laien getragen. Zu den für die Aufbauphase bedeutenden Mitgliedern gehörten unter anderem Konrad Weichert, Paul Hermann, Franz Renneberg, Philipp Siebert, Anton Klein, Adolf Bieler, Hans Lichterfeld, Alfons Fabis, Johann Sehr, Franz Schulz, Heinrich Zander und Heinrich Scheuer senior. Ihr ehrenamtliches Engagement bildete eine wesentliche Grundlage für die organisatorische und sportliche Entwicklung der Teutonia während der 1920er-Jahre.

Die kontinuierliche Vereinsentwicklung wurde in der Zeit des Nationalsozialismus unterbrochen. 1934 begann mit dem Verbot und der Auflösung der Deutschen Jugendkraft eine tiefgreifende Zäsur für die katholische Sportbewegung und damit auch für Teutonia Bismarck-West. Eine reguläre Vereinsarbeit innerhalb der bisherigen Strukturen war fortan nicht mehr möglich. Dennoch blieben persönliche Verbindungen und Teile der ursprünglichen Vereinsidee unter ehemaligen Mitgliedern erhalten.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Vereinsarbeit schrittweise wieder aufgenommen. Eine wesentliche Rolle spielten dabei ehemalige Mitglieder wie Heinrich Scheuer senior, Hans Lichterfeld, Heinrich Zander und Johann Sehr. Gemeinsam mit Vikar Heinrich Kraft wurde die Sportabteilung der Pfarrgemeinde St. Anna 1946 neu aufgebaut. Zu den weiteren Wiederbegründern gehörten August Klein, Heinz Oeffling, Bernhard Grothe, Heinz und Egon Kondring sowie Heinrich Scheuer junior. Im Dezember 1946 genehmigte die britische Militärregierung die Bildung einer Jugendgruppe. Heinrich Scheuer senior übernahm den Vorsitz, während Hans Lichterfeld für die Betreuung der Jugend- und Schülermannschaften verantwortlich war. Teutonia Bismarck-West entwickelte sich damit zum ersten DJK-Verein des Kreises Gelsenkirchen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Jugendkraft am 5. August 1947 in Düsseldorf und den bereits bestehenden Strukturen des Verbandes Rhein-Weser verbesserten sich die organisatorischen Voraussetzungen für einen geregelten Sportbetrieb. Vikar Heinrich Kraft setzte sich insbesondere dafür ein, dass Teutonia das Jahnstadion in Gelsenkirchen-Heßler nutzen konnte. Dadurch standen dem Verein wieder angemessene Möglichkeiten für Training und Wettkampfbetrieb zur Verfügung. In den folgenden Jahren entwickelten sich vor allem die Leichtathletik und der Fußball positiv. Die von Hans Lichterfeld betreuten Schülermannschaften erzielten zahlreiche sportliche Erfolge. 1950 übernahm Heinrich Zander den Vorsitz des Vereins. Gleichzeitig machte Herbert Kossek sowohl als Fußballspieler als auch als Langstreckenläufer auf sich aufmerksam. Er belegte unter anderem den zweiten Platz über 5.000 Meter und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem erfolgreichen Langstreckenathleten.

Die 1950er-Jahre waren von einer weiteren sportlichen Konsolidierung geprägt. Bei den Verbandssportfesten 1955 und 1959 erzielte Herbert Kossek besondere Erfolge. 1955 belegte er bei einem Marathonlauf mit internationaler Beteiligung den dritten Platz; 1959 gewann er einen aufgrund großer Hitze verkürzten Marathonlauf. Die Fußballmannschaften, insbesondere im Schüler- und Knabenbereich, gehörten ebenfalls zu den leistungsstarken Mannschaften ihrer Wettbewerbe. 1956 übernahm Hans Lichterfeld das Amt des ersten Vorsitzenden. Neben ihm prägten zahlreiche weitere ehrenamtlich tätige Mitglieder die Vereinsarbeit und ermöglichten durch ihren persönlichen Einsatz die sportliche und organisatorische Weiterentwicklung.

Zu Beginn der 1960er-Jahre erreichte die Fußballabteilung eine ihrer erfolgreichsten Phasen. 1961 gewann die erste Mannschaft den Carl-Mosterts-Pokal durch einen 5:0-Erfolg im Endspiel gegen Bockum-Hövel. Auch die zweite Mannschaft erreichte das Finale ihres Wettbewerbs, unterlag dort jedoch Frankonia Dortmund nach Verlängerung mit 2:3. Einen weiteren Höhepunkt stellte das Jahr 1962 dar. Nachdem Teutonia zunächst Gaumeister geworden war, gewann die erste Mannschaft am 15. Juli 1962 durch einen 4:1-Finalsieg gegen Westfalia 04 Gelsenkirchen die Verbandsmeisterschaft. 1963 folgte die Gauvizemeisterschaft, während die Mannschaft 1964 erneut Gaumeister sowie Pokal- und Verbandsvizemeister wurde. Auch die Schülermannschaften entwickelten sich unter der Betreuung von Werner Kuczyk erfolgreich weiter.

Im Jahr 1965 begann zudem die internationale Vereinsarbeit. Zu Ostern fand die erste Begegnung mit Sportlern des französischen Vereins Nicolaite de Chaillot statt. Daraus entwickelte sich eine langfristige Partnerschaft, die durch regelmäßige gegenseitige Besuche und persönliche Kontakte gepflegt wurde. Die internationalen Begegnungen ergänzten damit die sportliche Vereinsarbeit um eine gesellschaftliche und kulturelle Dimension.

Eine bedeutende organisatorische Neuorientierung erfolgte 1968. Am 28. März beschloss eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit, die Aufnahme in den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen zu beantragen. Damit reagierte der Verein auf die veränderten Strukturen des eigenständigen DJK-Spielbetriebs. Die bisherige Vereinsführung blieb weitgehend bestehen und führte die Vereinsarbeit auch innerhalb der neuen Verbandsstrukturen weiter. Neben dem regulären Sportbetrieb spielten gesellschaftliche Veranstaltungen, Vereinsfahrten und Kontakte zu anderen DJK-Vereinen weiterhin eine wichtige Rolle. Auch die Alte-Herren-Mannschaft konnte in dieser Zeit sportliche Erfolge erzielen und gewann unter anderem das Paul-Penoni-Gedächtnisturnier der DJK Adler Feldmark.

1971 beging Teutonia sein 50-jähriges Vereinsjubiläum. Kurt Kajan wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. In den folgenden Jahren verlief die sportliche Entwicklung wechselhaft und war von Auf- und Abstiegen geprägt. In der Saison 1974/75 trat die erste Mannschaft als Neuling in der 1. Kreisklasse an. Nach einem schwierigen Saisonbeginn stabilisierte sich die Mannschaft unter Trainer F. Prinz und erreichte schließlich einen Mittelfeldplatz. Auch die zweite Mannschaft sowie die A- und B-Jugend bewegten sich überwiegend im Tabellenmittelfeld.

Von besonderer Bedeutung für die weitere Vereinsentwicklung war der Umzug aller Mannschaften in die Glückauf-Kampfbahn im Jahr 1974. Damit verbesserten sich insbesondere die Trainingsbedingungen für die Nachwuchsmannschaften erheblich, da die zuvor notwendigen Wege zum Jahnstadion entfielen. 1975 wurde das sportliche Angebot zudem durch die Gründung einer Frauenturnabteilung erweitert, deren Mitglieder sich als „Mattenhäschen“ bezeichneten. Im selben Jahr besuchten die französischen Partner von Nicolaite de Chaillot den Verein in der Glückauf-Kampfbahn. Auch die Jugendarbeit wurde weiter intensiv betrieben, wobei insbesondere die von Hans Lichterfeld geleistete Schülerarbeit hervorgehoben wurde.

1976 wurde in der Glückauf-Kampfbahn eine neue Flutlichtanlage installiert. Während der Bauphase mussten die Mannschaften zeitweise auf andere Sportplätze ausweichen, was den Trainingsbetrieb erschwerte. Nach Fertigstellung der Anlage normalisierten sich die Bedingungen wieder. In den Jugendmannschaften konnten verschiedene sportliche Erfolge erzielt werden. Die B-Jugend erreichte beispielsweise wiederholt den dritten Tabellenplatz und die C-Jugend wurde Vizemeister. Darüber hinaus wurde erstmals eine E-Jugend für den Spielbetrieb gemeldet. Ein bedeutender persönlicher Verlust für den Verein war der Tod von Peter Kleinekampmann am 13. November 1977, der sich über lange Zeit intensiv für die DJK und den Verein engagiert hatte.

Ende der 1970er-Jahre setzte insbesondere bei der zweiten Seniorenmannschaft eine positive sportliche Entwicklung ein. Nachdem sie 1978 über einen längeren Zeitraum ungeschlagen geblieben war, gelang ihr 1979 der Aufstieg in die 2. Kreisklasse. In diesem Jahr übernahm Günter Thon, der Vater des späteren Nationalspielers Olaf Thon, das Training. Gleichzeitig wurden die internationalen Kontakte nach Paris fortgesetzt. Auch im Nachwuchsbereich erzielten mehrere Mannschaften Turniererfolge. Der inzwischen vollzogene Umzug in die Glückauf-Kampfbahn wirkte sich insgesamt positiv auf Mitgliederentwicklung und sportliche Leistungen aus. In der Vereinsführung übernahm Hans Iwan das Amt des ersten Vorsitzenden von Kurt Kajan, der weiterhin stellvertretend tätig blieb.

1980 zeigten sich weitere sportliche Fortschritte. Die erste Mannschaft gewann Turniere beim FC Wetter und in Resse. Die C-Jugend wurde Gruppenmeister und stieg in die Leistungsklasse B auf. Auch die D-Jugend errang nach dem Gruppensieg die Kreismeisterschaft. Lediglich die E-Jugend verpasste nach einem Entscheidungsspiel gegen Westfalia 04 knapp den Gruppensieg. Den Höhepunkt dieser Entwicklung bildete 1981 der Aufstieg der ersten Seniorenmannschaft in die Bezirksklasse, der zeitlich mit dem 60-jährigen Vereinsjubiläum zusammenfiel.

In der Saison 1981/82 behauptete sich die erste Mannschaft als Aufsteiger zunächst erfolgreich und erreichte einen Mittelfeldplatz in der Bezirksklasse. Nach anfänglichen Schwierigkeiten unter Trainer Wilfried Jagusch übernahm Jürgen Wellmann die Verantwortung im Seniorenbereich. Die zweite Mannschaft stieg hingegen in die Kreisliga C ab. In den folgenden Jahren blieb die sportliche Situation wechselhaft. 1983 konnte auch unter dem neu verpflichteten Trainer Hubert Kostotzky der Klassenerhalt der ersten Mannschaft nicht gesichert werden. Gleichzeitig erschwerten geburtenschwächere Jahrgänge zunehmend die Nachwuchsarbeit. Besonders betroffen war die B-Jugend, die aus der Kreisjugendliga A abstieg.

1984 wurde das Sportangebot des Vereins um Tennis erweitert. Auf dem Gelände der Glückauf-Kampfbahn begann der Bau einer eigenen Tennisanlage; am 1. Juni wurde offiziell eine Tennisabteilung gegründet. Bereits im August nahm diese den Spielbetrieb auf. Den symbolischen ersten Aufschlag führte der ehemalige Fußballspieler Ernst Kuzorra aus. Im selben Jahr veranstaltete der Verein am Ostermontag ein Benefizspiel zugunsten der Hinterbliebenen des Grubenunglücks auf der Zeche Consolidation. Im Fußball blieben die Ergebnisse der ersten und zweiten Mannschaft unter Spielertrainer Peter Roggenbuck hingegen hinter den Erwartungen zurück. 1985 wurde Lothar Pfahl als neuer Spielertrainer verpflichtet, ohne dass sich der erhoffte unmittelbare sportliche Aufschwung einstellte. Erfolgreicher verlief die Entwicklung im Nachwuchsbereich: Die B-Jugend wurde unter Werner Sehr ungeschlagen Meister und kehrte in die Kreisjugendliga A zurück.

1988 erfolgte ein Wechsel an der Vereinsspitze. Hans Iwan trat als erster Vorsitzender zurück; Werner Kuczyk übernahm das Amt. 1991 verfügte die DJK Teutonia Schalke-Nord über 528 Mitglieder. Am Spielbetrieb nahmen zwei Seniorenmannschaften, vier Jugendmannschaften sowie eine Alte-Herren-Mannschaft teil. Am 23. Juni 1991 wurde in der Pfarrgemeinde St. Anna das 70-jährige Vereinsjubiläum mit einem Festakt begangen. 1992 wurde das Breitensportangebot nochmals erweitert: Es entstanden eine zweite Damen-Gymnastikabteilung sowie unter der Leitung von Helga Kraska eine Mutter-und-Kind-Turngruppe.

Eine problematische Entwicklung zeigte sich Anfang der 1990er-Jahre im Nachwuchsbereich. 1993 musste die Jugendabteilung zunächst aufgelöst werden. Bereits 1994 begann jedoch ihr Wiederaufbau. Nachdem die DJK Blau-Weiß Gelsenkirchen ihre Jugendabteilung aufgelöst hatte, übernahm Teutonia eine E- und eine D-Jugendmannschaft. Stefan Kuczyk und Markus Bechmann übernahmen die Jugendleitung. Am 30. Oktober 1994 verstarb mit Hans Lichterfeld im Alter von 91 Jahren eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte, die den Verein über Jahrzehnte als Sportler, Jugendbetreuer, Funktionär und Vorsitzender geprägt hatte. Im selben Zeitraum wurde die Verfügungsgewalt über die Glückauf-Kampfbahn dem FC Schalke übertragen, während eine Bewerbung Teutonias unberücksichtigt blieb.

1995 feierte die Tennisabteilung ihr zehnjähriges Bestehen. Die Vereinsgeschichte wurde zudem durch Begegnungen ehemaliger Spieler gepflegt. 1996 gelang es erstmals, gemeinsam mit weiteren Vereinen aus Schalke-Nord beziehungsweise Bismarck-West ein gemeinsames Karnevalsfest durchzuführen. Im selben Jahr wurde Klaus Grothe zum ersten Vorsitzenden gewählt und löste Werner Kuczyk nach achtjähriger Amtszeit ab. Sportlich gelang der ersten Fußballmannschaft 1996 der Aufstieg in die Bezirksliga. In der folgenden Saison konnte der Klassenerhalt gesichert werden. Gleichzeitig verschärften sich jedoch erneut die Schwierigkeiten im Jugendbereich. Die B-Jugend musste mangels ausreichender Spielerzahlen aus dem laufenden Spielbetrieb zurückgezogen werden, obwohl insgesamt weiterhin etwa 130 Jugendliche in verschiedenen Mannschaften aktiv waren.

1998 konnte der Abstieg der ersten Mannschaft aus der Bezirksliga infolge eines größeren personellen Umbruchs nicht verhindert werden. Die zweite Mannschaft etablierte sich dagegen im Tabellenmittelfeld. Einen Erfolg erzielte die D-Jugend unter den Trainern Markus Bechmann und Marcel Senk, die ihre Gruppe gewann und in die nächsthöhere Spielklasse aufstieg. 1999 traf den Verein der unerwartete Tod des langjährigen Vorstandsmitglieds Werner Kuczyk. Im Sommer desselben Jahres richtete die Alte-Herren-Abteilung in der Glückauf-Kampfbahn ein Nostalgieturnier mit aktiven und ehemaligen Spielern aus. Für die Saison 1999/2000 wurde Michael Steinhüser als Spielertrainer der ersten Mannschaft verpflichtet, während Andreas Wotschke die zweite Mannschaft betreute.

Im Jahr 2000 wurde die C-Jugend unter Markus Bechmann und Marcel Senk Meister ihrer Spielklasse. Trotz dieses Erfolges konnte die Mannschaft aufgrund zahlreicher Spielerabgänge in der folgenden Saison nicht mehr gemeldet werden. Auch insgesamt war die Nachwuchsarbeit von rückläufigen Mannschaftszahlen betroffen. Markus Bechmann übernahm nach dem Ausscheiden Andreas Wotschkes das Traineramt der ersten Mannschaft. Die Gymnastikabteilung feierte unterdessen ihr 25-jähriges Bestehen. 2001 bewegten sich die Seniorenmannschaften im oberen Tabellendrittel, während im Jugendbereich nur noch F- und D-Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen konnten. Gleichzeitig feierte die Alte-Herren-Abteilung ihr 30-jähriges Bestehen. Das 80-jährige Vereinsjubiläum wurde mit einem größeren Fest im Gemeindesaal der evangelischen Kirche an der Freiligrathstraße begangen.

Im Jahr 2002 stabilisierte sich die sportliche Situation. Unter Michael Steinhüser und Volker Allgeier erreichte die erste Mannschaft den zweiten Tabellenplatz, während sich die zweite Mannschaft im Mittelfeld platzierte. Erfreulich war zugleich die erneute Zunahme der Nachwuchsarbeit, sodass wieder vier Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen konnten. In der Tennisabteilung zeichnete sich hingegen ein längerfristiger Mitgliederrückgang ab, da einem zunehmenden Durchschnittsalter kaum neue jüngere Mitglieder gegenüberstanden.

Die erste Fußballmannschaft belegte auch 2003 und 2004 vordere Tabellenplätze und wurde mehrfach Zweiter der Kreisliga A. Gleichzeitig entwickelte sich die Jugendabteilung wieder günstiger und verfügte 2003 erneut über eine A-Jugendmannschaft, die zugleich als wichtiger Unterbau für den Seniorenbereich dienen sollte. Die Alte-Herren-Abteilung verband weiterhin sportliche Aktivitäten mit gesellschaftlichen Veranstaltungen. Währenddessen setzte sich der Mitgliederrückgang in der Tennisabteilung fort.

Das Jahr 2005 stellte einen bedeutenden sportlichen Höhepunkt dar. Die zweite Mannschaft wurde deutlich Meister der Kreisliga C, Gruppe 2, und stieg in die Kreisliga B auf. Nach mehreren Jahren, in denen sie jeweils knapp hinter der Tabellenspitze geblieben war, gewann auch die erste Mannschaft die Meisterschaft und erreichte den Aufstieg in die Bezirksliga. Die Entscheidung fiel in einem engen Wettbewerb mit den Sportfreunden Bulmke. Gleichzeitig wuchs die Jugendabteilung weiter und nahm inzwischen mit sechs Mannschaften am Spielbetrieb teil.

Gegen Ende des Jahres 2005 wurde die weitere Nutzung der Glückauf-Kampfbahn zu einem zentralen Thema für den Verein. Im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sollte das Gelände für eine Public-Viewing-Veranstaltung umfangreich umgebaut werden. Im Frühjahr 2006 begannen die entsprechenden Arbeiten. Der Ascheplatz, der Hauptplatz sowie weitere Bereiche der Anlage wurden verändert, sodass die Mannschaften vorübergehend auf verschiedene Sportstätten im Gelsenkirchener Stadtgebiet verteilt werden mussten. Die Jugend trainierte und spielte im Berger Feld, während die Senioren teilweise Anlagen von ETuS Gelsenkirchen nutzten.

Nach Abschluss der Weltmeisterschaft setzte sich der Verein intensiv für eine Wiederherstellung der Glückauf-Kampfbahn als Fußballanlage ein. Am 19. Dezember 2006 wurde schließlich durch den Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen ein neuer Hauptplatz eingeweiht. Teutonia verfügte nun über einen modernen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte die Jugendabteilung zusammengehalten werden. Die Seniorenmannschaften behaupteten sich grundsätzlich in ihren Spielklassen, wenngleich die erste Mannschaft im Sommer 2006 aus der Bezirksliga abstieg. Gleichzeitig endete die Geschichte der Tennisabteilung: Aufgrund zu geringer Mitgliederzahlen wurde der Trainingsbetrieb im Frühjahr 2006 eingestellt.

Mit Beginn der Rückrunde 2007 waren sämtliche Mannschaften wieder in der erneuerten Glückauf-Kampfbahn vereint. Daraus ergaben sich neue organisatorische Herausforderungen hinsichtlich Kabinen, Trainingszeiten und Platzbelegung, für die innerhalb des Vereins Lösungen entwickelt wurden. Zusätzlich wurde die ehemalige Damenmannschaft der SG Eintracht Gelsenkirchen in den Verein integriert. Sportlich entwickelte sich insbesondere die erste Mannschaft positiv und beendete die Saison auf dem vierten Tabellenplatz. Auch die zweite Mannschaft sicherte den Klassenerhalt. Die Alte-Herren-Abteilung übernahm zudem die Verantwortung für das ehemalige Tennisheim und entwickelte dieses zu einem zusätzlichen Treffpunkt des Vereinslebens.

2008 übernahm Peter Kajan nach dem berufsbedingten Rücktritt von Klaus Grothe die Funktion des Präsidenten. Sportlich verlief die Saison außerordentlich erfolgreich. Die erste Mannschaft gewann die Meisterschaft der Kreisliga A2 mit 75 Punkten und einem Torverhältnis von 85:16. Mit 23 Siegen, sechs Unentschieden und lediglich einer Niederlage stieg sie erneut in die Bezirksliga auf. Darüber hinaus qualifizierte sich die Mannschaft erstmals für den Westfalenpokal. Die zweite Mannschaft erreichte in der Kreisliga B2 den sechsten Platz. Auch die Alte-Herren-Abteilung war erfolgreich und gewann den DJK-Pokal; die Ü40-Mannschaft wurde Zweiter der Stadtmeisterschaft.

In der Saison 2008/09 behauptete sich die erste Mannschaft nach dem Aufstieg mit einem sechsten Platz in der Bezirksliga. Im Pokalwettbewerb auf Landesebene schied sie in der ersten Runde knapp mit 0:1 gegen Wattenscheid 08 aus. Die zweite Mannschaft belegte nach einer besonders erfolgreichen Rückrunde den zweiten Platz, verlor jedoch das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga A gegen YEG Hassel II mit 1:3. Besonders erfolgreich waren erneut die Alten Herren, die den DJK-Pokal sowie die Ü40-Stadtmeisterschaft gewannen und darüber hinaus das Endspiel um die Kreismeisterschaft erreichten.

Bei den Vorstandswahlen 2010 wurde Peter Kajan als erster Vorsitzender bestätigt. Bernd Ludscheidt übernahm das Amt des zweiten Vorsitzenden; Thomas Webelsiep und Dirk Ostrowski wurden Geschäftsführer. Martin Sommerfeld und Arne Stiel waren für die Finanzen verantwortlich. Erstmals wählte auch die Alte-Herren-Abteilung einen eigenen Vorstand. Sportlich verlief die Hinrunde der ersten Mannschaft in der Bezirksliga zunächst schwierig. Nach der Trennung von Spielertrainer Michael Steinhüser übernahm F. Conradi die Mannschaft. Durch eine deutlich stärkere Rückrunde konnte der Abstieg letztlich verhindert werden. Mit Thomas Philippi übernahm gleichzeitig ein langjähriges Vereinsmitglied die Leitung der Jugendabteilung.

Im Jahr 2011 feierte die DJK Teutonia Schalke-Nord ihr 90-jähriges Bestehen. Friedhelm Ostrowski wurde zum Vereinsehrenamtsbeauftragten ernannt. Im Seniorenbereich kam es zu mehreren Trainerwechseln. Frank Conradi trat am 28. Mai zurück, woraufhin Michael Cap und Joachim Niesch die erste Mannschaft übernahmen. Obwohl der sportliche Klassenerhalt in der Bezirksliga erreicht worden war, musste die Mannschaft anschließend aus der Spielklasse zurückgezogen werden, da ein großer Teil des Kaders den Verein verließ. Im weiteren Jahresverlauf übernahmen zunächst Willi Lichte und Sven Amann interimistisch das Training, ehe Michael Steinhüser zum 1. Dezember erneut als Trainer verpflichtet wurde. Auch die zukünftige Nutzung der Glückauf-Kampfbahn war weiterhin Gegenstand öffentlicher Diskussionen.

2012 wurde Friedhelm Ostrowski zum ersten Vorsitzenden gewählt, während Bernd Ludscheidt zweiter Vorsitzender blieb. Sven Amann und Michael Große übernahmen die Geschäftsführung, Dirk Ostrowski die Kassiererfunktion. Die erste Seniorenmannschaft erreichte die Endrunde der Hallenstadtmeisterschaft. Unter Michael Steinhüser gelang zudem in einer starken Rückrunde der Klassenerhalt. Auch in der Jugendleitung kam es zu Veränderungen. Nach dem Rücktritt von Thomas Philippi wurden Volker Janocha und Michael Heinrichs als gleichberechtigte Jugendleiter gewählt; Simona Janocha blieb Geschäftsführerin der Jugendabteilung.

2015 entstand mit den „Teutonia-Legenden“ eine neue Gruppe innerhalb der Vereinsgemeinschaft. Sie setzte sich aus ehemaligen Spielern der Alte-Herren-Abteilung zusammen, die überwiegend das 60. Lebensjahr erreicht hatten. Ziel der regelmäßigen Treffen war insbesondere die Pflege persönlicher Kontakte und der gemeinsamen Vereinserinnerung. Die sportliche Entwicklung der Mannschaften verlief in dieser Phase weitgehend stabil, ohne größere Auf- oder Abstiege beziehungsweise herausragende Erfolge.

Einen erneuten Einschnitt erlebte der Verein 2019. In den letzten beiden Saisonspielen kam es bei Begegnungen der ersten Mannschaft zu Vorfällen, die Spielabbrüche zur Folge hatten. Der Vorstand reagierte darauf mit Vereinsausschlüssen beteiligter Spieler. In der Folge verließen weitere Spieler den Verein, sodass keine vollständige Mannschaft mehr zur Verfügung stand. Der Verein leitete daraufhin einen sportlichen Neuanfang in der Kreisliga B ein.

Das Jahr 2020 wurde schließlich von der weltweiten COVID-19-Pandemie geprägt. Die pandemiebedingten Einschränkungen führten auch im Amateur- und Vereinssport zu erheblichen Folgen. Der laufende Spielbetrieb wurde abgebrochen, und über längere Zeit bestand Unsicherheit darüber, unter welchen Bedingungen der Sport wieder aufgenommen werden konnte. Für die DJK Teutonia Schalke-Nord wie auch für zahlreiche andere Sportvereine stellte diese Situation eine erhebliche organisatorische Herausforderung dar. Mit der späteren Wiederaufnahme des Spielbetriebs konnte das Vereinsleben jedoch schrittweise fortgeführt werden.

Insgesamt zeigt die Entwicklung der DJK Teutonia Schalke-Nord eine von historischen Brüchen, organisatorischen Veränderungen und wechselnden sportlichen Erfolgen geprägte Vereinsgeschichte. Von ihren Wurzeln in der katholischen Jugendbewegung nach dem Ersten Weltkrieg über das Verbot der Deutschen Jugendkraft während der nationalsozialistischen Herrschaft und die Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu den Herausforderungen des modernen Amateur- und Breitensports blieb die Vereinsarbeit wesentlich vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder getragen. Neben dem Fußball entwickelten sich zeitweise auch Leichtathletik, Turnen, Gymnastik und Tennis zu wichtigen Bestandteilen des sportlichen Angebots. Internationale Kontakte, insbesondere die langjährige Verbindung zu französischen Sportlern, die intensive Nachwuchsarbeit sowie gesellschaftliche und soziale Aktivitäten verdeutlichen darüber hinaus, dass der Verein über den reinen Wettkampfsport hinaus eine wichtige gemeinschaftliche Funktion erfüllte.

Saisonstationen

Ligenzugehörigkeit DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V. I
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1968/1969 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 08 25 8 7 10 58-52 23
1969/1970 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 05 24 9 7 8 50-41 25
1970/1971 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 03 26 14 7 5 65-49 35
1971/1972 I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 14 26 6 4 16 40-67 16
1972/1973 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 04 30 14 12 4 68-36 40
1973/1974 II.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe I 02 28 19 4 5 74-39 42
1974/1975 I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 12 30 10 4 16 43-68 24
1975/1976 I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 9 9 12 42-71 27
1976/1977 I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 11 30 9 6 15 45-65 24
1977/1978 I.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 12 30 9 6 15 44-55 24
1978/1979 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 09 29 9 10 10 42-46 28
1979/1980 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 11 30 9 7 14 35-47 25
1980/1981 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 01 30 21 6 3 69-23 48
1983/1984 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 06 30 13 8 9 50-39 34
1984/1985 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 06 30 11 7 12 52-61 29
1985/1986 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 14 30 9 4 17 40-66 22
1986/1987 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 9 9 12 49-61 27
1987/1988 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 11 30 9 7 14 32-47 25
1988/1989 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 11 30 9 7 14 50-54 25
1989/1990 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 06 30 12 7 11 60-54 31
1990/1991 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 13 30 8 10 12 36-44 26
1991/1992 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 8 11 11 42-53 27
1992/1993 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 12 30 9 7 14 42-54 25
1993/1994 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 05 30 16 7 7 58-40 39
1994/1995 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 03 30 17 7 6 63-29 41
1995/1996 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 01 30 19 7 4 78-25 64
1996/1997 Bezirksliga Westfalen Gruppe XII 12 30 8 10 12 48-57 34
1997/1998 Bezirksliga Westfalen Gruppe XII 15 30 2 1 27 31-130 7
1998/1999 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 11 7 12 55-59 40
1999/2000 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 07 30 11 9 10 43-46 42
2000/2001 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 05 30 15 6 9 63-35 51
2001/2002 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 04 30 18 6 6 75-38 60
2002/2003 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 02 28 19 4 5 74-30 61
2003/2004 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 03 30 19 6 5 69-41 63
2004/2005 Kreisliga A Gelsenkirchen Gruppe II 02 30 24 3 3 91-28 75
Ligenzugehörigkeit DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V. II
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1974/1975 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 09 24 7 5 12 46-64 19
1975/1976 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 09 24 9 2 13 33-65 20
1976/1977 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 05 26 9 10 7 60-51 28
1977/1978 III.Kreisklasse Gelsenkirchen Gruppe II 08 30 12 8 10 72-60 32
1978/1979 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 01 28 23 3 2 80-23 49
1979/1980 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 12 32 11 5 16 48-76 27
1980/1981 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 8 7 15 42-64 23
1981/1982 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 10 30 11 6 13 53-47 28
1982/1983 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 15 30 4 8 18 45-80 16
1983/1984 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 02 29 21 4 4 57-28 46
1984/1985 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 02 30 19 7 4 83-31 45
1985/1986 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 06 30 14 6 10 64-50 34
1986/1987 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 08 26 12 3 11 56-50 27
1987/1988 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 11 26 6 8 12 35-52 20
1988/1989 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 04 28 15 5 8 45-29 35
1989/1990 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 08 24 7 2 15 49-54 16
1990/1991 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 03 28 17 6 5 69-39 40
1991/1992 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 06 28 13 4 11 56-70 30
1992/1993 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 06 28 14 2 12 80-70 30
1993/1994 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 08 26 8 8 10 45-55 24
1994/1995 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 04 28 14 8 6 77-44 36
1995/1996 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 11 30 10 5 15 68-72 35
1996/1997 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V 03 24 18 1 5 109-35 55
1997/1998 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe V 04 26 14 3 9 91-61 45
1998/1999 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 06 26 11 7 8 65-53 40
1999/2000 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 08 26 8 8 10 53-52 32
2000/2001 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 03 22 10 6 6 62-43 36
2001/2002 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 10 28 8 5 15 65-82 29
2002/2003 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 04 28 16 4 8 79-34 52
2003/2004 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 10 26 6 6 14 35-62 24
2004/2005 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe II 01 26 21 0 5 85-31 63
2005/2006 Kreisliga B Gelsenkirchen Gruppe II 12 30 10 4 16 59-74 34
Ligenzugehörigkeit DJK Teutonia Schalke-Nord 1921 e.V. III
Saison Liga Platz gespielt gewonnen unentschieden verloren Tore Punkte
1981/1982 Kreisliga C Gelsenkirchen Gruppe I 11 28 9 4 15 53-79 22

Persönlichkeiten

Einzelnachweise


Weblinks

https://teutonia-schalke-nord.de